Beetzsee-Runde

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oder »Radeln für einen Kuchenstop in Päwesin«


Nachdem die Wetteraussichten für einen Sommeranfang zwar nicht optimal, aber zumindest regenfrei waren, entschloss ich mich meinen Custtec-Renner zu bewegen.

Heike bot eine Ausfahrt Cake-Ride zum Beetzsee an. Die Pause wurde über facebook noch nicht kommuniziert, aber ich konnte Eins und Eins zusammenzählen, und wusste dass es wohl in Päwesin beim Backwahn eine Einkehr geben würde.

Unangemeldet fuhr ich zum Rathaus Falkensee, wo die üblichen Verdächtigen auch schon warteten. Punktlandung, denn der Westwind verhinderte eine schnellere Anreise. Noch flott ein Erinnerungsfoto geschossen und dann los.

Die Führungen wurden recht lange gefahren und so dauerte es bis hinter Wustermark bis ich endlich mal an der Reihe war.

Eigentlich rollte es ganz ordentlich, bis auf ein Paar unkoordinierte Brücken-Sprintchen, die das Peleton zerrupften. Egal, wir fanden immer wieder zusammen und freuten uns über die Sonne, die sich ab und zu blicken ließ.

Ab Bützow ging es dann mit reichlich Schiebewind an den Kuchentresen. Obwohl dort die Schlange recht lang war, kamen wir zeitnah in den Genuss unseres wohlverdienten Backwaren-Tellers. Nachdem allen zu neuen Kräften verholfen war, ging es weiter über Nauen zurück über Falkensee in die Hauptstadt.

Schöne Sonntags-Ausfahrt mit netter Gesellschaft. Hatte Spass, gerne wieder!

Spargel-Tour mit den Havellandriders 2015

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oder »Traditions-Ausflug zum Spargel-Mittagstisch«


Wie auch schon in den vielen vergangenen Jahren, hatte Susanne zur traditionellen Spargeltour nach Wustermark geladen. Und alle kamen, naja fast alle.

Pünktlich um 10:30 Uhr versammelten wir uns bei schwül-warmen 25°C zum notorischen Gruppenfoto am Rathaus Falkensee. Dann konnte es losgehen, erstmal nach Norden, auf bekannten Wegen. Die Runde der letzten Jahre hatte sich bewährt und so wollten wir auch in 2015 keine Experimente wagen.

Ordentlich in 2er Reihen radelten wir den Sonnenstrahlen entgegen und genossen das herrliche Sommerwette und die milde Briese. Unter diesen Bedingungen macht Radfahren am meisten Spass.

Schon vor Nauen war leider Bernd verloren, wir ließen ihn heranfahren aber er war gleich wieder weg. Schade.

Hinter Päwesin, wo einige »BackWahn – BackWahn« riefen wurde heute nicht angehalten, sondern schnurstracks an diesem herrlichen Einkehrort vorbei nach Roskow geradelt.

Nun waren es nur noch wenige Kilometer zu unserem heutigen Ziel! Welch klasse Bild, diese vielen orangenen Trikots vor mir!

Im Spargelland Hoppenrade war in diesem Jahr glücklicherweise nicht so viel Betrieb und so konnten wir recht flott unseren Spargel und das kalte alkoholfreie Radler genießen. Nach ausgiebigem Schnack ging es weiter gen Falkensee, wo es kurz nach dem Ortschild leicht zu nieseln begann.

Leider wurde aus dem Nieseln ein Wolkenbruch par excellence der mich bis nach Hause begleitete und einmal komplett durchnässte. iPhone und AppleWatch blieben von Liquide-Damage verschont und ich freute mich über die letzte Abkühlung unter meiner Dusche in der HomeBase.

Klasse Tour, klasse Spargel. Freu mich auf 2016!

 

Pankow- > Usedom 2015

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oder »Von der Großstadt an die Küste«


Ein gefühlte Ewigkeit bin ich schon nicht mehr bei einem Tagesausflug an die Ostsee gefahren. In 2014 ist dieses herrliche Unternehmen ganz ausgefallen. So war ich sofort am Grübeln, als Alexander diese Tour anbot.

Das allgemeine Interesse an der Tour war jedoch zuerst relativ verhalten. Auch ich war nicht sofort Feuer & Flamme, so hatte ich doch ernsthafte Bedenke, ob mein desolater Fitnessstand ein solches, doch recht ambitionierte Vorhaben, zulassen würde.

Einfach machen, entschied ich dann kurzfristig. Die Schlaf war unruhig und ich war schon weit vor meiner geplanten Aufstehzeit von 5 Uhr wach. Um 5:48 Uhr sass ich auf meinem Renner, denn ich hatte noch die 13 km lange Anreise zum Treffpunkt in Pankow zu absolvieren.

Vor der Tür merkte ich sofort, welch herrlicher Tag das heute werden würde: Die Sonne schien bereits und das Thermometer zeigte fast 20°C. Das um die Uhrzeit! Der Sommer war in Berlin angekommen! Das Pedallieren fiel leicht und mein breites Grinsen wollte nicht aus dem Gesicht weichen.

Nach kurzer Tourenbesprechung von Alexander ging es um 6:35 Uhr dann endlich auf die Strecke nach Usedom. Oranienburg konnte heute ausgelassen werden und es wurde schnurstracks nach Norden geradelt.

Das breite Grinsen war noch nicht gewichen, denn es rollte und rollte. Leichter Schiebewind nach Norden und Sonnenschein: Besser kann ein Tag auf dem Rad kaum beginnen. Auch war die Bande recht gut strukturiert und die Wechsel klappten sehr gut.

In der Schorfheide hinter Liebenwalde wurde es dann gewohnt zäher. Hügel und Wellen stellten sich uns in den Weg. Alles bekannt aber trotzdem immer wieder herausfordernd. Lychen und Feldberg wurden passiert. Nun sehnte ich mich nach dem Edeka in Wolldegk.

Dort angekommen gab es Milchreis und Frischeiwaffeln. Ich fühlte mich kraftlos. Die Beine waren leer. Nicht gut, denn erstmal lagen noch rund 49 km nach Anklam vor uns und der Wind blies nun von der Seite. Ich musste beissen.

Aber auch dieser Sektor wurde passiert und Anklam wurde erreicht. Dort wurden die Rückfahrtickets gekauft und noch einmal die Flaschen gefüllt, bevor es auf die Insel ging. Erst den Radweg durch den Wald, dann die Strasse. Trotzdem wir flott und kompakt fuhren wurden wir ständig von PKW-Fahrern geschnitten und es wurde oft gehupt. Unnötig, gefährlich und komplett überflüssig.

Aber auch dieser Sektor wurde durchfahren. Nun noch den Ortsschildsprint Ückeritz und dann war es schon geschafft. Wer sich das Ortsschild heute holte, wird nicht verraten.

Nach einem herrlich erfrischenden Bad in der kalten Ostsee wurde Fisch und reichlich Radler bestellt. Geklönt und gelacht, bevor wir zu unserem Zug aufbrechen mussten, der wieder viel zu lange zurück in die Hauptstadt unterwegs war.

Und wieder geht ein perfekter Tag auf dem Rennrad zu Ende. Zurück in der HomeBase fühlt es sich an, als wäre ich in den Urlaub gefahren gewesen. Alles richtig gemacht.