1. Bäckerrunde nach Fehrbellin 2013

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oder »Frühjahrsklassiker«


Heute war es endlich wieder soweit: Die erste Rennrad-Runde in 2013. Zumindest für mich. Die Meisten meiner Kettenbrüder hatten schon einigen Straßen-Kilometer in den Beinen, aber bei mir ist Anfang März der perfekte Augenblick, wieder mit dem Radeln auf der Straße zu beginnen. So war das auch schon im vergangenen Jahr.

Kurzer Stop des A-Teams

 

Die Straßen waren zwar noch nass, da es in der vergangenen Nacht geregnet hatte, aber das konnte mich nicht davon abhalten, mich mit Christian und Georg, unweit meiner Wohnungstür zu treffen, um dann gemeinsam die rund 10 Kilometer zum Rathaus Falkensee zu radeln.

Dort wurden Janett, Karsten und Sebastian eingesammelt, bevor es weiter zum letzten Treffpunkt ging, an dem Tom und Erik auf uns warteten. Schnell wurde klar, dass wir in zwei Leistungsklassen unterwegs waren und das Feld trennen sollten. Das eine Grüppchen fuhr die etwas kürzere Runde über den Radweg nach Fehrbellin, das A-Team nahm den etwas längeren Weg in die Torten-Metropole.

TortenEinkehr-wir lieben esIch wurde von den jungen Burschen ganz schön rangenommen und merkte schnell, dass mir die Strassenkilometer in den Beinen fehlten. Egal, einfach 0,1 km/h langsamer fahren und dann geht das schon…

Ich war froh, als wir nach rund 70 km den Boxenstopp in Form von Konditorei Schmiedel erreichten. Der ständige Gegenwind hatte Körner gekostet. Nun wurde lecker Kuchen und Torte verspeist, Kaffee getrunken und ausgiebig geklönt. Just als wir wieder auf die Räder stiegen ließ sich auch noch die Sonne blicken: Was kann es schöneres geben als Sonnenschein & Rückenwind!?

Verabschiedung in FehlefanzSo vergingen die Kilometer wie im Flug, Erik und Tom wurden in Fehlefanz verabschiedet, bevor sich am Kreisverkehr in Bötzow die Gruppe noch einmal trennte. In Henningdorf machte ich mich dann alleine durch den Spandauer Forst auf den Heimweg.

Mein erster 100er in 2013. Sehr schön. Aber noch viel schöner: Die Gesellschaft, in der die Kilometer abgespult wurden. Macht Lust auf mehr!

Mein Sportjahr 2012 – Eine Retrospektive

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Jahreskilometer2012Wieder geht ein ereignisreiches Sportjahr zu Ende. Auch in 2012 wurden wieder viele Kilometer unter die Laufschuhe und Continental GP 4000 S genommen. Faszinierende Radreisen habe ich unternommen und auch beruflich hat sich in 2012 einiges für mich verändert. Insgesamt weniger Kilometer als in 2011 wurden abgespult, sowohl per pedes als auch mit dem Rad. Auch gab es, bis auf wenig Ausnahmen beschränkt, keine Besuche mehr im Fitnessstudio. Mal sehen ob sich dies für 2013 wieder ändern wird.

Ein Jahr voller Wandel und Veränderung geht zu Ende, mit vielen Momenten, an die ich mich sehr gerne zurück erinnere. Auch verlief diese Saison nahezu sturzfrei, was sich in 2013 gerne wiederholen darf.

Ein wenig wehmütig schaue ich schon auf 2012 zurück, denn an die grandiosen Leistungen aus 2011 konnte ich nicht anknüpfen. Seien es die Umfänge, Gesamtkilometer oder Bestzeiten auf meinen Runden, da konnte ich in 2012 keine wirkliche Schippe drauflegen.

Egal, das Motto sollte nicht immer »Höher-schneller-weiter« sein – der Spass darf nie zu kurz kommen – und der war fast immer im Gepäck.

Hier meine persönlich erlebten Sport-Highlights aus 2012:

  1. 19. Dreiländergiro Nauders (Artikel Link)
  2. Škoda Velothon Berlin 2012 (Artikel Link)
  3. 10. Frankenwald Radmarahon (Artikel Link)
  4. 10. Kaunertaler Gletscherkaiser (Artikel Link)
  5. Radmarathon Berlin-Fichtelberg  (Artikel Link)

und hier noch Last but not least, meine unvergesslichste Rennradausfahrt in 2012: Auf einen Cappuchino nach Meran – Danke Isabell, Dirk und Helge für’s Mitnehmen!

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für 2013!

Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Letzte Ausfahrt in 2012«


Die Wettervorhersage klang vielversprechend: »Fast kein Regen« … und als dann noch die Sonne um die Mittagszeit heraus kam und blieb, gab es für mich kein Halten mehr. Ich musste mich einfach auf meinen Renner setzen und ein letztes mal in 2012 meine Nordrunde fahren.

Zu neugierig war ich, wie sich diese bei 8°C am 30. Dezember anfühlte.

Sieht eher aus wie im Herbst-kurz vor SchönwaldeIch kam bis Henningsdorf gut voran denn der Wind blies mich fast dort hoch. Allerdings merkte ich jedes mal, wenn es leicht gen Westen ging, was da ab Germendorf auf mich zukommen würde: Wind und davon nicht zu wenig. So viel dass der Tacho sich irgendwo in den niedrigen 20ern einpendelte, der Puls aber immer jenseits von gut und böse war. Jetzt nur nicht Frust schieben! Nun war wieder die Zeit für ein wenig Rennrad-Kontiguität. Viele Parallelen zum echten, wahren Leben kreisten mir durch den Kopf:

  • Mal hat man Rückenwind und mal bläst der Wind ganz kräftig von vorne
  • Den Weg zum Ziel immer in kleine Abschnitte einteilen, dann geht es leichter
  • Mal gewinnt man, mal verliert man
  • Auch mit Gelassenheit kommt man ans Ziel
  • Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

So absolvierte ich Sektor um Sektor. Bei Börnicke gesellte sich dann zu dem nun schon fast orkanartigen Wind, Regen. Kein Starkregen, aber genug um ordentlich nass zu werden. Mein Laune sank mit dem Thermometer nahe des Gefrierpunktes (2°C). Jetzt merkte ich es: Es war tatsächlich Winter!

unbedingt Schuhe- und RadputzenEigentlich wollte ich nur noch schnell nach Hause. Glücklicherweise gab es wieder Rückenwind und ich sah, wie ich dem Sauwetter davon fahren konnte. Die Füße waren trotzdem nass und auch war auf dem verlaubten Havelland-Radweg höchste Vorsicht geboten, nicht zu stürzen.

Hinter Schönwalde auf dem Mauerradweg das gleiche Szenario: Viel Laub auf dem nassen Asphalt bildeten einen schmierig und rutschigen Untergrund, der mit höchster Vorsicht beradelt werden wollte.

gleich gehts mit Hochdruck zur SacheZurück in Spandau freute ich mich auf den Hochdruckreiniger meiner nahen Tankstelle und die wärmende Dusche, nicht ohne vorher noch einmal mein Rad im Hof zu reinigen.

Eine kalte, letzte Ausfahrt in 2012, die mich ganz schön Körner gekostet hat. Mal sehen wann es 2013 wieder auf den Renner geht!?