Mit der 10-Uhr-Gruppe an die Trebbiner-Kuchentheke #6

durchs Industriegebiet
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Hitze-Fahrt mit guten Beinen


Nach der gestrigen nächtlichen umfangreichen Rennrad-Wartung wollte ich mit meinem geliebten Renner heute auf jeden Fall auf die Piste gehen. Neue Conti Grandprix 5000 Mäntel wollten ausprobiert werden.

Stefan war auch für die 10-Uhr-Gruppe bereit, also gab es kein Zurück.

Die üblichen Verdächtigen warteten schon am Tunnel, als ich relativ kurz vor Abfahrt eintraf. Tolle Truppe: Das würde wieder ein Radfahrfest werden, dachte ich mir. So kam es dann auch und es wurde meist ordentlich gefahren. Die Spitzen wurden nach den Antritten bei Stops gesetzt und ich musste gut aufpassen immer mit zu kommen. Die Woche im Mittelgebirge hatte meiner Form aber gut getan und so funktionierte das Mitkommen ohne zu leiden.

Stefan und ich entschieden wieder in Trebbin die große Gruppe zu verlassen, um beim Konrad Kuchen zu genießen. Been there – done that.

Der weitere Weg war dank des leichten Schiebewindes relativ leicht zu bewältigen. Wäre da die Hitze nicht. Bloß nicht an roten Ampeln zum anhalten gezwungen werden, war die Devise. Der Fahrwind half, die Temperaturen jenseits der 30°C zu ertragen.

Auch das Kindl-Zitrus-Radler half gegen die Hitze. Nach einer Einkehr an der Heerstrassen-Brücke ging es auf die letzten Kilometer in die wohl temperierte Home-Base. Klasse Ausfahrt am wärmsten Sonntag des Jahres 2020.

WfF-Sommertour Thüringen 2020 – Tag 5

Talsperre
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100 km  |  1.526 Höhenmeter


Die letzte Etappe ist schnell erzählt: Heute wollten wir nach den Strapazen der vergangenen Tagen nur auf die mittlere Strecke gehen. Das Profil war weder flach noch wir richtig fit. 100 km und 1.500 Höhenmeter klangen allerdings schaff-bar. Also los!

Heute ging es nach Süden vorbei an einer Talsperre. Anstiege und tolle Aussichten inklusive. Nach vielen Wellen war dann mal wieder das Buffet erreicht. Wieder wurden wir hervorragende versorgt. Heute sogar mit Joghurt und Eis. Welch Luxus!

Dann ging es zurück, vorbei am Schiefermuseeum und vielen komplett in Schiefer eingekleideten Häusern. Ein fetter Anstieg wartete natürlich auch noch auf uns. Sieben Kilometer bergauf ist schon ein Brett. Da die Steigungsprozente aber nie zweistellig wurden, war auch dieser Kanten machbar.

Nachdem die Diettrichshütte nun zum dritten mal im Urlaub passiert war, wusste ich daß die Höhenmeter geschafft waren und mein Thüringen-Urlaub sich dem Ende neigte.

Im Hotel gab es dann noch einen Rewe-Salat als Wegzehrung für die Heimreise zurück in die Hauptstadt.

Fazit: Wieder eine hervorragend organisierte WfF-Sommertour. Der Ort war super gewählt, da nicht nur eine gute Infrastruktur vorhanden war, auch eigneten er sich hervorragend als Startpunkt für unvergessliche Radtouren. Eine sehr schöne Landschaft umrahmte das Sport-Hotel. Auch die Unterkunft war modern und gepflegt. Eigentlich passte wirklich alles. Das war Radreisen auf hohem Niveau. Vielen Dank an Tom und das Team für die erstklassige Planung und Organisation! Ich freue mich sehr auf 2021!

 

WfF-Sommertour Thüringen 2020 – Tag 4

ganz schön steil und heiss
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137 km | 1.557 Höhenmeter


Nach dem doch recht entspannten gestrigen Ruhetag, durfte konnte heute wieder Rad gefahren werden. Trotz schöner Wanderung, werden wir wohl das Wandern nicht als neues Hobby entdecken. Radfahren ist da schon vielfältiger.

Also heute schon um 9:30 Uhr aufs Rad. Wegen der Hitze. Einige Teilnehmer sind schon direkt nach dem Frühstück um 8:30 Uhr aufs Rad. Das wäre uns dann doch ein wenig zu hektisch geworden. Apropos Hektik: Die kam heute selten auf. Zu schön war die von Detlef geplante Strecke. Auf vielen Nebenstrassen ging es erst nach Norden, bevor wir dann nach Westen zum Rennsteig abbogen. Davor gabs noch eine kleine Stärkung an einem Rewe am Wegesrand. Wie wenig hatten wir doch die Zivilisation, oder das was man so nennt, vermisst.

Dann erreichten wir die einzige wirkliche Herausforderung, neben der Hitze: den Rennsteig. Der Anstieg war schon relativ anspruchsvoll und wir sehnten uns nach dem Buffet, welches oben aufgebaut war.

Als einer der letzten trafen wir dort ein. Trotzdem gab es noch alle Köstlichkeiten. Neben Cola heute auch mal eine saure Gurke aus dem Glas und Spreewald: Herrlich!

Die Rückfahrt war trotz der Hitze und der Wellen relativ unbeschwerlich, da es tendenziell bergab ging.

Irgendwann erreichten wir dann das Hotel. Ziemlich abgekocht und müde. Mal sehen was das morgen so auf dem Renner werden wird!?