Mit der Nordgruppe ins Löwenberger Land

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»Grosse Gruppe – flotte Runde«


Schon seit Freitag freute ich mich auf diese Runde, denn Sascha T. lud in den Norden. Der Track war von Alex geplant und so war eine hohe Touren-Qualität gewiss.

Mit Marc C. fuhr ich locker zum Treffpunkt in Pankow, wo wir uns um kurz nach 10 zu zwölft auf den Weg nach Mühlenbeck machten. Ein wenig anders als sonst, aber nach recht kurzer Zeit schon verkehrsarm und mit gutem Asphalt. Allerdings wurde sehr an der Kette gezogen, was ja prinzipiell ok ist, aber auf dem Radweg des Oder-Havel-Kanals, mit den vielen Läufern und anderen Radfahrern, war es mir doch zu schnell. Gut das nix passiert ist.

Verschnaufen war aber trotzdem erstmal nicht geplant; jede Kurve und Welle wurde mit Vollgas gefahren. Ich fühlte mich im Pulk einer RTF oder eines Rennens. Schade, denn Schloss Meseburg konnte nur aus einem Augenwinkel kurz beäugt werden. Auch als meine Kette absprang musste ich erstmal alleine fahren, bevor die Bande auf mich aufmerksam wurde. Oh well.

Das Löwenberger Land zog sich und ich freute mich auf die erste Pause. Das Ziel war die Seeperle am Gudelacksee. Dort gab es einen See und Sonne, aber leider keine Pommes und viel schlimmer: Nichtmal ausreichend Kuchen für zwölf hungrige Mäuler.

Also nur nen Kaffee und ne Cola und dann wieder aufgesattelt und die 29 km nach Fehrbellin unter die Räder genommen. Eigentlich kein Ding, allerdings begann nun mein Material schlapp zu machen: Die Lager meines Kassetten-Rotors waren ausgeschlagen und meine Kassette lief nicht mehr sauber und machte unangenehme Geräusche.

Beim Bäcker in Fehrbellin wurde das Hinterrad genau inspiziert und ein Teil der Bande empfahl mir die Bahn zu nehmen und nicht mehr weiter zu fahren.

Ich genoss den Kuchen und entschied mich, weiter zu fahren und es zu riskieren unterwegs liegen zu bleiben.

Unter lautem Knarzen und recht unrundem Tritt gelang mir die Fahrt zur Home-Base. Nach der erfrischenden Dusche machte ich mich auf zu Christian, der mir anbot den Rotor zu reparieren. Dies gelang uns zum Glück unter grossen Anstrengungen. Ende gut – Alles gut!

Schöner Sonntag auf dem Renner mit grosser Gruppe und grossem Materialeinsatz!

Drei-Nasen-Runde mit den TiRis

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»Es lief schon mal besser«


Heute war mal wieder Gruppen-Fahren auf dem Programm. Die Tiris wollten sich um 10 Uhr am Tunnel treffen, was mir sehr gelegen kam, also nix wie hin. Die »Regulars« der 10 Uhr Gruppe warteten auch dort in der Sonne und so wurde ein wenig geklönt, bevor es auf die Piste Krone ging.

Als Touren-Vorschlag sollte die »Drei Nasen Runde« gefahren werden, die mir unbekannt erschien, und ab einem gewissen Punkt auf der Strecke dann auch war. Da ich aber Abwechslung liebe und das die perfekte Übung ist, aus dem Garmin-Authismus zu entkommen, kam mir das Fahren in bekanntem aber doch unbekanntem Gelände sehr gelegen.

Die Wechsel klappten gut, nur war mir die Reise-Geschwindigkeit teilweise ein wenig zu hoch. Aber so geht wohl Training. Insofern hielt ich mich mit »kürzer« oder »ruhiger«-Rufen zurück. Das wurde mit einem 34er Schnitt in Trebbin quittiert.

Dort wollte das Orga-Team wegen der vielen Wolken heute nicht einkehren, sondern zum Röhrig nach Blankensee. Willkommene Abwechslung.

Dort gab es dann im Innenhof Kuchen, der besser schmeckte als er aussah. Die neusten Kettengespräche und Unfall-Sturz-Geschichten wurden interessiert verfolgt, bevor es gegen den Wind zurück in Richtung Hauptstadt ging. In Stahnsdorf machte die Bande nach Marienfelde weiter, und ich alleine zurück zur Krone.

Der Willy wurde mit extrem dicken Beinen eher gerollt als gebügelt. Mal sehen was morgen so geht, und wie die nicht vorhandene Form im Urlaub so ankommt.

Es bleibt spannend…

Päwesin-Runde rerererererereloaded

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»Ohne Bums ins Havelland«


Voll motiviert ging es um kurz vor 10 auf den Renner. Es war zwar Regen angesagt, aber erst am Nachmittag und im Süden, also nix wie raus.

Spandau war heute recht verkehrsarm, aber auch bewölkt. Naja man kann nicht alles haben, aber Schiebewind war dann auch noch an Bord. Ungewöhnlich für die Jahreszeit, eigentlich war ich schon auf Schiebewind auf dem Rückweg eingestellt, denn gabs dann aber heute auf dem Weg zum Kuchen. Auch ok.

Der Backwahn ist nun wohl endgültig im Mainstream angekommen. Autos mit Berliner Kennzeichen halten dort um Kuchen in grossen Papp-Kartons zurück in die Hauptstadt zu transportieren. Entsprechend lang war die Wartezeit auf meine zwei Stück Kuchen, die heute sehr ersehnt wurden, da ich ohne Frühstück los gefahren war.

Ganz geschafft habe ich die Kuchen trotzdem nicht. Egal, der beschwerliche Teil kam jetzt, denn ich hatte bis zurück in die Home-Base Kantenwind, der mir den guten Schnitt vom Hinweg versaute. Auch egal, mal sehen was noch so geht bis mitte September…