Trebbin-Runde

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oder »Pfingstmontag – what to do?«

[gcmap act=“92131182″ class=“alignright“]Heute erwachte ich ein wenig unentschlossen, denn Rennrad war ich ja eigentlich die letzten beiden Tag genug gefahren. Allerdings lachte draußen die Sonne und wirklich kreative-alternativ-Feiertags-Freizeitplanung hatte ich auch nicht in petto. Also Internet nach Touren gecheckt. Mike bot eine an, aber wieder in den Norden raus wollte ich nicht. Und die Tour nach Süden war mir zu spät (11.30 Uhr) und eigentlich wäre doch auch alleine Fahren mal wieder ganz nett.

So einfach kann das dann sein, denn ich lud mir einfach diese 11.30-Uhr-Strecke aufs Garmin. Einige Passagen davon kannte ich, andere nicht. Die ideale Abwechslung zu den bekannten Wegen, die ich sonst immer fahre.

Zwei Tests wollte ich auch absolvieren: Einen technischen und einen physischen: Schauen ob mein Garmin Edge 800 bei geladenen TCX-Files inklusive Höhenprofil auch Abbiegehinweise gibt -> Yes, he can! und ob ich den Willy von beiden Seiten gut hochkomme. Ein Test für das Team-Zeitfahren an Fronleichnam. -> Yes, he can as well!

Also beide Tests erfolgreich absolviert und so konnte ich eigentlich eine Genießertour starten, wäre da nicht der Virtuelle Partner gewesen, der mich ständig daran erinnerte nicht zu trödeln. Eine Ø-Geschwindikeit lässt sich nämlich auch noch in dem TCX-File verwurschten. Sehr praktisch für Strecken die ich noch nicht gefahren bin.

Riegel- und Foto-Pausen müssen aber trotzdem sein, gerade wenn ich alleine fahre kann ich ja die Ungezwungenheit genießen, anzuhalten wenn immer ich es für nötig halte und mich keiner Gruppe fügen zu müssen. Auch deshalb wollte ich heute mal wieder alleine fahren.

Leider haben unbekannte Strecken auch den Nachteil, das man nicht weiss, wo die nächste Tankstelle ist bzw. wo eine Möglichkeit zum Flaschen füllen besteht. Die beiden Flaschen waren wegen der Wärme schneller leergesoffentrunken als gedacht und so musste ich fast eine Stunde auf dem trockenen Radeln. Auch mal eine interessante Erfahrung. Ich war überrascht wie gut das doch funktionierte und wie abhängig man sich doch so von seinen vollen Getränke-Flaschen am Rahmen macht.

Die Strecke war klasse geplant und es gab nur ein kurzes Stück schlechte Wegstrecke dafür aber viele Kilometer auf sehr verkehrsarmem glatten Asphalt.

Fazit: Eine klasse Runde alleine. Freue mich das ich mich aufgerafft habe, heute auch wieder meinen Renner bei diesem herrlichen Wetter zu bewegen.

Spargel-Tour mit den Havellandriders

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oder »Pfingstsonntag sinnvoll nutzen«


Der Termin stand schon seit langem fest, und ich freute mich auf die Spargel-Tour 2011 mit den Havellandriders. Diese Ausfahrt  zum Spargelland-Hoppenrade fand schon zum 5. mal statt. Für mich war es die 4. Fahrt zu diesem schönen Ort mit leckerem Mittagstisch.

Susanne hatte den Treffpunkt auf 10:30 Uhr an mein geliebtes ans Rathaus Falkensee gelegt. 15 Rennradler/innen folgten dem Aufruf und kamen an den Treffpunkt.

Oldboy wurde wenige Kilometer später an der Kreuzung Schönwalde eingesammelt und so fuhren wir zu sechzehnt auf glattem Asphalt dem Spargel entgegen. Nauen wurde passiert und es ging in südwestlicher Richtung einer dunklen Wolkenfront entgegen, die uns aber heute glücklicherweise mit Nass von oben verschonte. Kurz hinter Päwesin mussten wir wegen einer gerissenen Speicher anhalten. Das Rad war für Nina unfahrbar und sie rief Ihren Gatten per Handy zur Hilfe.

Wir fuhren weiter, nun zurück nach Osten in Richtung Wustermark und dem von dort aus 2 km entfernt gelegenen Spargelland-Hoppenrade. Einige Bergwertungen Eisenbahnbrücken mussten noch entschieden werden bevor wir endlich alle gemeinsam den von Ingo im Freien reservierten großen Tisch besetzen konnten. Die Reservierung war von Vorteil, da auf dem Hof heute Spargel-Fest mit Live-Entertainer und Hüpfburg war und alle Sitz-Plätze restlos besetzt waren. Feiner Zug! Denn einige wissen zu welchen Auswüchsen das vor zwei Jahren geführt hat.

Nun konnten alle Ihren Spargel-, Schnitzel-Spargel- oder Kinder-Schnitzel-Spargel-Teller genießen und ausgiebig in der wärmenden Sonnen klönen. Welch herrlicher Sonntag Nachmittag! Robbie war auch noch eingetroffen und hatte seine, mit Defekt ausgeschiedene, Nina mit dabei.

Das Aufbrechen viel schwer, nach diesem leckeren Mittagsmahl. Wohl auch deshalb entschieden wir uns den kurzen Weg über Brieselang zum Rathaus Falkensee einzuschlagen. Nach kurzem Aufwärmen machte Sebastian wieder ordentlich Tempo bevor noch der notorische Ortsschildsprint in Falkensee anstand. Aber irgendwie beteiligte sich nur eine kleine Minderheit an dem sportlichen Kräftemessen. Schade. Die Tour endete, wo sie begann, am Rathaus Falkensee. Wir verabschiedeten uns und wünschten allen Frohe Pfingsten, bevor Alexander, Sprotte und ich den Heimweg nach Spandau antraten.

Fazit: Eine schöne relativ harmonisch gefahrene Spargel-Runde 2011. Nett geplaudert, Sonne und leckeres Essen genossen. Die Ideal Beschäftigung für mich an einem Juni-Sonntag.

Zur Mecklenburgische Seenplatte

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oder »Letze lange Ausfahrt vor der Vätternrundan«


Am nächsten Wochenende werde ich den Vätternsee umrunden und so kam es mir sehr gelegen, das Tom B. diese lange Tour zur Mecklenburgische Seenplatte für den heutigen Pfingstsamstag anbot.

Wir trafen uns um 9 Uhr am S-Bahnhof Buch, zum dem sechs Radler kamen: Tom B., der Touren-Guide, Eric, sein Sohn, Lothar, Stephen und mein Kettenbruder Alexander.

Es rollte klasse mit Rückenwind auf feinem Asphalt. Die Gruppe harmonierte O.K., denn Stephen und Lothar fahre nicht viel in der Gruppe, wir merkten das ihnen allgemein die Routine fehlte. Viel zu ackern war ja nicht im Windschatten und Rückenwind und so kamen wir alle noch recht frisch in Templin, unserer ersten Rast nach 70 km, an.

Es gab ’ne Mohnschnecke beim Bäcker und dann ging es weiter durch herrliche Landschaft und oft abseits der Hauptstraßen auf tollen Waldautobahnen. Auf Toms Tourenplanung ist verlasse. Viele schöne Seen säumten unseren Weg und das Ein ums andere Mal wünschte ich mir mit Badehose dort einfach hineinhüpfen zu können, denn es war schwül und warm (23°C).

Statt Anbaden beschäftigten wir uns mit Hügel bügeln und Alexander und ich setzten uns leicht ab, da der Rest der Gruppe keine ITF-Trainings-Woche in den Waden hatte. Hügeln bügeln hatten wir ausgiebig in der vergangenen Woche trainiert.

In Oderberg wurde ein Netto angesteuert, denn die Flaschen und Kohlenhydrat-Speicher waren mal wieder leer gefahren. Es gab Frischei-Waffeln und Müller-Milchreis. Genau das Richtige um die kommenden Hügel um Liepe zu nehmen, heute Frau Kühn auszulassen und nach Hohenfinow hoch zu drücken.

Wir hatten schon in Oderberg verabredet das Alexander und ich die rund 50 km alleine nach Hause fahren werden, da die Anderen ein gemächlicheres Tempo einschlagen wollten.

Wir hatten mit dem Gegenwind und den Kilometern zu kämpfen. Das es heute 200 km werden würden war uns bekannt, da wir aber so viel im Wind gefahren waren und die Gruppe hinter und her gezogen haben, waren die Körner fast alle auf der Straße verteilt und nicht mehr in unseren Waden.

Also noch mal kurz Pause gemacht, PowerBar geteilt und dann weiter. Vor uns lag Bernau und der Himmel über der kleinen Stadt war schwarz wie die Nacht. Einige mal bin ich schon so von Finow zurück in die Hauptstadt geradelt. Würden wir auch heute wieder begossen werden? Ja, wir wurden. Aber nicht nur das, genau 4,3 km vor dem Ziel-Bahnhof Buch mussten wir über eine Brücke die uns über die A11 führen sollte. Leider war diese Brücke nicht nur für den Autoverkehr gesperrt, nein sie war auch zur Hälfte abgerissen, was ein Überfahren unmöglich machte.

Alles Fluchen halft nichts, wir mussten einen Umweg nehmen. Der Umweg war über 15 km lang. Bei Nieselregen und mit knapp 200 km auf dem Renner wahrlich kein großes Vergnügen. Alexander kannte sich dort aber gut aus, denn das war seine Hood. So führte er uns gekonnt zum S-Blankenburg und sich im Anschluss nach Hause. Meine S-Bahn kam binnen weniger Minuten und ich war sehr froh, erstmal keinen Meter weiter Rad fahren zu dürfen.

Fazit: Eine klasse lange Runde. Super Vorbereitung für Vättern. Schöne Kettengespräche und jut jeklotzt am Ende.