Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Endlich wieder Radfahren!«


Da ich die ganze Woche unterwegs war, konnte kein Rennrad gefahren werden. Als am Morgen dann, entgegen der Wettervorhersage, die Sonne heraus kam, gab es für mich kein Halten mehr und mein Renner musste startklar gemacht werden.

Ich machte mich auf bekannten Wegen auf nach Norden. Sofort fiel mir auf, wie stark die der Wind heute aus Nord-West wehte. Nach meiner ungewohnten Laufeinheit von Donnerstag fühlte sich die Bein-Muskulatur auch noch angespannt an, also heute keine Rekord-Zeit einfahren sondern sauber Grundlage trainieren.

In Kremmen war dann die Straße gesperrt. Endlich wird dort die fiese Kopfsteinplasterpassage eliminiert, was aber zur Folge hat, dass längere Sandpassagen gefahren werden müssen, die den miesen Schnitt noch weiter nach unten trieben.

Oh well, dann eben etwas langsamer trotz hoher Anstrengung und damit verbundenem hohen Puls.

Auf dem Havelradweg wurde es dann, dank des Schiebewindes, zum Vergnügen zu fahren: Ohne viel Mühe konnte immer über 35 km/h gerollt werden. Wenn denn der mit allerlei Ästen und Blättern übersähte Weg nicht gewesen wäre, hätte auch 40 km/h drin sein können.

Zuhause freute ich mich dann über die klasse Runde und das persische Essen, zu dem ich eingeladen war.

Mal sehen ob Morgen wieder!?

Kleine Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Vierundzwanzig Radler wollen nur Eins: Kuchen«


Heute stand wieder eine entspannte Bäckerrunde auf dem Zettel, zu der Alexander und ich uns um 10:30 Uhr auf den Weg zum bekannten Treffpunkt am Rathaus Falkensee machten.

Wir staunten nicht schlecht, über die große Zahl an Radlern die heute die Konditorei Schmiedel gemeinsam heimsuchen wollten. Nach dem notorischen Gruppenfoto ging es auf die Piste. Diszipliniert und mit bester Laune rollte es in 2er-Reihe nach Westen. Nach etwa zwanzig Kilometern gemeinsamer Fahrt separierte sich leider dasFeld.

Zu unterschiedlich war die Leistungsdichte bei der Menge an Fahrern und schließlich wollten alle ihren Spass haben: Die Einen wollten hetzen und am Limit fahren, die anderen wollten das nicht ständig erleben. Kein Problem, das gemeinsame Ziel vereinte uns wieder und zusammen wurde Kaffee und leckerster Kuchen in der Sonne genossen.

Der Rückweg war, wie immer, beschwerlich und wurde noch durch einen außerplanmäßigen Defekt-Stop verlängert. Besonders nervig waren die vielen PKWs, die Aufgrund des Staus auf der nahen A24 auf unsere Landstrasse auswichen.

So war ich froh, als Kremmen passiert war und es nur noch gegen den Wind in Richtung Heimat ging.

Fazit: Eine klasse Runde an diesem herrlichen Spätsommer-Sonntag. Hoffentlich noch öfters bei diesen Temperaturen. KOMs konnten heute zu meiner Überraschung nicht eingefahren werden.

Samstagsrunde nach Stangenhagen

Lesezeit: 2 Minuten

oder »in kleiner Runde nach Süden«


Irgendwie kam ich heute nicht in die Gänge und konnte mich nicht zu einem bekannten Samstagstreffpunkte aufraffenmachen. Das lag nicht nur an der späten Nachtruhe, auch der Himmel präsentierte sich mit dicken, tiefhängenden schwarzen Wolken.

Fahren wollte ich aber unbedingt und so ergriff ich die letzte Möglichkeit, in einer Gruppe zu fahren, und machte mich um kurz nach ½-11 auf, in Richtung Auerbachtunnel. Auf dem Weg dorthin wurde ich gleich mit leichtem Nieseln begrüßt. Na prima.

Thilo wartete schon und wenig später kamen noch BianchiAndreas und Niels hinzu. Ein überschaubares Gruppetto für die Runde nach Süden.

Das Nieseln hatte aufgehört und wir kamen zügig voran. Kurz vor Gröben kamen sich Thilo und Andreas ein wenig zu nah, was darin resultierte, dass Thilo mit seinem Vorderrad das Campagnolo-Super-Record-Schaltwerk von Andreas touchierte und durch die Kräfte, sich das Schaltwerk von Andreas verbog und Thilo seinen Speichenmagneten zerstörte. Leider konnte Andreas nun nicht mehr sauber schalten und drehte um. Sehr schade – wir fuhren nun nur noch zu dritt weiter.

Kurz hinter Schönhagen waren wir auf einmal nur noch zu zweit. Niels hatte sich wohl abgesetzt und den kürzesten Rückweg in die Hauptstadt gewählt. Schade. Nun drückten nur noch Thilo und ich gegen den, recht kräftigen, West-Wind. Perfektes HH->Berlin-Wetter. Nur für heute nicht hilfreich.

Immer weiter Richtung Norden, der Weg ist bekannt und kann ohne nachzudenken navigiert werden. Zurück in Berlin, an der Potsdamer Chaussee trennten sich unsere Wege. Thilo wollte sich heute den Willy nicht mehr geben. Für mich ist er fast obligatorisch.

Fazit: Schöne, relativ einfache Trainingseinheit. Freu mich schon auf morgen, da dann Ausfahrt mit Einkehr!