Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Goldener Herbst«


Wie ich meinen Aufzeichnungen entnehmen kann, habe ich diese, so oft gefahrene Runde, in diesem Jahr das letzte mal im Frühling absolviert. Das ist sehr bedauerlich und zeigt, wie wenig Zeit ich nur noch auf meinem Renner verbringen kann.

Früher war ich auf der Strecke wöchentlich unterwegs. Es lief eigentlich auf den ersten Kilometern ganz gut, hoch nach Hennigsdorf. Aber schnell merkte ich, dass mein desolater Trainingsstand heute keine Bestzeit hervorbringen würde. Ganz im Gegenteil: Schon nach rund 50 km begannen meine Oberschenkel zu brennen und ich musste Tempo rausnehmen. Der Wind war nicht schuld und auch die Sonne verwöhnte mich heute. Am Ende war ich mehr als 20 Minuten langsamer als in meinen Besten Tagen.

Egal, Spass an der Bewegung und das Genießen des herrlichen Farbenspiels der Natur waren Belohnung genug. Morgen gerne wieder!

Ruhlsdorf-Grossbeeren-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Harte Nummer mit den Tiris«


Bei 17 Voranmeldungen für Olegs Runde ging ich davon aus, dass heute nicht all zu oft im Wind gefahren werden müsste und eine lockere Runde auf dem Plan stand. So die Vermutung. Die Realität sah dann aber leider ein wenig anderes aus.

Raus aus dem Moloch der Funkausstellungs-Grossstadt ging es über die Krone, wo verkehrsarme, aber bekannte Straßen auf uns warteten. Ein wenig fühlte ich mich doch an die Wiederholungen aus Und täglich grüßt das Murmeltier erinnert; in der Endlosschleife auf Brandenburgs Strassen. Aber Egal denn kurz vor Trebbin sollte sich die bekannte Runde, die üblicher Weise zurück am Bäcker von Blankensee führt, ändern. Einkehr war heute, wegen der Gruppengröße, bei zwei Bäckern.

Ich ließ mir den Käsekuchen schmecken und klönte ordentlich mit der Bande. Einige Protagonisten hatte ich gefühlte Ewigkeiten nicht gesehen und erste Planungen für das Projekt Radreise Frühjahr Mallorca 2015 wurden gemacht.

Als es dann nach der langen Pause weiter ging, rollte es für mich gar nicht gut. Kraftlos hing ich im Sattel. Da hatte ich wohl wieder den Fehler gemacht und nicht das Richtige in der Pause gegessen.

Wie Oleg es schön formulierte war das Blut und das Herz damit beschäftigt den Kuchen zu verdauen und konnte keinen Sauerstoff verwenden, um die Muskeln mit Diesem zu versorgen. Grosser Käsekuchen. Ich musste reissen lassen, aber durch einen P-Pause wurde mir ermöglicht wieder zu mir zu kommen. Zusätzlich ein leckeres Gel verspeist und es ging wieder einigermaßen. An Führung fahren war aber nicht mehr zu denken. Ich schleppte mich fast die restlichen 60 km mit der Gruppe mit.

Viel Spass hatte ich dabei nicht, aber das war wohl auch die Quittung für mein lausiges Trainingspensum der letzten Wochen und Monate. Die Bande war top in Form und ich war es nicht. Danke fürs Mitnehmen!

Ruhlsdorf-Süd-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Auf bekannten Wegen nach Süden«


Normalerweise geht es ja mit der TiRi-Bande über Marienfelde, raus über Ruhlsdorf, nach Blankensee. Heute war aber zur Abwechslung mal Treffpunkt um 9 Uhr am Auerbachtunnel im Grunewald.

Leider blieb das aber fast die einzige Abwechslung, denn auch mit geduldiger Überzeugungsarbeit gelang es mir nicht, die Truppe umzustimmen, ins schöne Havelland nach Päwesin zu fahren. Sehr schade. Aber dafür gab es Abwechslung bei den Mitfahrern, denn Fabian, Bernd, Ulf H. und Timo W. begleiteten die Regulars. Auch Gordon stieß später noch dazu. Sehr schön.

So wurde die Fahrzeit gewohnt kurzweilig, da viele Themen, rund ums Rennrad-Fahren, während des Kampfes gegen den Wind besprochen wurden. In Blankensee verabschiedeten wir uns von Maschinen-Ralph, der alleine nach Hause fahren wollte. Der Rest der illustren Truppe wollte das Wetter im Innenhof der Bäckerei Röhrig genießen.

Leider kamen dann vor Schenkenhorst doch noch ein heftiges Gewitter auf, dass uns ordentlich durchnässte. Kann passieren. Da die Sonne sich im Anschluss zeigte mussten wir nicht frieren und konnten über die Krone den Heimweg antreten.

Schöne Runde, die mich erneut einiges an Körnern gekostet hat. Aber so ist das wohl wenn man nicht so fleissig trainiert, wie die Anderen.

Danke fürs Mitnehmen!