Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 5 – Sant Joan Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Flach & quer über die Insel«


Heute war immer noch Schnee auf der Serra de Tramuntana also war an Berge-fahren nicht zu denken. Eine Alternative musste her. Schnell besannen wir uns der klasse Runde aus dem vergangenen Jahr, die uns fast 1x quer, auf kleinen Straßen und Wegen, über die Insel führte.

Nun musste nur noch die Fahrtrichtung der Windrichtung angepasst werden und die Runde war im Kasten. Kurz nach Zehn ging es in recht grosser Gruppe raus, durch unser geliebtes Tal. Die Straßen waren von den Wolkenbrüchen der letzten Nacht noch nass und einige male mussten Sturzbäche, die quer über die Strasse verliefen, mit dem Rad durchquert werden.

In Selva trennte sich unsere Gruppe, da einige heute doch noch Höhenmeter machen wollten und zum Kloster Luc hoch abbogen.

Nun zog der Himmel auf und die Sonne lachte uns an — welch herrlicher Tag zum Radeln. Die Temperaturen hätten zwar ein wenig höher sein können, aber Spass hatten wir trotzdem.

Hinter San Joan freuten wir uns schon über den nahenden Kaffeestop in Petra. Leider war der Mandelkuchen erneut vergriffen und der gebotene Käsekuchen war kein ebenbürtiger Ersatz. Seis drum, wir hatten es sowieso eilig, da noch einige Stationen auf dem Zettel standen.

Nun weiter nach Manacor, dann hoch nach Artà, wo die Jungs noch den Pass zum Ermita de Betlem hoch wollten. Das war mir heute zuviel und so genoss ich einfach einen weiteren Café con Leche in Artàs Altstadt.

Jetzt noch die Küstenstrasse entlang und wieder im Resort einchecken. Klasse Runde, die mich zeitweise ganz schön Körner gekostet hat. Mal sehen was noch so passiert…

Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 4 – San Salvador

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Der Klassiker wegen des Wetters«


Viele Tourenvorschläge wurden am Frühstückstisch erörtert, verworfen und wieder aufgegriffen. Da der Cheftrainer nicht vor Ort war, musste viel diskutiert werden. Die geplante Runde über den Puig Major musste ausfallen, denn es hatte dort oben geschneit und der Gipfel versteckte sich unter einer dichten Schneedecke. Niemand hatte Lust, dort oben bei unter 0 °C Rad zu fahren.

Also Plan B gewählt: Runter nach San Salvador. Christian und Alexander hatten den Kanten noch auf dem Zettel und wollten unbedingt mal dort hoch spurten. Der Rest der Bande war auch zu motivieren und so ging es gemeinsam zu Siebt und wohl geordnet runter Richtung Manacor.

Das erste Highlight sollte unser Orangental sein, mit Orangenbäumen am Wegesrand zum selber pflücken. Die Rast dort wurde länger als geplant, denn Lothar hatte einen Platten, der beim ersten mal nicht fachmännisch repariert wurde, und so flickten wir 2x.

Nach geschlagenen 45 Minuten ging es mit drei frischen Orangen im Bauch weiter richtig Manacor. Es war zwar frisch, aber die Sonne lachte und ein mildes Windchen blies. Eigentlich fast ideales Rennrad-Wetter. Herrlich!

Nachdem der Moloch Manacor hinter uns gelassen war, ging es auf kleinen Nebenstrassen Richtung Tagesziel: Den Hügel von San Salvador.

Auf dem Weg dort hin mussten noch einige Hügel weg gedrückt werden und mir verging die Lust am Hauptberg. Ich fühlte mich schlapp, aber als der Abzweig kam und alle Buddies ohne zu stoppen in den Berg fuhren packte es mich auch und ich musste mit rauf.

Oben angekommen freute ich mich über die Aussicht und das eingepackte Sandwich. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto stürzten wir uns in die Abfahrt und machten uns anschließend auf den Weg nach Petra, wo wir wieder Mandelkuchen, Orangenhälften und Café con Leche zu uns nehmen wollten. Auch dieses Zwischenziel wurde abgehackt. Einige Kollegen wurden nun nervös, denn dunkle Wolken zogen auf und wir hatte noch rund 40 km zurück in das Resort.

Nun musste bis Sineu noch gegen den Wind gekämpft werden bevor es dann mit ordentlich Schiebewind durchs Schilf ging. Kurz vor dem Kraftwerk wurde noch der Schilfsprint ausgefochten, bevor wir es gemütlich ausrollen ließen.

Trocken und zufrieden erreichten wir das Resort. Ein klasse Tag auf dem Rad neigt sich dem Ende. Mal sehen was morgen auf dem Zettel steht!?

Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 3 – kurzer Küstenklassiker

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Heute mal die Küstenstrasse anders herum«


Eigentlich war es für mich noch zu früh für den Küstenklassiker. Da der A3K aber schon seit fast einer Woche am trainieren auf der Insel war, wollten die Jungs heute Höhenmeter und etwas länger unterwegs sein. So gab es keine andere Option.

Kurz vor Abfahrt wurde abgestimmt in welcher Richtung gefahren wird. Erst in die Berge hatte heute den Vorteil, dass wir mit Rückenwind den Muroradweg würden zurück fahren können und nicht schon kurz nach Abfahrt in der Ebene mit dem Gegenwind zu kämpfen hätten.

Gute Entscheidung, denn so konnte ich die Küstenstrasse zum ersten mal gegen den Uhrzeigersinn fahren. Gleich am ersten, relativ flachen langen Anstieg hoch nach Kloster Luc merkte ich dass heute keine Höchsleistung möglich sein wird. Ich musste schnell reißen lassen. Mit relativ schlechter Laune quälte ich mich hoch zum Kiosk am Abzweig nach Sa Calobra. Dort wartete alle und es ging weiter hoch zum Puig Major. Der Himmel war verhangen und es wurde kalt. Richtig kalt. Am Strassenrand standen Christian und Peter vom A3K und bauten am Vorderrad eines Bikes herum. Eine Speiche war gerissen und sie mussten umdrehen.

Oben am Puig wurde heute kein Fototermin eingelegt, es war uns zu kalt und wir wollten weiter ins Tal nach Sóller. Dort wärmten wir uns am Kreisverkehr in der Sonne, bevor es rüber nach Deià ging, unserem heutigen Pausenort. Einige Höhenmeter musste bis dorthin noch erklommen werden, bevor es endlich ColaZero, Café con Leche und Mandelkuchen gab.

Nun weiter nach Esporles. Dort waren alle Anstiege für heute abgehackt und es konnte mit ordentlich Rückenwind über den Muro-Schnell-Radweg zurück nach Alcudia gehen. Manchmal war eine „50“ in der Ebene auf dem Garmin zu sehen.

Video: Mit 50 auf dem Muro-Schnell-Radweg

Nun wollte noch das Schilf gesprintet werden, bevor wir es ruhig zurück zum Resort ausrollen ließen.

Klasse Team, tolle Runde. So macht der Küstenklassiker richtig Spass!