Werners-Feierabendrunde

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oder »Ohne viel Körner zu lassen ein paar Kilometer sammeln«


Viele Touren waren heute nicht im Angebot und auf alleine Fahren hatte ich auch keine Lust. So entschied ich mich, bei Werners-Feierabendrunde um 16 Uhr am Auerbachtunnel zu sein. Um 16:04 dachte ich dann ich müsse doch alleine fahren, da niemand am Treffpunkt aufschlug.

Die Jungs trafen sich aber auf der anderen Seite des Tunnels und so kam der Trupp dann glücklicherweise an mir vorbei gefahren. Sehr schön, konnte ich mich jetzt doch einer Gruppe anschließen.

Wie angekündigt ging es recht gemütlich auf bekannten Wegen raus nach Süden und Güterfelde wurde passiert. Einige der Mitfahrer waren mir von früheren Ausfahrten bekannt und so gab es ordentlich was zu schnacken und die Zeit verging wie im Flug. Auf dem Rückweg hatten wir leider Gegenwind, der einigen Mitfahrern trotz Windschattens arg zu schaffen machte. Egal, gemeinsam kamen wir wieder in Kleinmachnow an, weiter ging es über Dreilinden nach Wannsee, wo sich die Gruppe teilte und ich noch mit ein paar Mann den Willy bügelte.

Schöne Ausfahrt, etwas länger hätte sie sein können, egal – gerne wieder!

Große Bäcker-Runde nach Fehrbellin

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Flott, lang & kalt«


Da von der gestrigen Tour noch ein paar wenige Körner übrig waren, freute ich mich heute mit dem A-Team die lange Runde zum dem Konditor nach Fehrbellin fahren zu dürfen.

Die Kleiderwahl war heute morgen besonders schwierig, da das Thermometer nur lausige 4°C anzeigte, für den Tag aber knapp 20°C prognostiziert wurden. Auch Christian fror an Fingern und Zehen, als ich ihn an der Ecke Paulsternstrasse einsammelte. Das Garmin Thermometer zeigte 2°C und dichter Nebel hing über der Stadt. Nach der Sonnen-Ausfahrt gestern, war ich nicht wirklich motiviert, heute 140-Kilometer-Plus abzuspulen. Die Kettenbrüder Tom, Sebastian, Mütze Karsten und Janeck, die nach und nach am Rathaus Falkensee eintrafen, waren auch »not amused«.

Aber mein all das Jammern half nichts, es gab nur eine Lösung für unser Problem: Zügig warm fahren. Der Gegenwind bis Friesack half uns gewaltig bei unserem Vorhaben und es wurde schon einige Körner dorthin gelassen.

Hinter Zoozen, kurz vor Nackel, wurde es dann für Christian zu viel und er bat uns alleine bis zum Bäcker weiter zu donnern rollen. Obwohl wir nun Rückenwind bis zum Kuchen hatten wurde eine Welle Mütze Karsten zum Verhängnis und auch er musste reissen lassen. Nun waren wir nur noch zu viert und ließen es zum Konditor noch mal ordentlich rollen.

Was hatte ich mich nach dem Kuchen gesehnt! Schon in Friesack projezierte ich das leckere Kuchenbuffet in meine Synapsen. Nun war es Wirklichkeit geworden: Ich stand direkt davor und durfte aus dem schier unüberschaubaren Angebot wählen! Welch Vergnügen!

Nach ausgiebigen Kettengesprächen garniert mit Kaffee und zwei Stück Gaumenfreude machten wir uns auf den Rückweg. Nicht das die 11:30-Uhr-Gruppe eintreffen sollte und der Kuchen-Stammtisch noch besetzt wäre. Also husch husch, die Räder gesattelt und zurück gen Westen mit leichtem Rückenwind immer die 4 auf dem Tacho im Auge. Auch die Sonne verwöhnte uns nun mit ihrer Wärme und das Thermometer zeigte nun zweistellige Temperaturen. Herrlich!

Gemeinsam ging es weiter, erst verabschiedeten sich Janeck, dann Tom und schließlich Karsten und Sebastian. Christian und ich fuhren weiter über Henningsdorf nach Tegel, die Ruppiner Chaussee, welche momentan komplett-saniert wird und zur Einbahnstrasse mutiert ist. Nervenaufreibend mit dem Renner. Diesen Sommer dann wieder in Zukunft über den Spandauer Forst nach Hause.

Fazit: Eine klasse Flotte Runde mit gut harmonierenden Kettenbrüdern. Das wir kurzzeitig Zwei verloren haben war kein Problem, schön ausgepowert. Danke fürs Mitnehmen!


Tirschenreuther-Ring-Runde v3

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oder »Endlich Frühling«


Das bei diesem Kaiserwetter gefahren werden musste, war klar. Nur mit ‚wem‘ und ‚wohin‘ entschied ich recht kurzfristig. Der Tirschenreuther-Ring diente auch schon in der Vergangenheit als Ausgangspunkt für Touren in den Landkreis Potsdam-Mittelmark, und Olegs Touren sind immer sportlich und kurzweilig.

Zu Siebt ging es raus auf bekannten Wegen und es wurde gleich ordentlich Druck gemacht. Die Wechsel klappten noch nicht so richtig – aber es ist ja noch früh in der Saison.  Nach gut 50 km mussten wir nach einem Reifenplatzer von Uwe eine Zwangspause einlegen, die sich aber bei diesem herrlichen Wetter problemlos ertragen ließ.

Die Kettengespräche während der Fahr waren sehr erquickend  und so verging die Fahrt und das Bügeln der paar Hügel wie im Flug, bevor wir, im wieder eröffneten, Bäckergarten in Blankensee einkehren konnten. Nach Kaffee und Kuchen in der wärmenden Sonne ging es flott zurück in Richtung Hauptstadt, und es wurde wieder ordentlich am Docht gezogen.

Nachdem Heiko. Christoph und mich nach Güterfelde gezogen hatte verabschiedeten wir uns und Christoph und ich fuhren noch die Havelchaussee inklusive »WIlly«, den wir zügig passierten.

Eine schöne Runde mit klasse MitfahrerInnen. Freu mich schon aufs nächste mal!