Blankensee-Runde #2

vor Güterfelde
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Zu sechst zu Röhrig in kurz-kurz


Das warme Herbstwetter mit Temperaturen jenseits der 20°C lud heute erneut zu einer Rennrad-Runde ein. Als wir am Treffpunkt eintrafen war eigentlich eitel Sonnenschein, aber irgendwie war ein Teil der Mannschaft grummelig und so wurde erstmal bis weit hinter Wannsee rumgestänkert.

Wurscht, denn Frust ablassen kann man auch mal verbal, nicht immer nur mit den Beinen. Die Runde war bekannt und hat sich bewährt. Der Kuchen ebenfalls. Recht generisches Material, was es da für 5,80 € auf den Teller oder in die Tasse gibt. Aber für die tolle Atmosphäre auf dem Hof ist das schon in Ordnung. Auf meiner Kuchenskala in Brandenburg trotzdem der vorletzte Platz.

Egal, wir waren ja zum Radfahren unterwegs und so ging es dann mit ordentlich Schiebewind zurück in die Hauptstadt. Nicht ohne nach gebügeltem Willy noch ein Erdinger-Alkfrei an der Heerstrassenbrücke zu genießen.

Eine tolle Ausfahrt mit einigem Rumgemoser aber am Ende dann doch Happy-End!

Elite-Verpfleger beim 46. Berlin Marathon 2019

Die ganze Verpfleger-Bande
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oder »Unterstützung der Zwei«


Heute war er wieder da, dieser besondere Tag, der sich jedes Jahr am letzten Sonntag im September wiederholt: Berlin-Marathon-Sonntag!

Wie auch in den vergangenen sechs (!) Jahren durfte ich Claus-Henning und seinem Team helfen, die Top LäuferInnen zu verpflegen.

Pünktlich um 7:20 Uhr erreichte ich die Siegessäule, unseren gewohnten Treffpunkt. Routiniert wurden die bereit gestellten Shirts übergestreift und die Startnummern befestigt. Ich hatte heute das Glück, einen echten Elite-Läufer zu erwischen, der die ganze Zeit vorne mit mischen wollte. Aber dazu später mehr.

Erstmal ging es nach Moabit an den ersten Verpflegungspunkt bei Kilometer 5. Wieder die Ruhe vor dem Sturm. Nochmal ne halbe Stunde durchatmen, bevor knapp zwei Stunden Hektik, gemischt mit viel Besonnenheit, Überblick und Ausdauer gefordert waren.

Als die Läufer dann endlich kamen klappte die Übergabe des Getränks bereits perfekt. Jonathan Korir griff die von mir bereit gestellte Flasche und setzte seine wahnsinns Pace in Richtung Mitte fort. Nun schnell aufsatteln und hinterher.

Diesmal hatte der Veranstalter Elite-Verpflegungspunkte alle 2,5 Kilometer eingerichtet, was die »Arbeit« ein wenig erschwerte. Allerdings war in der Torstrasse das Feld schon soweit separiert, daß mein Läufer sehr einfach zu identifizieren und versorgen war. So sollte es auch bis zum Ziel bleiben.

Dadurch bot sich an vielen Streckenpunkten die Möglichkeit, die klasse Stimmung zu genießen, selber mal ne Banane zu essen oder zu fotografieren.

Einige meiner Bekannten und Freunde wurden auch an der Strecke identifiziert und ich hielt, sofern möglich, für einen kurzen plausch an.

Am Wilden-Eber musste mein Läufer Jonathan Korir reissen lassen und es bildete sich eine Lücke zu den führenden. Schade. An mir hat es sicher nicht gelegen, denn ich habe ihn bis zum Ziel immer zuverlässig mit seinen Getränken und Gels versorgt.

Einige male begann es dann zu nieseln. Die Spitzen-Athleten schafften es aber ohne echte Schüttung ins Ziel, was den Jedermännern/Frauen aber nicht vergönnt war. Als Heiko und ich nach getaner »Arbeit« zur traditionellen Einkehr ins Augustiner aufbrachen, öffnete sich der Himmel und es begann zu schütten.

Trotzdem ein sehr gelungener Sonntag mit riesen Spass auf den Strassen der Hauptstadt. Bemerkenswert wie anders die Stadt so wirkt, ohne fließenden Autoverkehr! Könnte ich mich dran gewöhnen…

Jungfernheide Lauf

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oder »Motivations-Sonntags-Lauf«


Ein Sonntag Morgen, wie so oft in letzter Zeit: Die 10- oder 11-Uhr-Rennrad-Gruppen-Ausfahrten wegen fehlender Motivation ausfallen gelassen. Auch fühlte ich mich in der Früh nicht besonders leistungsfähig. Auf Ausdauersport hatte ich nicht wirklich Lust. Dann das MacBookPro aufgeklappt und im Internet rumgetrieben. Twitter, Newsfeed, Email und Facebook-Timeline – das Übliche.

Nicht ganz, denn ich stolperte über einen Eintrag von meinen Sportkameraden vom A3K. Mit Einigen aus dem Verein war ich schon zum Trainings-Camp auf Mallorca. Dieser Beitrag war dort eingestellt:

A3K-1946

Wie der Roland Winkler aka »1946«, den ich persönlich leider nicht kenne, da lacht auf dem Bild – nach 72,4 km in 9:14 Stunden! Und wie ich hier betrübt auf meiner Couch vor meinem MacBookPro sitze.

Es begann unmittelbar in meinen Zehen zu kribbeln und die Laufsachen wurden aus dem Schrank gezerrt.

Raus vor die Tür, mein Jungfernheide-Park war das Ziel! Nicht so schnell wie Robert Winkler kam ich nach ner knappen Stunde wieder in der HomeBase an, aber mindestens genauso zufrieden. Danke dafür Roland Winkler – you made my day!