Ausfahrt zur Burg Rabenstein reloaded

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oder »mal wieder ein 200er«


Nach der doch recht anstrengenden, sportlosen Woche, sollte es heute mit dem Renner mal wieder etwas weiter raus gehen. Da traf es sich gut, das Stefan H. nocheinmal eine Runde zur Burg Rabenstein anbot. Am 11. August sind wir diese Runde schon einmal gefahren, von daher war klar was mich erwarten würde.

Das Tempo war mit einem 30er Schnitt, als eher moderat annonciert, was mir sehr entgegen kam. Keine lange Heitzer-Runde, denn Sonntag steht auch noch mal was sportliches auf dem Zettel.

Um 9:30 Uhr freute ich mich sehr, als ich jede Menge bekannte Gesichter am Treffpunkt begrüßen konnte, mit denen ich schon zig Rennradkilometer in 2012 gemeinsam abgespult hatte. Die Fahrt, bei herrlich milden Temperaturen und Sonnenschein, versprach Kurzweile. Meinen iPod hätte ich zuhause lassen können. Perfekt!

Stefan hatte die Strecke weiter optimiert und so ging es über herrliche Wald-Autobahnen nach Süden. Als nach 95 Kilometern die Burg erreicht war, freuten sich alle über den Kaffee und Kuchen im Burghof, den wir in der Nachmittagssonne genießen konnten.

Das Aufbrechen viel wie immer schwer, durfte aber nicht hinausgezögert werden, da wir alle vor Einbruch der Dunkelheit zurück in der Hauptstadt sein wollten. So wurde gemeinsam ordentlich an der Kette gezogen und in Klein-Machnow mit einem guten Zeitpolster zum Sonnenuntergang erreicht.

Eine tolle, lange Runde auf klasse Wegen. Danke an alle Mitfahrer für das erstklassige Team und die gute, gemeinsame Zeit! Gerne wieder!

Teamzeitfahren Hamburg->Berlin 2012

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oder »Bei Traumwetter zurück in die Hauptstadt«


Der zweite Samstag im Oktober war auch, wie in den vier Jahren zuvor, für das Teamzeitfahren Hamburg -> Berlin reserviert. Obwohl sich bei meiner Organisation eine gewisse Routine eingestellt hat, gab es diesmal viel Durcheinander beim Team-Building. Der Eine hatte einen schweren Radunfall, der Andere musste plötzlich heiraten und der Dritte kämpfte mit einer nicht verschwindenden Erkältung.

Ein perfekter Ersatz wurde mit Isabell und Dirk gefunden, mit denen ich in diesem Jahr viele schöne Stunden auf unseren Rennern verbracht hatte. Der fünfte Startplatz musste aber unbesetzt bleiben.

Nachdem es die Nacht in Altengamme am Deich, wie fast immer, ununterbrochen geregnet hatte, machten wir uns trotzdem frohen Mutes auf, zum nahen Fährhaus, um unsere Startnummern in Empfang zu nehmen. Der Grund für den frohen Mut war der Blick aufs Regenradar, der einen trockenen Tag versprach.

Um 6:05 Uhr waren alle organisatorischen Dinge erledigt, sprich, die Startnummer an Gepäck und Rad befestigt. Nun noch das Gepäck am Transportfahrzeug abgeben und schnell zum großen Frühstücksbuffet im Altengammer Fährhaus. Knapp 50 Minuten blieben uns, um zwei Nutellabrötchen und einen Sahne-Milchreis zu verdrücken. Das musste heute als Wegzehrung reichen. Mehr ging einfach nicht rein.

Um 6:45 schickten wir das Team Pankow auf die Reise und brachten uns schon mal in Startposition. 5-4-3-2-1 – Abfahrt! In Einer-Reihe ging es hinaus zu den Elbdeichen, Richtung Südosten.

Kleine pittoreske, schlafende Ortschaften wurden im Unterlenkergriff passiert. Das Ziel war klar: Team Pankow, mit einem Zeitvorsprung von fünf Minuten, wollte sollte kassiert eingeholt werden. Erst nach rund 54 Kilometern war es dann soweit: Vor den Bergen Hügeln von Hitzacker wurden sie gestellt überholt, um dann eine gemeinsame Weiterfahrt zu vereinbaren. In großer Gruppe ließ es sich angenehm fahren.

Nach dem zweiten Reifen-Defekt von Team Pankow am Deich, kurz vor dem Kontrollpunkt in Dömitz, entschied ich, nicht noch einmal zu warten, sondern mit meinem Team Westwind-Riders weiter zum Kontrollpunkt zu fahren. Dort angekommen wurden Semmel, Kaffee und Riegel konsumiert, bevor es weiter Richtung Wittenberge ging.

Ein interessanter Sektor lag vor uns, da es auf Rad- und Wirtschaftswegen direkt am Elbdeich entlang zur Halbzeit-Stadt Wittenberge ging. In Wittenberge angekommen, war Freude nach 137 Kilometern Fahrt gross, nun die Hälfte geschafft zu haben.

Bad Wilsnack wurde klug umfahren und unser zweiter Halt nach 171 km in Havelberg angesteuert.

Es gab Kuchen vom Blech im Netto-Supermarkt und ich merkte das meine Bein-Muskulatur sich doch recht beansprucht anfühlte. Gerade als wir zu fünft, Norbert aus Hamburg verstärkte schon seit Bleckede unser Team, aufbrechen wollten, kam das Team Pankow zum Mittags-Pausenpunkt. Nach kurzem Austausch von Späßen ging es weiter für das Team Westwind-RIders. Der nun folgende Sektor weckte böse Erinnerungen, denn es ging durch lange monotone Passagen, ohne was zum Gucken oder Navigieren. Einfach schnurstracks geradeaus immer mit einer unfreundlichen Briese Südwind im Gepäck.

Endlich war dann Rhinow erreicht und es wurde wieder welliger. Ich musste abreißen lassen. Eine völlig neue Erfahrung, denn meine Beine und mein Kopf wollten nicht mehr weiter radeln. Als Friesack erreicht war, drückte ich mir ein Gel rein und ruff ging es auf die B5. Ein breite Bundesstrasse mit viel Verkehr sollte uns nach Nauen bringen. 25 Kilometer Kopfkino bis Nauen. Alle weiteren Sektoren, also die knapp 50 Restkilometer, die noch vor uns lagen, in dünne Salamischeiben schneiden und wegfuttern. Eine nach der Anderen.

Zum Glück hatten wir Ralph im Team, der mit seiner unglaublichen Form das Team fast ständig im Wind durchs Havelland zog. Ganz gross!

Im Elstal dann nochmal ein letztes Gel für die letzten Kilometer durch die Stadt.

Der letzte Hügel in Berlin-Gatow und dann hinab zum Wassersportheim. Im Ziel – Ende – Aus. Wieder einmal geschafft. Keine neue Bestzeit aber große Freude über das gemeinsam Erreichte. Großes Team – großer Sport!

Schönhagen-Runde

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oder »Kurze Herbst-Einheit«


Der Blick aus dem Fenster heute morgen animierte mich nicht gerade zum Rennradfahren: Dicke Wolken am Himmel und das digitale Außenthermometer zeigte bescheidene 7°C. Aber ich war verabredet und heute war meine letzte Möglichkeit, vor »Hamburg – Berlin« am kommenden Wochenende, eine Trainingseinheit auf meinem Renner abzuspulen.

Also wieder die lange Anfahrt runter nach Marienfelde zum Tirschenreuther Ring um dort meine RR-Peeps zu treffen.

Die drei Tage Rennrad-Pause haben meinen Beinen gut getan und ich konnte ordentlich mit pedallieren. So machte es trotz der niedrigen Temperaturen wieder große Freude, im Sattel zu sitzen und auf bekannten Wegen durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark zu rollern.

Pünktlich um 10:45 Uhr ließ sich dann auch die Sonne blicken und es wurde unwesentlich wärmer.

Einkehr gab es, bedingt durch die kurze Streckenlänge, heute keine und so verabschiedeten wir uns nach dem notorischen Willy in den Rest-Sonntag.

Schöne Einheit – Mit solche einem Wetter und dem West-Wind wird HH->Berlin ein Home-Run. Mal schauen was wird…