Kleine Bäckerrunde nach Fehrbellin

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Vierundzwanzig Radler wollen nur Eins: Kuchen«


Heute stand wieder eine entspannte Bäckerrunde auf dem Zettel, zu der Alexander und ich uns um 10:30 Uhr auf den Weg zum bekannten Treffpunkt am Rathaus Falkensee machten.

Wir staunten nicht schlecht, über die große Zahl an Radlern die heute die Konditorei Schmiedel gemeinsam heimsuchen wollten. Nach dem notorischen Gruppenfoto ging es auf die Piste. Diszipliniert und mit bester Laune rollte es in 2er-Reihe nach Westen. Nach etwa zwanzig Kilometern gemeinsamer Fahrt separierte sich leider dasFeld.

Zu unterschiedlich war die Leistungsdichte bei der Menge an Fahrern und schließlich wollten alle ihren Spass haben: Die Einen wollten hetzen und am Limit fahren, die anderen wollten das nicht ständig erleben. Kein Problem, das gemeinsame Ziel vereinte uns wieder und zusammen wurde Kaffee und leckerster Kuchen in der Sonne genossen.

Der Rückweg war, wie immer, beschwerlich und wurde noch durch einen außerplanmäßigen Defekt-Stop verlängert. Besonders nervig waren die vielen PKWs, die Aufgrund des Staus auf der nahen A24 auf unsere Landstrasse auswichen.

So war ich froh, als Kremmen passiert war und es nur noch gegen den Wind in Richtung Heimat ging.

Fazit: Eine klasse Runde an diesem herrlichen Spätsommer-Sonntag. Hoffentlich noch öfters bei diesen Temperaturen. KOMs konnten heute zu meiner Überraschung nicht eingefahren werden.

Samstagsrunde nach Stangenhagen

Lesezeit: 2 Minuten

oder »in kleiner Runde nach Süden«


Irgendwie kam ich heute nicht in die Gänge und konnte mich nicht zu einem bekannten Samstagstreffpunkte aufraffenmachen. Das lag nicht nur an der späten Nachtruhe, auch der Himmel präsentierte sich mit dicken, tiefhängenden schwarzen Wolken.

Fahren wollte ich aber unbedingt und so ergriff ich die letzte Möglichkeit, in einer Gruppe zu fahren, und machte mich um kurz nach ½-11 auf, in Richtung Auerbachtunnel. Auf dem Weg dorthin wurde ich gleich mit leichtem Nieseln begrüßt. Na prima.

Thilo wartete schon und wenig später kamen noch BianchiAndreas und Niels hinzu. Ein überschaubares Gruppetto für die Runde nach Süden.

Das Nieseln hatte aufgehört und wir kamen zügig voran. Kurz vor Gröben kamen sich Thilo und Andreas ein wenig zu nah, was darin resultierte, dass Thilo mit seinem Vorderrad das Campagnolo-Super-Record-Schaltwerk von Andreas touchierte und durch die Kräfte, sich das Schaltwerk von Andreas verbog und Thilo seinen Speichenmagneten zerstörte. Leider konnte Andreas nun nicht mehr sauber schalten und drehte um. Sehr schade – wir fuhren nun nur noch zu dritt weiter.

Kurz hinter Schönhagen waren wir auf einmal nur noch zu zweit. Niels hatte sich wohl abgesetzt und den kürzesten Rückweg in die Hauptstadt gewählt. Schade. Nun drückten nur noch Thilo und ich gegen den, recht kräftigen, West-Wind. Perfektes HH->Berlin-Wetter. Nur für heute nicht hilfreich.

Immer weiter Richtung Norden, der Weg ist bekannt und kann ohne nachzudenken navigiert werden. Zurück in Berlin, an der Potsdamer Chaussee trennten sich unsere Wege. Thilo wollte sich heute den Willy nicht mehr geben. Für mich ist er fast obligatorisch.

Fazit: Schöne, relativ einfache Trainingseinheit. Freu mich schon auf morgen, da dann Ausfahrt mit Einkehr!

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: 2 Minuten

oder »No punch – no glory«


Der geneigte Leser könnte glatt denken: »Jetzt fährt der schon wieder da lang!«. Das habe ich mir nämlich auf den ersten Kilometer auch gedacht, aber der Reihe nach: Angefixt von der Wettervorhersage für die nächsten Tage, dass der Sommer nun wirklich morgen vorbei sei, wollte ich die letzte Gelegenheit nutzen, in Kurz-Kurz auf dem Renner zu pedallieren.

Beim Alleine-Trainieren gibt es für mich nicht viele Varianten, die sich im Berufsverkehr gut fahren lassen. Ebenso ist die Strecke erprobt und manchmal begegne ich sogar netten Kettenbrüdern auf der Runde. Ich weiss was an guten Tagen in bestimmten Sektoren gehen kann. Also war klar, dass wieder die Kurze Nordrunde über Kremmen fällig war.

Schon hinter Germendorf, wo ich mit ganz leichtem Schiebewind hingepustet wurde, merkte ich das heute nicht mein Tag war. Neue Rekorde waren nicht drin. Die Beine fühlten sich zwar ok an, aber wirklich Punch hoher Druck war nicht auf die Pedale zu bringen. So kam ich schon mit zwei Minuten Rückstand an meiner Stundenmarke an. Bei Amalienfelde kamen mir Mike und Harald entgegen. Wir kehrten alle um, trafen uns in der Mitte und nutzten den Stop zu einem kurzen Kettengespräch. Eine sehr kurzweilige Abwechslung zum alleine gegen den Wind drücken.

Weiter ging es alleine über Kremmen in Richtung Börnicke. Eigentlich ein schöner Sektor, doch heute hatte ich arg zu kämpfen. Ich fühlte mich wie Don Quijote der gegen die den Windmühlen kämpfte. Was mich richtig frustrierte: Ich musste meinen Spruch: »Eine 3 vorne auf dem Tacho geht immer« revidieren. Aber alles Fluchen half nicht, ich musste mich weiter zum rettenden Abzweig, dem Havellandradweg, vorkämpfen. Dort erwartete mich schützender Wald und eine geänderte Fahrtrichtung, die half Kräfte zu sparen.

Aber richtig flott wurde es irgendwie heute nie. Nun, es gibt wohl solche Tage. Hoffentlich nicht zu oft. So musste ich auch an einem Bahnübergang warten, der sonst immer zu überfahren ist. Dadurch entstand dieses spektakuläre Foto:

Hinter Schönwalde, auf dem Mauerradweg machte ich heute gar nicht erst Anstalten meinen KOM auf diesem Segment zu verbessern. Zu viel Gegenverkehr, rutschiger Untergrund und meine Verfassung ließen mich diesen Sektor gemütlich dahingleiten.

Zurück von Falkensee nach Siemensstadt ging es dann zum Glück mit ordentlich Schiebewind. Ohne diesen wäre die Heimfahrt sicher ungemütlicher geworden.

 Fazit: Nicht mal die schlechteste Zeit auf meiner Runde. Aber ein Tag für großen Sport war heute auch nicht.