Charlottenburger Nordrunde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Die Runde geht immer«


Draußen nieselte es, mein Daum ergo_bike Premium 8i ist noch nicht aufgebaut und Rennrad fahren wollte ich mir bei dem unbeständigen Wetter nicht antun. Was blieb also?

Laufschuhe schnüren und meine Charlottenburger Nordrunde an meinem freien Tag genießen! Die ersten Kilometer bis zum Schlosspark waren beschwerlich, denn zum einen zwackte die linke Kniekehle, zum Anderen kam ich mir total langsam und unfit vor.

Im Schlosspark lief es dann besser und ich erreichte meinen Steady-State und fühlte mich pudelwohl. So hätte es fast endlos weiter gehen können, aber nur fast. Nach 8 Kilometern musste ich an Alpenüberquerer/innen und andere Extremläufer denken. Da bleibe ich dann doch lieber beim Radsport!

Schöne Runde – fühl mich super – so muss das sein!

Saisonabschluss-Tour mit den Havellandriders 2012

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Wieder lockt der Schnitzel-Teller nach Klein-Ziethen«


Heute war es mal wieder soweit: Das Orga-Team meiner Havellandriders rief zur Rennrad-Saisonabschlusstour. Das Tourenziel war, wie auch schon im Jahr zuvor, der Landgasthof »Zu Reckin’s Eiche« in Klein-Ziethen.

Am Treffpunkt am Rathaus war wieder die ganze Rennradfraktion des Havellandes vertreten und wir begrüßten uns freudig bei Sonnenschein, blauem Himmel und milden Temperaturen. Nachdem ich, wie schon so oft, das notorische Gruppenfoto geschossen hatte, machten wir uns auf den Weg nach Westen.

Schon nach kurzer Fahrt kam es in Falkensee zu einem Sturz von Thomas J., der in der großen Gruppen, aufgrund eines stark bremsenden vorrausfahrenden PKW, selbst nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Ärgerlich und sicher vermeidbar. Nach kurzem Check von Mensch und Maschine konnte die Reise Fahrt aber weiter gehen.

Ohne erhöhten Druck auf den Pedalen ging es über Wustermark, Nauen und Kremmen unserer Einkehr entgegen. Dort erwartete uns schon der gestern verunfallte Ingo. Leider mussten die hungrigen Mäuler wieder mehr als 40 Minuten auf die vorbestellten Schnitzel warten, die dann aber im Überfluss auf den Tischen und später in den Mägen landeten.

MIt einem gefühlten Pflasterstein im Bauch ging es dann auf die Heimreise. Unterlenkergriff schmerzte. Selber Schuld, hätte ich mal kein zweites Schnitzel verdrückt.

Bei Marwitz verabschiedeten sich Christoph N., Stefan B. und ich uns von dem großen Falkensee-Rudel und machten noch einmal ordentlich Druck durch den Spandauer Forst, bevor ich die beiden am Rohrdamm verabschiedete.

Ein toller Saisonabschluss in Orange mit den vielen Kettenschwestern und Brüdern aus dem Havelland. Schön wars!

Ausfahrt zur Burg Rabenstein reloaded

Lesezeit: 2 Minuten

oder »mal wieder ein 200er«


Nach der doch recht anstrengenden, sportlosen Woche, sollte es heute mit dem Renner mal wieder etwas weiter raus gehen. Da traf es sich gut, das Stefan H. nocheinmal eine Runde zur Burg Rabenstein anbot. Am 11. August sind wir diese Runde schon einmal gefahren, von daher war klar was mich erwarten würde.

Das Tempo war mit einem 30er Schnitt, als eher moderat annonciert, was mir sehr entgegen kam. Keine lange Heitzer-Runde, denn Sonntag steht auch noch mal was sportliches auf dem Zettel.

Um 9:30 Uhr freute ich mich sehr, als ich jede Menge bekannte Gesichter am Treffpunkt begrüßen konnte, mit denen ich schon zig Rennradkilometer in 2012 gemeinsam abgespult hatte. Die Fahrt, bei herrlich milden Temperaturen und Sonnenschein, versprach Kurzweile. Meinen iPod hätte ich zuhause lassen können. Perfekt!

Stefan hatte die Strecke weiter optimiert und so ging es über herrliche Wald-Autobahnen nach Süden. Als nach 95 Kilometern die Burg erreicht war, freuten sich alle über den Kaffee und Kuchen im Burghof, den wir in der Nachmittagssonne genießen konnten.

Das Aufbrechen viel wie immer schwer, durfte aber nicht hinausgezögert werden, da wir alle vor Einbruch der Dunkelheit zurück in der Hauptstadt sein wollten. So wurde gemeinsam ordentlich an der Kette gezogen und in Klein-Machnow mit einem guten Zeitpolster zum Sonnenuntergang erreicht.

Eine tolle, lange Runde auf klasse Wegen. Danke an alle Mitfahrer für das erstklassige Team und die gute, gemeinsame Zeit! Gerne wieder!