Päwesin-Runde #5

Auf der Fähre nach Ketzin
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Backwahn geht immer!


Als Stefan mich am Freitag fragte ob Päwesin am Sonntag eine Option sein, war meine Antwort gleich: »Yeah!«

Noch ein paar Leuten bescheid gesagt und uns um 10 Uhr am Tunnel getroffen. Eigentlich ein typischer Sommer-Sonntag. Eine kleine Abwechslung bot die Nase über Moorlake und Herberts Einwand, daß wir uns doch das Pflaster von Sanssouci sparen könnten. Nächstes mal auf dem Radar. Danke Herbert.

Weiter ging es sehr gleichmäßig zur Fähre nach Ketzin. 1,50€ an den Schiffer und wir waren über der Havel. Dann weiter nach Päwesin. Die Jungs wollten nochmal Sport, wir nahmen wegen des Ältesten dann ein wenig raus. Mein Plan war, daß wir zusammen die Kuchentheke erreichen würden.

Der Plan ging auf und wir konnten endlich wieder hocken und Kuchen genießen. Nicht auf der nahen Wiese mit Holzgabeln, nein richtig echt, so wie früher: Am Tisch mit Porzellan und Kuchengabel. Mega-nice!

Irgendwann ging es dann weiter. Nun hatten wir den Wind genau von vorne. Hart. Zum Glück hatten wir härtere Mitfahrer an Bord und so erreichten wir relativ unbeschadet Wustermark und auch später Berlin-Spandau.

Irgendwie war es trotz viel Zweiter-Reihe-Fahren doch recht anstrengend. Vielleicht auch weil es warm war. Auf jeden Fall großer Sport und Danke fürs Mitnehmen!

Schwielowsee-Runde

Brandenburg kann auch ganz schön sein
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ungeplanter Cake-Ride


Eigentlich wollte ich heute gar nicht draußen fahren. Ne Stunde Zwift und dann faulenzen oder Sportwagen fahren. Das Wetter war dann doch zu verlockend um nicht den Renner, nach der anstrengenden gestrigen Tour erneut auf der Strasse zu bewegen.

Auf dem Plan war meine FAR (Feierabendrunde). Knapp 60 Kilometer in gut zwei Stunden abgespult. Bei Fahrland hatte ich dann, sicher auch bedingt durch den leichten Schiebewind und die dadurch guten Beine, Lust auf mehr. Kurz im Hinterkopf das Strecken-Repertoire eruiert und die Schwielowsee-Runde ausgewählt. Ich mag Planänderungen. Manchmal. Heute schon.

Also weiter nach Süd-West. Die Wege waren bekannt, allerdings schon seit einer Weile von mir nicht mehr befahren. Bedingt durch die Ferienzeit waren die Strassen erneut recht verkehrsarm. Genau mein Ding!

In Ferch, an meinem süd-westlichsten Punkt der Route machte ich kurz Rast und verspeiste eine Banane. Irgendwie war es ganz schön warm und ich fühlte mich doch recht abgekocht. Na da würde der Heimweg wohl ein wenig zwacken!?

Hinter Saarmund kam mir dann die Yosh entgegen und nach kurzem Schnack war klar, daß wir die Heimreise gemeinsam antreten würden. Fein. Sie zeigte mir noch ihren Lieblings-Bäcker in Stahnsdorf, zu dem sie mit den alten Herren immer einkehrte. Soso!

Nach einem schwerverdaulichen und super-leckeren Pistazien-Creme-Kuchen und einer Cola ging es gemeinsam weiter zu unserem letzten Stop, dem ADIK´s Café an der Heerstrassenbrücke um unsere gemeinsamen Kilometer mit einem weiteren Kalt-Getränk zu finishen. 

Klasse Tour, mit sehr netter Begleitung auf dem letzten Drittel! Irgendwie ist und nun genug mit Radeln am Wochenende!

Fehrbellin-Runde #1

Cooles Quartett
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Sonntags-Radler-Konditor-Quartett


Nachdem es gestern mit den Jungs auf eine eher gemütlich 50-km-Biergarten-Radtour ging, sollte heute mal wieder »gesportelt« werden.

In Fehrbellin waren wir ich schon lange nicht mehr: Also flux ne Runde ausgerufen! Schön überschaubar zu viert ging es bei Temperaturen jenseits der 20°C ab Tegel aus der Stadt.

Bekannte Wege – bekannte Bande: Trotzdem keine Spur von Langeweile. Harmonisches Fahren mit viel Spass an der Bewegung. Hervorragend. So schmolzen die Kilometer auf der Landstrasse dahin und hinter Kremmen half dann auch noch ein, auf 40 km/h geeichter Traktor mit Anhängern für besten Windschatten (siehe Foto). Der hätte, wenn es nach uns gegangen wäre, bis Fehrbellin durchfahren können. Tat er leider nicht. Nach wenigen Kilometern war Schluss, und wir musste wieder alleine für ausreichenden Vortrieb sorgen. Auch kein Problem.

Nach Linum, der Kopfsteinpflaster-Hölle kamen uns dann noch Erik, Tom und Mike entgegen. Es gab keine Zeit zum quatschen: Sie wollten weg vom Konditor und wir dorthin.

Dann war es endlich vollbracht und wir konnten Kuchen in der Sonne genießen. Endlich wieder mit richtig hinhocken, Porzellan und Kuchengabel und so. Welch Komfortgewinn!

Nun ging es noch auf den etwas längeren Heimweg, als den Hinweg. Bei der Streckenplanung habe ich es normalerweise ganz gerne, wenn die Pause nach mehr als der Hälfte ist, nunja so war es heute nicht; allerdings hatte ich starke Mitfahrer, die sich nie zu schaden waren die Nase in den Wind zu stecken und so war Nauen und Falkensee recht flott erreicht.

Dann noch zum Biergarten am Hauptbahnhof verabredet! Wie könnte ein Sonntag schöner sein?