Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Runder Tritt – erstmal Mangelware«


Lange Zeit war der Himmel draußen bedeckt und ich haderte mit mir, ob ich denn heute trainieren wsollte oder nicht.

Meine Beine schmerzten noch von den beiden Einheiten an den letzten beiden Tagen und richtig warm war es draußen auch nicht. Eigentlich genügend Gründe den Vormittag ohne Ausdauertraining zu verbringen, aber der Schweinehund will ja auch mal besiegt werden! Also raus aufs Rad!

Die erste Stunde konnte ich meinem Sport nicht wirklich viel Spass abgewinnen. Es war frisch, aber die Straßen weitestgehend trocken aber kein Flow stellte sich ein. Ich fand mich damit ab, es gibt halt diese Tage und heute war dann wohl ein solcher.

Als dann aber hinter Bötzow die Sonne hinter den Wolken hervor lugte und sich auch mal länger als drei Minuten zeigte kam meine Freude an meinem Sport schlagartig zurück und zauberte mir ein lang anhaltendes breites Grinsen aufs Gesicht (siehe Fotobeweis).

Die Fahrzeit war ok. Bronze Medaille.

Feierabendrunde

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oder »Ne Stunde Laufen zum ’Kopf-frei-kriegen’«


Eine ganze Weile bin ich schon nicht mehr gelaufen und nach der Einheit gestern bei McFit, war das genau das Richtige um die verspannte Oberköpermuskulatur wieder locker zu bekommen.

Gedacht, getan, rein in die Laufklamotten und bei herrlichen 24°C raus auf die Strasse. Heute wollte ich mal wieder diese Runde laufen, die ich vor mehr als einem Jahr zum letzten mal angepackt hatte.

Jungfernheide war mir heute nix, denn ich sah die dunklen Wolken bereits aus dem westlichen Havelland heranziehen und wollte mich, bei dem weichen Boden in der Jungfernheide, nicht komplett einsauen.

Also mal wieder durch den Asphaltdschungel Charlottenburgs, ein wenig Schlosspark und Klausener-Platz-Kietz, dann die leichte Steigung hoch nach West-End und zurück durch die Schrebergärten zum Fürstenbrunner Weg.

Es lief erstaunlich gut. Von Anfang an hatte ich gute Beine und konnte locker laufen. Zwei Kilometer vor der HomeBase begann es dann leicht zu nieseln. Das Nieseln verwandelte sich schnell in einen ordentlichen Regenschauer. Nichts Neues in diesem tollen Sommer!

Zu erst ist es ja toll, diese kleinen erfrischenden Tropfen im Gesicht zu spüren, dann der dampfende Asphalt und die frisch riechenden Pflanzen, als würden sie zu atmen beginnen so riechen sie. Wenn dann aber die Nässe von unten zu den Socken durchdringt und die Laufbrille so beschlagen ist, das ich die Pfützen nicht mehr erkennen, dann freue ich mich doch wenn ich wieder zu Hause im trockenen bin.

Ein schöner Lauf, genau das richtig um das Wochenende zu beginnen! Wetter kann nur besser werden!