Jungfernheide Lauf

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Lange nicht mehr Laufen gewesen«


Bedingt durch meine Schulterprellung war ich seit mehr als einem Monat nicht laufen. Heute wollte ich es mal wieder wagen und sehen ob sich die Beine auch noch anders, als in runden rotierenden Bewegungen, belasten lassen.

Um es vorweg zu nehmen: Es ging, aber sehr mühsam. Das Wetter war ideal um meine zwei Runden abzuspulen. Einige andere Läufer waren auch noch unterwegs und grüßten freundlich. Mein Jungfernheide-Park ist schon der ideale Ort, um nach Feierabend meine Runden zu drehen. Schöner Workout. Etwas härter aber für eine neue Bestzeit hat es erwartungsgemäß nicht gereicht. Puls war ein wenig hoch – egal – Mission accomplished.

Potsdam-Ketzin-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »1. Advents-Ausfahrt ins schöne Havelland«


Heute hatte Hans-Werner Z. zu einer Rennrad-Tour nach Ketzin geladen. Das Interesse war mäßig und es kamen nur fünf weitere Radler zum Treffpunkt um 11 Uhr am Auerbachtunnel.

Viele Radler haben heute, am 1. Advent sicher familiäre Verpflichtungen; die widrigen Bedingungen ließen einen auch zaudern ob heute der richtige Tag für eine Runde wäre. Bei mir gab es allerdings nichts zu zaudern, denn ich hatte mich glücklicherweise schon gestern mit Alexander und Christine für die heutige Tour verabredet – so gab es kein Zurück!

Pünktlich ging es erst einmal auf gleichen Wegen, wie gestern, raus aus der Stadt, über den Schäferberg nach Potsdam. Der Wind war noch ein wenig garstiger als gestern und so war ich froh, das die kleine Gruppe heute keine Tempo-Bolzer-Einheit auf dem Zettel hatte.

Hinter Golm ging es auf mir unbekannte Wegen über eine Eisenbahnbrücke über den Großen Zernsee. Nachdem Werder und Phöben durchquert waren wies uns Hans-Werner auf eine sehr schöne Fahrradstraße die bis nach Brandenburg führt.

Soweit wollten wir heute allerdings nicht radeln und bogen auf der Ketziner Straße rechts ab, um die Fähre über die Havel zu nehmen. Am 14. August hatten wir diese Strecke schon ein mal gewählt. Mit einem 1,- € pro Nase waren wir wieder dabei und konnten die Havel ohne nass zu werden überqueren.

Jetzt begann der angenehmere Teil der Strecke, denn hatten wir bisher den Wind fast ausschließlich im Gesicht, blies er nun in unsere Rücken und schob und recht freundlich zurück gen Hauptstadt. An der Fahrland-Kreuzung trennten wir – Christine, Alexander und ich – uns von dem Rest der Gruppe und fuhren über Sacrow, Kladow und Gatow wieder zurück nach Spandau. 2x Potsdam reichte mir dieses Wochenende.

Im Florida Eiskaffee gab es noch ne Kugel-Eis und ’nen Kaffee bzw. ’ne heisse Schokolade, bevor wir uns von diesem schönen Rennrad-Wochenende verabschiedeten. Sauberer Sport!

Schwielowsee-Trebbin-Runde

Lesezeit: 3 Minuten

oder »Radeln mit dem ‚Who-is-Who‘ meiner Berliner Radsportszene«


Samstag ist bei gutem Wetter Rennrad-Tag. Es hatte zwar in der vergangenen Nacht geregnet und die Straßen waren nass, aber die Tour-Ankündigung von Oleg gepaart mit meiner Streckenplanung war die Motivation zu einer ausgiebigen Rennrad-Tour.

Als ich um kurz vor 11 Uhr an der Ostseite des S-Bahnhof Grunewald eintraf, staunte ich nicht schlecht, über die große Zahl an Kettenschwestern und Kettenbrüdern, die heute diese Runde fahren wollten. Viele hatte ich seit Monaten nicht gesehen und nur hin und wieder Kontakt über fb oder google+ gehabt. So war die Freude sehr groß, mal wieder im RealLife™ zusammen zu fahren und zu klönen.

Wintertraining ist ja vornehmlich Grundlagentraining und so ließ es sich, trotz starken Gegenwindes, gut aus der Stadt rausfahren. Den Schäferberg hatte ich mit in die Route eingebaut, um auch mal wieder Hügel auf dem Programm zu haben. Wie es der Zufall wollte, war ich genau am Einstieg in den Berg mit Heiko K. in der Führung. Keine leichte Aufgabe, die 18 Frau und Mann, geschmeidig den Berg hinauf zu führen. Ich staunte nicht schlecht, als mein Garmin Edge 800 die Belastung mit einer 176er Herzfrequenz quittierte.

In Potsdam musste wieder der nervige Verkehr und das darauf folgende Kopfsteinpflaster abgehackt werden, bevor es in den Wald über Golm an den Schwielowsee ging. Hier wurde es durch zu starke Tempowechsel für einige Mitfahrer zu ungemütlich, was sie zum Abdrehen bewegte. Sehr sehr schade, denn ich wäre die ganze Runde gerne mit Allen gefahren. Oh well…

Hinter Michendorf war es dann nicht mehr weit zu unserer geplanten Einkehr. Wir hatten jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht und die Bäckerei Röhrig hatte bereits seit 25 Minuten für das Wochenende geschlossen. Kein Problem, so musste Plan-B herhalten: Weitere 8 km radeln um in Trebbin den Dahleback zu entern. Dort angekommen passierten wir den örtlichen Weihnachtsmarkt und es roch schon lecker nach fettigen Quarkbällchen, die aber heute links liegen gelassen wurden. Beim Bäcker wurde von uns 14 Radler fast die komplette verbleibende Auslage leer gekauft, bevor es gestärkt weiter auf den letzten Sektor zurück in die Hauptstadt ging.

Nun erwarteten wir eigentlich ein wenig Schiebewind, nach dem wir uns die letzten 70 km fast ausschließlich gegen den Wind gestemmt hatten. Aber wieder nix, es schien als hätte der Wind während unserer Einkehr einfach die Richtung geändert.

Güterfelde, Kleinmachnow und Dreilinden wurden passiert, dann separierte sich am Einstieg in die Krone das Feld. Einige, mich eingeschlossen, wollten noch den Willy nehmen, bevor ich wenige Minuten vor Sonnenuntergang meine Haustür ohne Licht erreichte.

Fazit: Eine klasse Tour mit dem ‚Who-is-Who‘ meiner Berliner Radsportszene. Manchmal, speziell am Schwielowsee hätte ein wenig homogener in der Führung gefahren werden können, dann hätten wirklich alle heute Spass gehabt, aber auch so eine gelungene Tour, die ganz schön Körner gekostet hat. Vielen Dank an alle fürs Mitnehmen!