WfF Sommertour 2021 – Freiburg/Breisgau – Tag 6

fast schon im Bofrost-Tunnel
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kurze Runde auf meinen Lieblingsberg


Eigentlich sah es heute nicht gut aus, um unser liebstes Hobby, denn die Wetter- und Regenprognose war nicht gut. Deshalb sollte später gefahren werden. So nutzte ich die Zeit nach dem Frühstück für einen Spaziergang zum Freiburger PZ und auf dem Rückweg gab’s noch eine Brezn auf die Kralle. Herz was willst Du mehr? Radfahren!

Also flux eine kleine Runde über meinen Lieblingsanstieg geklickt und auf komoot der Bande in der WhatApp-Gruppe zum Fraß vorgeworfen. Die Fitties bissen an und warteten um Punkt 12 Uhr mit geladenen Träcks auf ihren Rad-Computern vor dem Hotel.

Abfahrt auf schnellstem Wege zum Bergzeitfahr-Segment durchs Güntertal. Schon ein wenig anschwitzen bei 2-5% Steigung. Gut so, denn in die Kalten will man den Schauinsland nicht fahren.

Eigentlich wollte ich schneller hoch, doch hinderten meine Medikamente mich heute dran, den Puls in die Höhe zu treiben. Riesigen Spaß machte es trotzdem dort hochzufahren. So einen ehrlichen Berg findet man selten: Keine fiesen tückischen Kanten und nach oben raus wird er sogar flacher!

Auch waren schon noch Kilometerschilder von der  für die Veranstaltung »Schwarzwald König« am Wegesrand, welche morgen statt finden wird. So wussten wir immer, wie weit es noch bis oben war. Herrlich!

Mein Schauinsland
Mein Schauinsland

Oben kam dann auch zu allem Überfluss die Sonne raus und wir mussten auf 1.200 Metern nicht frieren. Die Fitties waren natürlich vor mir oben. Gemeinsam stürzten wir uns in die gut asphaltierte Abfahrt und im Tal gab es dann erstmal einen Snake-Bite bei Sascha zu beheben. Christian rollte zu uns auf und wir entschieden gemeinsam, erstmal Kaffee & Kuchen zu genießen. Ein Konditor war schnell gefunden und die Kuchenauswahl musste sich hinter Päwesin nicht verstecken. Nach ausgiebigen Kettengesprächen ging es weiter zum letzten Anstieg hinter Kirchzarten, hoch nach St. Peter, der es noch mal richtig in sich hatte.

Die Abfahrt in Glottertal wurde nur durch einen Bofrost-Truck geschmälert, der sich akribisch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt. Hier war ich auch schon mal vor knapp 10 Jahren bei strömendem Regen und Kälte unterwegs. Von daher fiel die Beschwerde klein aus.

Unbeschadet erreichten wir dann zufrieden das Hotel auf dieser kurzen Runde, die sich doch, dank Höhenmeter, irgendwie viel länger anfühlte.

Schönes Freiburg, schöner Schwarzwald. Danke an die Fitties für die gute Zeit!

Zur Mecklenburgischen Seenplatte

Durch die mega-nice Seenlandschaft
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Ausfahrt mit Schwimm-Stop


Vor einer knappen Woche hat mich Maria gefragt, ob ich Lust hätte ihr mal ein wenig den Nord-Westen über der Hauptstadt auf dem Renner zu zeigen. Da ich dort schon seit geraumer Zeit nicht mehr unterwegs war, die Mechlenburgische-Seenplatte als sehr schönes Rennrad-Revier in Erinnerung habe und gerne mit Maria fahre, wurde aus dem Plan eine Verabredung.

Um 8.30 Uhr ging es relativ locker hoch in den Norden aus der Stadt. Ein Verfahrer:in führte uns gleich mal über neue Wege über Bötzow nach Vehlefanz. Fein.

Der leichte Schiebewind  und die wärmende Sonne machten das Vorankommen zum puren Vergnügen. Schnell war der Geruch der Stadt hinter uns gelassen und es ging über schattige Alleen nach Norden. Noch feiner.

In Lindow beim Netto die erste Pause – warum waren alle Leute hier so nett und zuvorkommend? Wir freuten uns darüber und genossen die gekauften Snacks in der Sonne.

Nun begann der landschaftlich sehr beeindruckende Sektor: Die Mecklenburgische Seenplatte. Laut Wiki eine seenreiche Jungmoränenlandschaft. Soso. Der Track führte immer wieder von der Hauptstrasse herunter über extrem verkehrsarme, gut asphaltierte Wege. Bestes Roller-Feeling stellte sich ein.

Nach der zweiten Netto-Pause in Mirow wollten wir dann noch unbedingt einen Badesee ansteuern. Dies gestaltete sich gar nicht so einfach, denn wir wollten nicht irgendeine Badestelle besuchen, sondern einen ruhigen Fleck finden, ohne Luftmatratzen und Kindergeschrei. Als ich es schon fast aufgegeben hatte und fürchtete wir müssten ohne abzutauchen in den Zug steigen, entdeckten wir einen langen Wirtschaftsweg, der von der Strasse zu einem See führte. Es gab ein Schild „Löschwassereinspeisung Feuerwehr“. Genau unser Spot, unser roter See. Nach ausgiebigem geplansche und chillen in der Sonne sollte es auf die letzten gut 30 km nach Fürstenberg gehen.

Da ich ja in all den Jahren meines Rennradfahrer-Daseins noch nie einen Badestop unternommen hatte, war diese Erfahrung für mich beeindruckend. Bitte nicht lachen, denn es fühlte sich toll an, während einer Ausfahrt, wie frisch geduscht wieder auf dem Renner zu sitzen und dieses Anschwitzen, dann Durchschwitzen nach 160 Kilometer Fahrt von Neuem zu erleben. Einzigartig.

Durchschwitzen mussten wir uns wirklich erneut, denn es war nicht nur heiss, sondern nun zeigte die Jungmoränenlandschaft wie wellig sie doch sein konnte. Ein klasse finish zum Bahnhof, mit noch einmal richtig Sport.

Am Bahnhof dann eine lange Schlange vor dem einzigen Fahrscheinautomaten und 12 Minuten Zeit zur Zugeinfahrt. Leichte Nervosität und Hektik versuchte sich breit zu machen. Keine Chance, denn Tickets konnten mit der Deutsche-Bahn-App gelöst werden. So blieb noch Zeit für zwei ofenfrische Laugenbrezeln aus dem Bahnhofscafe und einer FritzCola to go für die einstündige Rückfahrt in die Hauptstadt.

Bedauerlicherweise konnte ich mit der App keine Fahrrad-Tickets lösen und so bot die Schaffnerin an, diese nachträglich zu erwerben. 7,60 € – soweit bekannt. Als ich ihr meine AppleWatch zum bezahlen mit ApplePay entgegenstreckte, staunte sie nicht schlecht und wirkte leicht überfordert. Ihr Riesen-Computer tat keinen Pieps und sie drückte auch recht unentschlossen auf ihrem Display herum. Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit fragte sie mich ob ich eine Abbuchung auf meinem Gerät sehen würde. Ich verneinte dies. Sie sagte, daß dies für sie so ok sei. Für uns auch. So einfach durften unsere Räder kostenlos mitreisen.

Ein mega-nicer Tag auf dem Renner, mit bester Begleitung. Die vielen Bilder müssen erstmal verarbeitet werden. Urlaub für einen Tag. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Mal schauen, was der Sonntag bringt!?

Mit der 10-Uhr-Gruppe nach Trebbin #7

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ohne Kuchentheke


Heute freute ich mich aufs Radfahren, denn die Wetteraussichten verprachen einen herrlichen Spätsommer Tag. Samstag geht ja, sofern nichts attraktiveres angeboten wird, immer die 10-Uhr-Gruppe. Alexander wollte auch mit und so war die Tour gesetzt.

Auf bekannten Wegen ging es raus über Güterfelde. Da die Woche nur einmal von mir trainiert wurde, war meine Fitness eigentlich nicht ausreichend für die Bande. Das merkte ich spätestens hinter Thyrow, als immer wieder Spitzen gesetzt wurden und nur noch das A-Team am rollern war. Mindestens die restliche Hälfte des Starter-Feldes war verschwunden. Nachdem ich zum dritten mal im roten Bereich war, brach ich ab und versuchte nicht mehr zu folgen. Alex hätte noch weiter mitspringen können, entschied aber, mit mir zu fahren. Sehr angenehme. Dank seines Multi-Fruit-Gels kam ich dann auch noch relativ unbeschadet in der Hauptstadt an, obwohl mich das Training heute doch sehr belastet hat.
Kuchen gabs aus Zeitgründen bei mir heute mal nicht.

Mal sehen was morgen so geht!?

P.S: Heute leider ohne Fotos…