Schönhagen-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Kurze Herbst-Einheit«


Der Blick aus dem Fenster heute morgen animierte mich nicht gerade zum Rennradfahren: Dicke Wolken am Himmel und das digitale Außenthermometer zeigte bescheidene 7°C. Aber ich war verabredet und heute war meine letzte Möglichkeit, vor »Hamburg – Berlin« am kommenden Wochenende, eine Trainingseinheit auf meinem Renner abzuspulen.

Also wieder die lange Anfahrt runter nach Marienfelde zum Tirschenreuther Ring um dort meine RR-Peeps zu treffen.

Die drei Tage Rennrad-Pause haben meinen Beinen gut getan und ich konnte ordentlich mit pedallieren. So machte es trotz der niedrigen Temperaturen wieder große Freude, im Sattel zu sitzen und auf bekannten Wegen durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark zu rollern.

Pünktlich um 10:45 Uhr ließ sich dann auch die Sonne blicken und es wurde unwesentlich wärmer.

Einkehr gab es, bedingt durch die kurze Streckenlänge, heute keine und so verabschiedeten wir uns nach dem notorischen Willy in den Rest-Sonntag.

Schöne Einheit – Mit solche einem Wetter und dem West-Wind wird HH->Berlin ein Home-Run. Mal schauen was wird…

Ruhlsdorf-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Ab in den Süden am Tag der Deutschen Einheit«


Nachdem ich gestern schon mit Oleg im Süden unterwegs war, wollte ich es heute erneut wagen. Auf dem Zettel stand eine ruhige Runde. Eine größere Gruppe würde auch helfen, mehr Erholungsphasen im Windschatten zu haben.

Zu neunt ging es dann gen Süden aus Marienfelde raus. Das Tempo war erneut ambitioniert und so hatten wir »die Alten«, die einige Minuten vor uns gestartet waren, schnell kassiert. Sie versuchten zwar an unseren Hinterrädern zu bleiben, mussten aber schnell feststellen, dass unsere Reisegeschwindigkeit nicht die ihre war.

Der Wind blies garstig von Süd-West und so erforderte es einige Anstrengung, zügig voran zu kommen. Am Zauchwitzer Kreisel verabschiedete sich Stefan H. und wir machten weiter nach Süden. Erst in Ruhlsdorf war der Wendepunkt unserer heutigen Runde.

Von da ab ging es mit Schiebewind, wie schon gestern, geradewegs zum Bäcker Röhrig, der wieder süße Backwaren und Kaffee, in der Mittagssonne, im Innenhof für uns bereithielt.

Nach ausgiebiger Pause ging es auf bekannten Wegen zurück in die Hauptstadt. Steffen verstärkte unser Team, das sich in Schenkenhorst trennte. Der Willy wurde noch gebügelt und zum gelungenen Abschluss gab es kühles alkoholfreies Weizen am Heerstrassen Café.

Ein schöner Tag der deutschen Einheit auf dem Renner mit klasse Kettenbrüdern und Schwestern. Gerne wieder!

Süd-Luckenwalde-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »1x kaputt-spielen ohne Ansage«


Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen: Eine Süd-Runde mit Oleg und Stefan H. würde keine Bummeltour werden. Als um 11:30 Uhr keine weiteren Mitfahrer am Tirschenreuther-Ring standen, hatte ich Gewissheit, dass die nächsten Stunden viel Unterlenker-Fahren, Kassetten-Glotzen und Puls-Anzeige beobachten, bedeuten würde.

Bis Schenkenhorst spielte ich erstmal beim Führungs-Fahren mit. Dann begann ich über eine vorzeitige Exit-Strategie nachzudenken. Oleg versprach mir, ruhiger zu fahren und bei den Wechseln musste ich nicht mehr in den Wind gehen. Ich kam mir vor wie ein blutiger Anfänger, genoss aber auf der anderen Seite die Erholungspausen.

Ab Zauchwitz wollte konnte ich wieder mitspielen. Locker nach Süden radeln geht zwar anders, aber ruhiger rufen wollte ich auch nicht. Einmal die Woche quälen ist ja nicht verkehrt. Und überhaupt!

Hinter Luckenwalde wurde es angenehmer, denn der leichte Süd-Schiebewind half uns die virtuelle Tachonadel hoch, und die Anstrengung gering zu halten. Auch freute sich das Kopfkino, dass mindestens 50% der Strecke abgehackt waren. Die Vorfreude auf die Einkehr in Blankensee, beim Bäcker Röhrig, tat ein übriges.

Nach dem Kuchen und Apfelschorle ging es gestärkt zurück in die Hauptstadt. Der Willy wurde verhältnismäßig ruhig passiert. Nach meiner Beschwerde, dass jetzt für mich am Postfenn nichts mehr ginge, gab Oleg ungewohnt lapidares Feedback: »Kein Problem: Wir haben ja auch heute einige Akzente gesetzt!«

So schaut’s aus! Danke für’s Mitnehmen, Männer!