Große Bäcker-Runde nach Fehrbellin

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Männer-Ausfahrt mit Einkehr«


Da in den üblichen Quellen für heute keine langen Touren angeboten wurden, entschloss ich mich, die Große Bäcker-Runde selbst anzubieten. Wer weiss, wie oft wir diese klasse Runde in diesem Jahr noch fahren können!? So dachten auch meine MItfahrer. Christoph und Sven warteten bei mir vor der Haustür, Wolfgang stieß nach einem Kilometer an der Metro hinzu, Sebastian, Herbert und Frank kamen zum Rathaus Falkensee und Tom wartete kurz vor Nauen auf uns. Die Fahrt gen Westen war auch heute wieder kein Zuckerschlecken, denn eine frische Briese blies uns ständig ins Gesicht. Da war es nicht verwunderlich das sich meine Kettenbrüder nicht drum stritten, vorne im Wind fahren zu fahren und einige Turns waren doch von extrem kurzer Dauer.

Erst nach Nackel, rund 70 km der Strecke, gab es dann zum Ersten mal Rückenwind, was allen nun richtig Spass machte. Besonders weil es ab hier weniger als 20 km zu unserer Einkehr, dem Konditor Schmiedel in Fehrbellin waren. Dort angekommen wurden von mir, wie immer, zwei Stück Kuchen bestellt, denn meine Glycogen-Speicher waren leer. Klasse Männer-Benzin-Gespräche wurden geführt, bevor es auf den Rückweg ging.

Heute war das Aufbrechen, nach der Rast, nicht ganz so zäh, denn der Rückenwind half uns ein wenig zurück über bekannte Wege, erst nach Linum, dann Kremmen, dann Vehlefanz, wo wir uns von Tom verabschiedeten. Am Kreisverkehr hinter Marwitz verabschiedeten wir uns von den Falkenseeern und fuhren über Hennigsdorf, wo Sven und Wolle Richtung Nord-ost weiter fuhren. Für Christoph und mich, ging es noch durch den Spandauer-Forst bevor nach 144 km die Runde auch für mich ein Ende fand.

Fazit: EIn klasse Tour mit netten Kettenbrüdern. Teilweise recht ambitioniert gefahren, allerdings ist der Kontrast von Führungsfahren und in den hinteren Reihen mitrollen, bei Gegenwind sehr stark. Da hat dann Alleine-Fahren mehr Trainingseffekt. Heute ging es ja auch um den Spass der Gruppenfahrt und der war 100%ig da! Danke an alle Mitfahrer!

»Early-bird«-Samstags-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Zu viert zum Bäcker nach Blankensee«


Das Tourenangebot war heute recht überschaubar. Niels bot eine schöne Runde um 8.30 Uhr in den Süden, in den Landkreis Teltow-Fläming an. Eine Einkehr beim Bäcker in Blankensee war auch vorgesehen. Genau das Richtige für mich an einem Herbst-Samstag-Vormittag.

Um 9 Uhr traf ich auf Niels und Daphne, die noch Sven im Gepäck hatten. Nach kurzer Begrüßung ging es auch schon recht flott den Kronprinzessinnenweg stadtauswärts. Auf dem Weg nach Saarmund machten uns heute weniger die Autofahrer zu schaffen, als der wirklich garstige Westwind. Beschweren wollte ich mich aber über diesen, zu dieser Jahreszeit recht üblichen, Westwind auch nicht, denn am kommenden Samstag kann er uns helfen, von Hamburg zurück nach Berlin zu kommen.

Nach knapp der Hälfte der Strecke, bei Kilometer 50, erreichten wir den Bäcker in Blankensee, und genossen Kaffee und Kuchen in der Sonne im Innenhof. Nach ausgiebigen Kettengesprächen ging es nun, mit ordentlich Rückenwind, nach Trebbin und dann gemeinsam Richtung Nord-Ost, nach Blankenfelde, wo sich unsere Wege trennten. Ich fuhr weiter Richtung Westen, gegen den Wind, über Zehlendorf nach Hause. Niels, Daphne und Sven, weiter Richtung Nord-Osten.

Fazit: Eine schöne Tour, bei recht frischen herbstlichen Temperaturen (Ø 8,8°C). Meine Zehen waren oft sehr kalt und ich musste ordentlich Kurbeln, um warm zu bleiben. Dank der netten Mitfahrer kam aber nie Langeweile auf. Gerne wieder!


Stundenrunde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Grunewaldrunde in historischem Terrain«


Diese Runde bin ich früher™ unzählige male gelaufen. Mit Tarek, Luka oder meinem Papa. Die Runde bekam diesen Namen, weil sie in etwa einer Stunde zu laufen war. Anfangs brauchten wir natürlich länger, später schafften wir sie unter 50 Minuten. Das war vor der Zeit, als ich im Juni 2009 zu bloggen begann. Deshalb gibt es über diese Läufe auch keine Aufzeichnungen. Außer diesen, am 5. März 2009, einen Probelauf mit meinem damals neuen Garmin Forerunner 405.

Da ich morgen mit einer Laufpartnerin diese Runde laufen möchte, dachte ich mir, das es sicher klug wäre, die Runde vorher noch mal in Augenschein zu nehmen. Wie ich schon auf den ersten Metern feststellte, war das auch gut so, denn der Weg hat sich komplett geändert und nichts ist mehr so wie es einmal war. Ich hatte arge Schwierigkeiten den Pfad zum Sprengplatz zu finden. So schlug ich neue Wege ein und orientierte mich einfach irgendwie an der Himmelsrichtung gen Süd-Westen. Im dichten Wald ist das gar nicht so einfach. Mein Garmin Forerunner 405 konnte mir auch nicht helfen, da ich den alten Weg nicht geladen hatte und eigentlich ja auch laufen wollten und nicht nach einem Weg suchen.

Trotzdem funktionierte die Orientierung recht gut, denn irgendwann nach der Hälfte und dem Sprenzplatz, fand ich den alten Weg wieder, der zwar irgendwie anders aussah, aber an der topografie noch gut zu erkennen war. Ich war überrascht wie sich ein Forst-Wald in weniger als drei Jahren verändern kann.

Zurück auf dem Helios-Parkplatz merkte ich das meine heutige Runde wenige hundert Meter länger wurde, als der Original-Track. Kein Problem. Schön wars und wenige Sekunden nachdem ich nach dem Stretchen im Auto saß begann es wie aus Kübeln zu regnen. Well done – perfect timing.