»Early-bird«-Samstags-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Zu viert zum Bäcker nach Blankensee«


Das Tourenangebot war heute recht überschaubar. Niels bot eine schöne Runde um 8.30 Uhr in den Süden, in den Landkreis Teltow-Fläming an. Eine Einkehr beim Bäcker in Blankensee war auch vorgesehen. Genau das Richtige für mich an einem Herbst-Samstag-Vormittag.

Um 9 Uhr traf ich auf Niels und Daphne, die noch Sven im Gepäck hatten. Nach kurzer Begrüßung ging es auch schon recht flott den Kronprinzessinnenweg stadtauswärts. Auf dem Weg nach Saarmund machten uns heute weniger die Autofahrer zu schaffen, als der wirklich garstige Westwind. Beschweren wollte ich mich aber über diesen, zu dieser Jahreszeit recht üblichen, Westwind auch nicht, denn am kommenden Samstag kann er uns helfen, von Hamburg zurück nach Berlin zu kommen.

Nach knapp der Hälfte der Strecke, bei Kilometer 50, erreichten wir den Bäcker in Blankensee, und genossen Kaffee und Kuchen in der Sonne im Innenhof. Nach ausgiebigen Kettengesprächen ging es nun, mit ordentlich Rückenwind, nach Trebbin und dann gemeinsam Richtung Nord-Ost, nach Blankenfelde, wo sich unsere Wege trennten. Ich fuhr weiter Richtung Westen, gegen den Wind, über Zehlendorf nach Hause. Niels, Daphne und Sven, weiter Richtung Nord-Osten.

Fazit: Eine schöne Tour, bei recht frischen herbstlichen Temperaturen (Ø 8,8°C). Meine Zehen waren oft sehr kalt und ich musste ordentlich Kurbeln, um warm zu bleiben. Dank der netten Mitfahrer kam aber nie Langeweile auf. Gerne wieder!


Stundenrunde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Grunewaldrunde in historischem Terrain«


Diese Runde bin ich früher™ unzählige male gelaufen. Mit Tarek, Luka oder meinem Papa. Die Runde bekam diesen Namen, weil sie in etwa einer Stunde zu laufen war. Anfangs brauchten wir natürlich länger, später schafften wir sie unter 50 Minuten. Das war vor der Zeit, als ich im Juni 2009 zu bloggen begann. Deshalb gibt es über diese Läufe auch keine Aufzeichnungen. Außer diesen, am 5. März 2009, einen Probelauf mit meinem damals neuen Garmin Forerunner 405.

Da ich morgen mit einer Laufpartnerin diese Runde laufen möchte, dachte ich mir, das es sicher klug wäre, die Runde vorher noch mal in Augenschein zu nehmen. Wie ich schon auf den ersten Metern feststellte, war das auch gut so, denn der Weg hat sich komplett geändert und nichts ist mehr so wie es einmal war. Ich hatte arge Schwierigkeiten den Pfad zum Sprengplatz zu finden. So schlug ich neue Wege ein und orientierte mich einfach irgendwie an der Himmelsrichtung gen Süd-Westen. Im dichten Wald ist das gar nicht so einfach. Mein Garmin Forerunner 405 konnte mir auch nicht helfen, da ich den alten Weg nicht geladen hatte und eigentlich ja auch laufen wollten und nicht nach einem Weg suchen.

Trotzdem funktionierte die Orientierung recht gut, denn irgendwann nach der Hälfte und dem Sprenzplatz, fand ich den alten Weg wieder, der zwar irgendwie anders aussah, aber an der topografie noch gut zu erkennen war. Ich war überrascht wie sich ein Forst-Wald in weniger als drei Jahren verändern kann.

Zurück auf dem Helios-Parkplatz merkte ich das meine heutige Runde wenige hundert Meter länger wurde, als der Original-Track. Kein Problem. Schön wars und wenige Sekunden nachdem ich nach dem Stretchen im Auto saß begann es wie aus Kübeln zu regnen. Well done – perfect timing.

Erweiterte Schwielowsee-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Trainieren ohne Begleitung«


Die letzten drei Touren waren alle klasse Gruppenfahrten; heute wollte aber leider niemand mit mir fahren, und so machte ich mich alleine auf den Weg. Um doch ein wenig Abwechslung zu haben, lud ich mir die Strecke und damit verbunden auch die Virtuellen-Partner-Daten meiner letzten Trainingsrunde in meinen Garmin Edge 800. So konnte ich zu jedem Zeitpunkt sehen, wo ich, beim Kampf gegen den Wind, heute stand.

Es lief nicht wirklich gut und meine Beine fühlten sich schlecht an. Ein Ruhetag war wohl zu wenig, vielleicht hingen auch die Biere der letzten Tage in den Beinen oder der Wind war einfach zu garstig. Egal, es geht ja um den Spass, den Trainingseffekt und das Ausbelasten in der Natur. Die Fahrzeit und der Schnitt sind eigentlich immer schmückendes Beiwerk.

Nachdem Sacrow passiert war und die Großstadt hinter mir gelassen war, begann es wieder richtig Freude zu machen und ich genoss die milden Herbsttemperaturen. Leider blitzten die Sonne nur sehr selten, hinter dem vereinzelt fallenden Laub, hindurch; aber dadurch kam der Spass zu keinem Abbruch.

Einige Autofahrer meinten es jedoch nicht gut mit mir und ich erhielt so 2x ungewollt hohe Adrenalin-Stöße. In der kurvigen Abfahrt nach Ferch guckte ein entgegenkommender Autofahrer lieber auf die Schiffe auf dem See und kam mir auf meiner Spur so nah entgegen, das ich beinahe seinen Außenspiegel gestreift hätte. Ich fuhr den Hügel hinunter in voller Fahrt und eine hohe Bordsteinkante verhinderte das ich in den Straßengraben flüchten konnte. Sowas brauche ich gar nicht!

Der Rest der Strecke wurde weniger nervenaufreibend Abgespult und ich staunte nicht schlecht, als ich zu Hause sah, das ich den VP heute besiegen konnte und fast 6 Minuten schneller war als beim letzten mal. Was mir allerdings spanisch vor kommt, ist das die Streckenlänge 4 km kürzer sein soll obwohl ich genau die selbe Strecke gefahren bin wie beim Letzten mal. Da der Speichenmagnet, bedingt durch Neupositionierung, öfter den GSC 10 Trittfrequenz-Sensor verwirrt hat, könnte da der Fehler liegen. Ich werde das weiter beobachten.

Fazit: Eine nette Runde. Mit anderen Kettenbrüdern und Schwestern zu fahren macht mir aber momentan wirklich mehr Spass. Vielleicht weil ich mich so dran gewöhnt habe. Wir werden sehen. Es bleibt spannend!