Ruhlsdorf-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Ostersonntags-Tour ohne Frühlingsgefühle«


Heute war wieder, wie schon am Freitag, Treffpunkt in Marienfelde. Meine Begeisterung für die heutige Ausfahrt war synchron zu der Zahl auf meinem Außenthermometer: Knapp über Null.

Aber was soll’s: Erneut die Wintersachen angezogen und auf den Renner geschwungen. Frei nach dem Motto: »Was mich nicht tötet…« und so weiter.

Zum Glück schien die Sonne und leichter Schiebewind führte mich nach Mariendorf, wo schon Oleg, Sam, Sascha und Christian warteten. Karsten kam auch noch hinzu und so ging es zu sechst schön in 2er-Reihe, raus aus der Stadt.

In Saarmund wurde entschieden heute etwas länger zu fahren, es schien ja die Sonne. Das es nur 4°C waren ignorierten wir einfach. Also nicht am Zauchwitzer-Kreiverkehr nach Blankensee abgebogen, sondern weiter gen Süden immer den Schildern nach Luckenwalde folgend. Wir wurden mit herrlich glattem Asphalt und fast autofreien Straßen belohnt. Nur die Kälte machte mir heute echt zu schaffen und die tauben Finger und Zehen nervten einfach nur. Auch Sams aufheiternden Worte und empfohlenen Fingerübungen halfen nichts. Erst die Bäckerei Röhrig ließ die Finger wieder zum leben erwecken – oder war es der heiße Kaffee plus Bienenstich?

Egal, nun ging es mit besserer Laune weiter zurück in die Hauptstadt. In Klein-Machnow trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit Christian noch die Havelchaussee und den Willy, bevor ich mich von ihm vor meiner Haustür verabschiedete.

Fazit: Eigentlich doch eine schöne Runde. Die niedrigen Temperaturen nerven aber einfach nur. Ich werde mich da wohl nie dran gewöhnen und zu Ostern hätte ich schon gerne ein wenig mehr Frühling. Und überhaupt: Rennradfahren ist leider geil, bei fast jedem Wetter.

Ostersamstag Laufrunde im Grunewald

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Locker und leicht«


Gestern beschlossen Yvonne und Ralph, meine beiden BFFs, beim gemeinsamen VaPiano-Besuch, doch heute laufen zu gehen. Mir kam die Idee sehr gelegen, da es Regen geben sollte, somit Radfahren keine Option war. Ein wenig Auslaufen würde sicher auch nicht schaden und so trafen wir uns pünktlich um 10 Uhr auf dem Helios Parkplatz im Grunewald.

Locker und entspannt ging es los, Laufen ohne zu Schnaufen war das Motto. Richtig gefordert hat mich das Training nicht, aber ein schöner Schnack war drin, über Trainingslehre, Fitness, Gott und die Welt.

Wann bekomme ich schon mal die Gelegenheit mit meinen beiden BFFs zu laufen? Regnerische Ostersamstage sind dafür wohl prädestiniert. Danke fürs Mitnehmen!

Tour in den Fläming

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Kalt und gut«


Heute, am Karfreitag, plante die Tiri-Gang eine lange Runde in den Fläming. Quasi als Vorbereitung für den folgenden 200er am nächsten Wochenende. Leider war mein Zeitfenster zum Radeln heute nicht groß genug für deren lange Runde über den Fläming-Skate zu fahren, aber bis Luckenwalde wollte ich gerne mitfahren. Nicht nur um den Windschatten der Gruppe zu genießen sondern auch, und besonders, um mit den netten Kettenbrüder und Schwestern mal wieder einen ordentlichen Schnack auf dem Rad abzuhalten.

Bei 2,5°C ging es um kurz nach 8 aus Siemensstadt los in den Süden nach Marienfelde, wo ich pünktlich um 9 Uhr aufschlug. Die sechs Mann und Sam waren schon abfahrbereit. Gleich ging es los auf die Piste, weiter nach Süden. Da es fast windstill war kamen wir ohne viel Anstrengung gut voran und passierten die üblichen Ortschaften. Zum Glück strahlte die Sonne und machte die niedrigen einstelligen Temperaturen dadurch ein wenig erträglicher. Meine Wintermontur war trotz Sonnenscheins die richtige Kleiderwahl.

Bis Luckenwalde rollten wir gemeinsam, dann wollten die Jungs weiter auf den Flüsterasphalt, den Fläming-Skate umrunden. Ich wollte musste wieder zurück in die Hauptstadt, denn Mutterns-Herd rief. Auch Sam musste zurück, denn Ihre Arbeit rief und so machen wir uns zu zweit auf gen Norden. Zum Glück hatte ich mir die Strecke auf den Garmin Edge 800 geladen, denn die Ortschaften dort unten waren mir erstmal unbekannt.

Im Plaudertempo ging es zurück nach Saarmund, wo Sam rechts abbog und ich eine 7er Gruppe Rennradler etwa 500 Meter vor mir sah. Ich versuchte ran zu fahren, was mir auch nach wenigen Minuten gelang. Ich staunte nicht schlecht als ich Klaus-Henning in der Führung ausmachte. Das ich das noch mal erlebe durfte: An Klaus-Hennings-Gruppe einfach so heran fahren zu können!

Wir plauderten und fuhren zügig in der Führung bis nach Güterfelde, wo mir Klaus-Henning eine gute Form attestierte. Bis zur Argentinischen Allee blieben wir zusammen, Windschatten hatte ich zwar keinen aber einen netten Plausch. Nun noch die Havelchaussee, wo ich Fritze von meinem R.C. Berliner Bären traf. Auch da ging es nach einem kleinen Plausch alleine weiter zur letzten Herausforderung des Tages: Dem Willy.

Nach gut 140 km erreichte ich dann zufrieden meine Haustür – Ein schöner Karfreitag auf dem Rad, trotz niedriger Temperaturen.