Ruhlsdorf-Süd-Runde

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oder »Mit der Bande ausbelasten«


Nach dem gestrigen Rennrad-Einstand-2016 war ich hochmotiviert und wollte sehr gerne mal wieder in der Gruppe ausfahren. Glücklicherweise bot Oleg genau eine solche Ausfahrt ab Auerbachtunnel an. Welch hervorragende Fügung!

Also wir die Protagonisten um 10 Uhr am Tunnel begrüssten war ich mir nicht mehr so sicher, ob das wirklich eine so gute Idee war, dort heute mitzufahren. Nicht nur dass ein einstelliges Teilnehmerfeld zugegen war, was die Windschatten-Lutsch-Auswahl erheblich reduzieren würde; auch waren die Stärksten am Start, die sich in Olegs Dunstkreis so tummeln. Der letztjährige Velothon-Gewinner ist nur einer davon.

Aber nicht kleckern sondern klotzen war die Devise an diesem herrlich sonnigen Ostersonntag und so ging ich die ersten Meter mit erheblichem Gegenwind und 28,6 km/h erst mal mit Alex in die Führung. Good-Will sozusagen um später nicht gesagt zu bekommen, ich würde mich nur verstecken.

Wie bei Olegs Runden üblich, ging es sehr gesittet zu, die Fahrfehler anderer MitfahrerInnen wurden zur Sprache gebracht und abgehackt. Gut, denn es dient unser alles Sicherheit, dass ordentlich gefahren wird.

Auf dem Weg nach Ruhlsdorf gab es einige Spitzen in der Führung und mit Gegenwind, die ich relativ gut ertragen konnte. Das Leiden begann erst auf dem Rückweg als der Schiebewind ausgenutzt werden wollte und immer jenseits der 40 km/h gefahren wurde. Aber hier durfte ich mich hinten verstecken und so erreichte ich zwar mit dicken Beinen aber ohne Krämpfe oder anderen Blessuren die Krone.

Der Willy wollte heute von mir nicht mehr gefahren werden und so war ich dankbar, dass Oleg uns noch die Krone herunter zurück in die City-West gezogen hat.

Ein klasse Trainingseinheit, die mir wieder richtig Laune aufs Rennradfahrer gemacht hat! Danke fürs Mitnehmen!

Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Rennrad-Saisonstart 2016 an Ostern«


An der Zeit war es auf jeden Fall, endlich in die Shimano-Gänge zu kommen und mal wieder mein verstaubtes Rennrad zu bewegen. 2016 hätte schlechter nicht beginnen können: Gefühlte Jahrzehnte ist es her, dass ich erst an Ostern meinen Renner aus dem Winterschlaf geholt habe. Aber nun, es ist vollbracht und es hat sich gar nicht sooo schlecht angefühlt.

Eigentlich wäre ich gerne in der Gruppe gefahren aber die Eine war zu schnell und die Andere hatte ich verpasst so ging es alleine auf die Strecke. Eigentlich keine schlechte Entscheidung.

Der Puls war zwar ständig jenseits von Gut & Böse obwohl die eigentlich Belastung nicht sonderlich hoch war. Aber was soll das Jammern: Von nüscht kommt nüscht, wie der Berliner zu sagen pflegt und nun muss wieder ein wenig öfter in die Pedalen getreten werden, wenn ich denn bei Gruppenausfahrten nicht hinten raus fallen möchte. Mal sehen was noch so passiert. Es bleibt spannend.

Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Kleine Gruppe – grosser Wind v2.0«


Tom R. rief und alle wenig kamen. Als ich mich mit enormen Gegenwind zum Rathaus Falkensee vorgekämpft hatte, war ich doch ein wenig verwundert, dass es mir nur so wenig Protagonisten gleich getan hatten und das herrliche Spätsommer-Wetter im November genutzt hatten, um zum besten Konditor des westlichen Havellandes zu fahren.

Aber es gab ja noch andere Touren-Angebote, wo der Rest der Rennrad-Buddies unterwegs waren. So machten wir uns zu viert auf die rund 60 km lange Anfahrt nach Fehrbellin. Die Wechsel funktionierten flüssig und auch das Tempo harmonierte hervorragend. Schönes Wetter, schöne Truppe und bald schönen Kuchen.

Der wurde dann auch gerade zur rechten Zeit erreicht und mit einem breiten Grinsen genossen.

Heute fiel das Aufbrechen nicht all zu schwer, denn es erwartete uns Rückenwind satt und wir konnten mit recht niedrigem Puls über Linum nach Kremmen rollen. Auf der Löcher-Strecke bei Flatow gab es frischen Asphalt. Sehr schön!

In Vehlefanz verabschiedeten wir Tom und Erik. Karsten und ich machten uns auf die letzten Kilometer der schönen Runden.

Fazit: Super Entscheidung, heute noch einmal den Renner bewegt zu haben! So darf das Wetter noch ein paar Wochen bleiben, dann bin ich in 2015 nicht das letzte mal bei unserem Konditor Schmiedel gewesen!