Saschas-Oderbruch-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Lange Runde durch den wilden Osten«


Da ich lange (eine Woche) nicht auf meinem Renner saß, sollte heute mal wieder lang gefahren werden. Diese Logik gefiel mir und so machte ich mich um 20 nach 9 auf nach Neukölln um dort meine Rennrad-Peeps zu treffen. Einige waren gekommen, meist bekannte Gesichter, mit den ich schon viele schönen Stunden auf meinem Lieblings-Sportgerät verbracht hatte.

Um kurz nach zehn ging es hoch nach Norden, durch Neukölln und Friedrichshain um weitere Peeps beim Radladen Hagi in Weissensee einzusammeln. Jetzt konnte es endlich los gehen, raus aus der Stadt, dem Samstag-Morgen-Verkehr entkommen. Nicht ohne eine extra Schleife, da einmal falsch abgebogen wurde. Kein Ding, wir waren ja zum Fahren hier. Als Altlandsberg passiert war, ließ auch der Verkehrsstress nach und wir konnten ohne viele, uns nervös überholende Autos, nach Niederfinow weiter rollen.

Der leichte Schiebewind machte es uns leicht, voran zu kommen. Frau Kühne in Niederfinow wurde passiert und Sascha gab den bergigen hügeligen Sektor mit einem leisen »Sport frei!« frei. Meine Beine fühlte sich trotz wegen der Woche Rennrad-Abstinenz gut an und ich wollte heute auch am Berg vorne mitmischen, was mir gelang. Nice.

In Oderberg wurde dann eine Sammelpause eingelegt bevor es weiter zu unserer Einkehr an der Oder ging. Dort wurde in Lunow im Café Goldrand eingekehrt. Bei Kaffee, Pflaumenkuchen und Himbeerschorle ließ es sich in der Sonne gut aushalten. Ein Erinnerungsfoto wurde geschossen, bevor es auf dem Deich auf die Rückreise ging.

Jetzt wurde es ein wenig unangenehmer, da der Wind fast stetig von vorne blies. Immer wieder teilte sich leider das Feld und auf einer Kopfsteinpflaster-Passage kam es, aus Unachtsamkeit, leider zu einem Sturz, der Herberts Rad stark demolierte, sodass sein Rahmen wohl ersetzt werden muss. Großer Mist!

Immer wieder zerriss es das Feld und ein gleichmäßiges Radfahren war leider nicht mehr möglich. Die aufziehende Regenfront brachte meine Laune auf den Tiefpunkt. Auf böse Böen mit Starkwind hatte ich ja nun mal gar keinen Bock, auf untergehende Sonne und Dunkelheit noch weniger. Wir zogen nun an der Kette um den Bahnhof Ahrenfelde zu erreichen. Durch die Stadt nach Hause, ohne Licht, war keine Option. So beendeten wir die heutige Runde in der S7. Wenig schön, aber notwendig.

Fazit: Bedingt durch die große Gruppe und die unterschiedlichen Leistungsstände, teilweise sehr unhomogenes Radeln. Trotzdem überwog die Freude, wieder mit meinen Rennrad-Peeps unterwegs gewesen zu sein. Zeitweise hatte ich aber echt wenig Spass. Trotzdem eine gute Vorbereitung auf Hamburg -> Berlin in 14 Tagen.

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Endlich wieder Radfahren!«


Da ich die ganze Woche unterwegs war, konnte kein Rennrad gefahren werden. Als am Morgen dann, entgegen der Wettervorhersage, die Sonne heraus kam, gab es für mich kein Halten mehr und mein Renner musste startklar gemacht werden.

Ich machte mich auf bekannten Wegen auf nach Norden. Sofort fiel mir auf, wie stark die der Wind heute aus Nord-West wehte. Nach meiner ungewohnten Laufeinheit von Donnerstag fühlte sich die Bein-Muskulatur auch noch angespannt an, also heute keine Rekord-Zeit einfahren sondern sauber Grundlage trainieren.

In Kremmen war dann die Straße gesperrt. Endlich wird dort die fiese Kopfsteinplasterpassage eliminiert, was aber zur Folge hat, dass längere Sandpassagen gefahren werden müssen, die den miesen Schnitt noch weiter nach unten trieben.

Oh well, dann eben etwas langsamer trotz hoher Anstrengung und damit verbundenem hohen Puls.

Auf dem Havelradweg wurde es dann, dank des Schiebewindes, zum Vergnügen zu fahren: Ohne viel Mühe konnte immer über 35 km/h gerollt werden. Wenn denn der mit allerlei Ästen und Blättern übersähte Weg nicht gewesen wäre, hätte auch 40 km/h drin sein können.

Zuhause freute ich mich dann über die klasse Runde und das persische Essen, zu dem ich eingeladen war.

Mal sehen ob Morgen wieder!?

Kleine Bäckerrunde nach Fehrbellin

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Vierundzwanzig Radler wollen nur Eins: Kuchen«


Heute stand wieder eine entspannte Bäckerrunde auf dem Zettel, zu der Alexander und ich uns um 10:30 Uhr auf den Weg zum bekannten Treffpunkt am Rathaus Falkensee machten.

Wir staunten nicht schlecht, über die große Zahl an Radlern die heute die Konditorei Schmiedel gemeinsam heimsuchen wollten. Nach dem notorischen Gruppenfoto ging es auf die Piste. Diszipliniert und mit bester Laune rollte es in 2er-Reihe nach Westen. Nach etwa zwanzig Kilometern gemeinsamer Fahrt separierte sich leider dasFeld.

Zu unterschiedlich war die Leistungsdichte bei der Menge an Fahrern und schließlich wollten alle ihren Spass haben: Die Einen wollten hetzen und am Limit fahren, die anderen wollten das nicht ständig erleben. Kein Problem, das gemeinsame Ziel vereinte uns wieder und zusammen wurde Kaffee und leckerster Kuchen in der Sonne genossen.

Der Rückweg war, wie immer, beschwerlich und wurde noch durch einen außerplanmäßigen Defekt-Stop verlängert. Besonders nervig waren die vielen PKWs, die Aufgrund des Staus auf der nahen A24 auf unsere Landstrasse auswichen.

So war ich froh, als Kremmen passiert war und es nur noch gegen den Wind in Richtung Heimat ging.

Fazit: Eine klasse Runde an diesem herrlichen Spätsommer-Sonntag. Hoffentlich noch öfters bei diesen Temperaturen. KOMs konnten heute zu meiner Überraschung nicht eingefahren werden.