Löwenberger Land Tour

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oder »Tag der Arbeit auf dem Renner«


Lange ist es her, dass ich im Löwenberger Land mit dem Renner unterwegs war. So traf es sich hervorragend, dass Tom heute eine Tour in genau diese Region Brandenburgs anbot.

Am bekannten Kreisverkehr in Bötzow war Treffpunkt, zum dem ich mich mit Stefan B. aufmachte. Als wir um kurz vor 10:30 Uhr dort eintrafen war schon reger Betrieb. Tiefsinnige Gespräche wurden bei 12°C geführt. Zum Beispiel, dass ich zu warm angezogen sein, dem ich widersprach.

Als es dann endlich los ging, war die Freude gross, endlich in großer, windschattiger Gruppe durchstarten zu können. Erstmal immer nordwärts. Die Führungen wurden lange gefahren und so dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich auch mal vorne mitmischen durfte.

Spass im SattelDie Bäume begannen ihr Blätterkleid zu präsentieren und wir genossen das herrliche Grün und die gute Luft. Ein wunderbarer Tag zum Radfahren.

Auch auf der Ost-West-Passage von Löwenberg nach Herzberg meinte es der Wind heute gut mit uns und blies uns förmlich voran. Gerade diesen Sektor hatte ich in ganz anderer Erinnerung. Wehe wenn hier der Wind aus Westen kommt. Die Kommune wird hier nicht umsonst die vielen großen Windräder installiert haben.

In Herzberg verabschiedeten wir uns von Christian und strampelten gemeinsam, nun gegen den Wind, gen Süden. Unser Etappenziel in Kremmen wurde kurzerhand vom Touren-Guide wegdiskutiert und nach Staffelde verlegt. Keine gute Entscheidung, wie sich später heraus stellen sollte.

Durch grüne WälderDas erste Café war dort geschlossen und im Zweiten konnten wir zwar draußen in der Sonne sitzen, aber dass war es dann auch schon mit der Einkehr-Freude.

Der für 3,- € mündlich vom Wirt angebotene Apfelstrudel – Kuchen gab es keinen – war einfachste Industrie-TK-Ware. Beim Bezahlen dann, welch Überraschung, sollte das Teilchen auf einmal 4,50 € kosten. Nach Einspruch wurde uns der zuvor angebotene Preis gewährt. Solch eine Unverfrorenheit habe ich bisher nur auf Touren im schönen Umland erlebt. Es sei hiermit vor der Gaststätte Zur Tenne in Staffelde gewarnt.

Nach einem dünnen Kaffee ging es nun endlich weiter über Börnicke auf bekannten Wegen wieder Richtung Heimat. Ich fühlte mich erschöpft und hatte Kopfschmerzen. War die Runde heute zu hart? Hatte ich den Work-Out von gestern noch in den Beinen? Ich sehnte mich nach meiner Couch. Damit war ich nicht allein, auch Alexander wollte nicht mehr wirklich. Egal, beissen und durch.

Vor Schönewalde trennten wir uns und ich fuhr allein mit Stefan B. durch den Eiskeller bzw. über den Mauerradweg zurück nach Spandau.

Schöne 1.Mai-Tour mit netten Kettenschwestern und Brüdern. Eigentlich kann die ITF jetzt kommen…schauma mal!

Feierabendrunde durchs Mühlenbecker-Land

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oder »Mal wieder auf’n Dienstag in den hohen Norden«


Nachdem ich mit meinem neuen Bike heute schon in der City cruisen war, verspürte ich, zurück Zuhause an meinem freien Tag, erstmal wenig Motivation, noch einmal auf eine Feierabendrunde aufzubrechen.

Dann juckte es mich doch, zum einen natürlich wegen des Trainingsreizes, zum Anders wegen der Annahme, dass ich zu dieser Uhrzeit in Zukunft wohl eher selten werde Radfahren können. Also die Chance am Schopf gepackt, und hoch nach Wilhelmsruh.

Die Stadt liegt hinter unsEinige Rennrad-Kollegen warteten schon und es ging nach kurzer mündlicher Fahranweisung von Alexander die Stadt hinaus. Einige gestaute PKWs erschwerten uns den Weg ins Mühlenbecker Land. Die Winterschäden im Asphalt wurden endlich ausgebessert, was den Verkehr fast zum Erliegen brachte. Aber auch diese Blech-Hindernisse konnten uns nicht von unserem liebsten Freizeitvergnügen abhalten.

Sonnenuntergang am FlughafenHinter Summt lief es dann ordentlich und wir konnten endlich Reisegeschwindigkeit aufnehmen. Der Rest der Runde verlief ohne Zwischenfälle. Auf meinem Heimweg präsentierte sich das Flugfeld von TXL in wunderschönem Abendrot.

Nicht zu lange verweilen, noch ein schnelles Foto, denn ich wollte vor Einbruch der Dunkelheit wieder die HomeBase erreichen, was mir gelang.

Morgen dann ins Löwenberger Land. Ich freu mich!

Beetzsee-Runde

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oder »In grosser Gruppe durchs Havelland«


Heute traf ich um 10:30 Uhr Alexander an der Metro um, wie schon letzten Sonntag, gemeinsam nach Falkensee zu fahren. Der Treffpunkt dort hat sich nicht nur wegen der guten Gesellschaft bewährt, auch wird dort sauber gefahren und es besteht wenig Gefahr zu stürzen.

Wir waren überrascht, wie viele Radler/innen heute ihren Weg zum Treffpunkt fanden. Um kurz nach Elf ging es dann los, schnurstracks nach Brieselang. Die Reisegeschwindigkeit um die 30 km/h fühlte sich in der grossen Gruppe doch sehr entspannt an, der Puls wollte gar nicht nach oben schießen – auch gut!

Treffpunkt Rathaus FalkenseeHinter Tremmen-Hill war dann erst einmal Verwirrung und es wurde anders abgebogen, als ich es vor meinem Kopf-Navi hatte. Nach Garmin-Track fahren war heute nämlich nicht geplant.

Egal, denn nun konnte ich mich endlich mal wieder ordentlich ausbelasten, der Tremmen-Hill war heute eher entspannt angegangen worden. Die verschlafenen Ortschaften am Wegesrand wurden passiert, bevor wir über die Brücke des Beetzsees fuhren. Der westlichste Punkt unserer heutigen Tour war passiert. Nun war es nicht mehr weit zu Kaffee & Kuchen in Päwesin. Der Wirt freute sich über die große Gruppe und verwöhnte und mit klasse schnellem Service, bat aber darum, vor unserem nächsten Besuch um einen kurzen Anruf, um alles für uns vorbereiten zu können. Werden wir wohl tun.

Unterwegs nach BeetzNach den Kettengesprächen bei Mohnkuchen mit Vanille-Pudding-Topping ging es über Nauen zurück nach Falkensee. Schön geordnet, nicht einmal ein Ortsschildsprint in Falkensee wurde eingelegt. Ich schreibe es der herrschenden Frühjahresmüdigkeit zu, dass hier nicht geballert wurde.

Am Rathaus dann große Verabschiedung und alle traten in kleinen Gruppen ihren Heimweg an.

Eine gelungene Sonntagsausfahrt in sehr angenehmer Gesellschaft. Gerne wieder!