Dr. Strunz Seminar Tag 3

oder »Frühsport, Pulsbereichsauswertung und Denken«


Der Tag begann mit einem Lauf mit Papa. Das Programm bot einen 30-minütigen Lauf ab 8 Uhr, wir wollten aber schon vorher eine Runde drehen und so machten wir uns um kurz nach 7 auf eine Stundenrunde. Leider hatte ich heute gar keinen Spass am Laufen. Ich weiss nicht wirklich was es war, ob es der Gedanke an meinen niedrigen Hämoglobin-Wert war, den ich gestern wieder Schwarz auf Weiss präsentiert bekam oder einfach ein nach unten zeigender Biorhythmus. Aber wie Wikipedia mit sagt ist das »eine unbelegte Theorie«…

Whatever, es lief nicht gut. Ein wenig Spass kam aber dann doch beim gemeinsamen Lauf auf, bei dem ich mich mit einem der Trainer über Eisenmangel unterhielt.

Nach dem, unter Anleitung von Holle, durchgeführten Stretching ging es unter die warme Dusche. Im Anschluss an das Frühstück ohne Brot erläuterte Holle die anaerobe Schwelle und was der gemessene Pulsbereich für jeden einzelnen bedeutet. Nichts wirklich Neues für mich, aber doch interessant, es mal wieder zu hören. Der Test war ja nur ein kleiner Einblick. Wirklich Aufschluss gibt nur eine echte Leistungsdiagnostik, welche ich eventuell auch mal durchführen werde.

Dr. Strunz Seminar

Im Anschluss führt Dr. Strunz das Seminar fort und referierte über das Denken bzw. die Macht der Gedanken, den kontrollierten Tiefschlaf, den Zugang zum Unterbewusstsein und mentale Techniken zur Erzielung von Höchstleistung.

Sehr interessante Erkenntnisse, die mir vorher so nicht bekannt waren und die ich gerne selber an mir ausprobieren möchte.

Fazit: Ein hochinteressantes Seminarwochenende mit viel Bewegung und Informationen um Ernährung, Sport und positives Denken. Sicher kann man die vielen Informationen auch aus den vielen Büchern von Dr. Strunz herauslesen. Die täglichen Newsletter sind auch hochinteressant. Er hat keine Neuheiten auf seinem Seminar präsentiert, welche er nicht auch schon niedergeschrieben hat. Das Charisma welches er ausstrahlt, macht seine These dann aber noch einmal erheblich glaubwürdiger. Er sieht einfach nicht aus wie ein 76 Jahre alter Mann. Er strotzt vor Energie man sieht seinen Bewegungs- und Tatendrang. Das ist faszinierend und inspirierend zugleich. Die Glaubwürdigkeit steigt, weil man sieht, das er das lebt, was er sagt und nicht Wasser predigt und Wein säuft, wie so viele andere Vorbilder heute.

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