Sperenberg-Blankensee-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Auf ’ne Buchtel zu Bäcker Röhrig«


Heute war es wieder soweit und ich konnte nach einer Woche Laufsport, endlich wieder einmal mein Rennrad bewegen. Oleg hatte zum Tirschenreuther-Ring gerufen und eine Radlerin und sechs Radler folgten dem Aufruf aus dem Internet. Da die weibliche Begleitung, Yvonne, heute das Vetorecht zur Streckenwahl inne hatte, wurde anders als sonst, über Diedersdorf gen Süden geradelt.

Angenehm flocking rollte es, sicher auch weil darauf geachtet wurde, möglichst gleichmäßig voran zu kommen. Armin hatte heute die Weisungsbefugnis für die Streckenführung und so tanzte fuhr alles nach seiner Pfeife. Kurz vor Trebbin sammelten wir noch die Berliner Radsportelite ein, mit dem wir uns beim Windschatten-fahren abwechselten. Sehr schön. In Trebbin trennten sich unsere Wege, denn wir hatten den Bäcker in Blankensee auf dem Plan.

Buchteln bein Bäcker Röhrig in BlankenseeDort kehrten wir zu Buchteln und Kaffee bei herrlichem Sonnenschein ein. Nach Kettengesprächen ging es weiter. Die Gruppenfotos vom Innenhof hielten leider nicht meinen hohen Qualitätsanforderungen stand, deshalb hier und heute keine Veröffentlichung dazu. Sorry.

Armin und die Gang wollte noch eine Nase ranhängen, was bedeutete, dass ein Teil der zurückgelegten Strecke erneut gefahren werden musste. Ich war darüber nicht sehr glücklich. Der Gedanke an dealing with ambiguity half mir nicht wirklich weiter und so stellte ich meinen iPod an und lauschte Musik. Es dauerte eine Weile, bis ich mich wieder gefangen hatte. Nun freute ich mich auf die kommende Herausforderung, den Willy hochzukurbeln.

Hinter GrossbeerenEigentlich war mir klar, dass ich die rote Laterne einfahren würde, auch ließen mich meine Kettenbrüder brav in den Berg hinein fahren. Erst auf den letzten Metern kassierten sie mich und Oleg lobte meinen gleichmäßigen Antritt dort hoch. Oh well, mal sehen, wie das mit ein paar Kilo weniger auf den Rippen dort hoch abgeht!?

Zu einer gemeinsamen Einkehr kam es heute nicht mehr, da alle irgendwie nach Hause wollten. Auch gut. Schöne Runde, schöne Buchtel und Kaffee. Morgen dann wieder zu einem Bäcker in der nahen Umgebung!?

Zürich-Sihl-Feierabendlauf reloaded

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oder »Besser (ge)laufen«


Heute stand wieder eine Lauf-Einheit auf dem Feierabend-Fitness-Programm. Da sich die Strecke vom Dienstag bewährt hatte, wollte ich diese erneut laufen und sehe, ob was in Sachen Pace und Trainings- bzw. Laufgefühl zu verbessern sein würde.

Auf dem Heimweg vom Store ins Hotel bemerkte ich meine Müdigkeit. Eigentlich fühlte ich mich nicht nach Feierabendsport. Ich kenne dieses Gefühl zu genüge. Allerdings hatte ich mir am Dienstag ja schon fest vorgenommen heute laufen zu gehen und auch die Worte aus Olegs Wochenend-Trainingsplan-email halfen mir den Schweinehund zu besiegen.

Auf den ersten Metern dachte ich viel daran, geraden in dem Sektor mit den vielen Cafés und Biergärten in dem die Züricher am Ufer des Sihls bei einem Bier und einer Entspannung-Zigarette ihren Feierabend genossen. Ich brauchte wieder eine Weile um mein Tempo zu finden. Dann fühlte ich mich aber frei und es lief, zum Glück, erheblich leichtfüssiger als am Dienstag und ich hatte teilweise sogar wieder Spass an der Bewegung. Ganz gross. Am Ende war auch für entsprechende Unterhaltung, nicht nur aus meinem iPod, gesorgt: Viele Läufer und attraktive Läuferinnen, osteuropäische Freudenmädchen an der Ausfallstrasse, Entspannung-Zigaretten rauchende Feierabend-Genießer und Polizisten, die mit Einweg-Handschuhen Einweg-Sprizen einsammelten. Langeweile kam selten auf.

Nach dem Lauf, welcher ’ne schlappe Minute schneller war als am Dienstag, holte ich noch meinen Arbeitskollegen von Laufband des Fitnessraums im Hotel, um gemeinsam ein kaltes Feierabend-Bier in der Sauna zu genießen…priceless!

Heute mit Originalfoto – kein Wikipedia:

Zürich-Marriot

Zürich-Sihl-Feierabendlauf

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Das ging auch schon mal besser…«


Vor einer Woche schon versuchte ich mich an einer Laufeinheit nach Feierabend. Meinem elektronischen Aufzeichnungsgerät war der Juice Saft ausgegangen und das spezielle Ladegerät lag in der Heimat, also gab’s keine Aufzeichnung und keinen Blogeintrag.

Die Performance und Laufdistanz war eh unterirdisch und so wollte ich mir nicht vor aller Welt die Blöße geben. Also heute ein neuer Versuch des Wiedereinstiegs. Vorweg: Mission erfüllt – 10 Lauf-Kilometer wurden erfolgreich abgerissen absolviert. Aber nicht mehr und nicht weniger. In einer Zeit die gerade so akzeptable ist, ach was sag ich. Eigentlich nicht. Ich kam mir vor wie ein Schleicher. Hätte ich mich wenigstens locker und gut gefühlt, während des Laufs!

Die Rahmenbedingungen waren Ideal: 20°C, blauer Himmel und ein leises Lüftchen. Es dauerte jedoch wieder ewig, bis ich ein wenig von dem Flow verspürte, den ich in meinen vergangenen Läufen so lieben und schätzen gelernt hatte. Erstaunlich, was doch die fehlende Laufroutine ausmacht!

So konnte ich lange die ganze Zeit meine Umwelt kaum genießen und die erstklassige Laufstrecke entlang des Sihls, einem Nebenfluss der Limmat, in mir aufsaugen.

Zurück am Hotel freute ich mich dann aber sehr, denn ein Wiedereinstieg war gemacht.

Das Foto zeigt die Teilung von Sihl und Limmat. Im Hintergrund mein Marriot-Hotel. Mal schauen ob ich mich am Donnerstag wieder aufraffen kann!?

By de:Benutzer:Albinfo (selber fotografiert im Frühling 2005.) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons