Päwesin-Runde

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oder »Zum Backwahn ins Havelland«


Nach gefühlten Jahren an Rennrad-Abstinenz war es heute endlich wieder so weit und ich konnte auf die Jungfernfahrt mit meinem neu aufgebauten Rad gehen.

Zu erst einmal wollte ich alleine Fahren, nicht nur wegen des neuen Renners, auch wegen des desolaten Fitness-Standes, wollte ich mich heute keiner (schnellen) Gruppe unterordnen. Die Strecke war schnell geplant, etwas über 100 km war genau die richtige Distanz um wieder in den Tritt zu kommen und der Backwahn in Päwesin wollte sowieso von mir mal wieder besucht werden.

Also »ruff uffs Rad« und los, wie der Berlin zu sagen pflegt. Sitzposition, Lenker und Sattelhöhe stimmten gleich perfekt. In der Hinsicht bin ich aber auch recht unkompliziert.

Leichter Rückenwind blies mich hinaus ins Havelland und ich war froh, mit dieser leichten Schiebehilfe noch über 30 km/h fahren zu können. Ich begegnete kurz vor Rocho noch Torsten F. der leider nicht mit mir fahren wollte. Schade, so wurde Päwesin alleine angesteuert. Ich war zwar noch nicht wirklich reif für eine Pause aber den Kuchen und Kaffee wollte ich mir nicht entgehen lassen. Gute Entscheidung!

Zurück ging es dann mit Gegenwind, der mir ganz schön zu schaffen machte. Aber auch diese etwas härteren Kilometer wurden abgespult und so erreichte ich zufrieden die HomeBase. Tolle erste Ausfahrt mit dem neuen Renner. Danke an die Fahrradfritzen für’s aufbauen!

Morgen dann hoffentlich wieder schönes Wetter zum Rennrad-Ausführen!

Tiri-Zauchwitz-Süd-Runde

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oder »Biken ohne Happy-End«


Die Wetteraussichten waren wechselhaft und Regen auf dem Radar. Trotzdem wollte ich nach fast einer Woche Abstinenz mal wieder meinen Renner bewegen. Olegs Runden sind dafür bestens geeignet, also runter zu Tiri um gemeinsam mit der Bande zu trainieren.

Es lief aus der Stadt raus gar nicht gut. In der Führung wurde ich sofort abgekocht und musste rausgehen. Es dauerte rund 60 Kilometer bis sich meine Dämonen beruhigt hatten und ich den Flow wieder gefunden hatte. Dann lief es auch mit der Führung und ich bekam ordentlich Druck auf die Pedalen.

Am Zauchwitzer Kreisel wurde heute abgekürzt, denn wir wollten nicht klitsch-nass werden. Alle außer Herbert entschlossen sich noch, den Willy zu fahren. Auf dem Weg dort hin wurde wir einmal von einer Schüttung überrascht, fanden aber einen Car-Port unter den wir uns stellen konnten. So wurden wir nicht komplett durchnässt. Prima.

Nach Verabschiedung an der Heerstrasse hatte ich noch die letzten Kilometer alleine zu fahren. Beim rechts Abbiegen in die Akazienstrasse übersah ich einen PKW der aus dieser heraus fuhr. Sicher war ich auch ein wenig zu schnell unterwegs.

Wie auch immer: Ich kollidierte frontal mit dem Auto, flog über die Motorhaube und schlug mit meinem Helm, der ganz blieb (!) in die Windschutzscheibe ein; dann (Judo)rollte ich zur Seite ab.

Mein geliebtes Cannondale CAAD 9 war innerhalb von Sekunden zerstört. Mein Kopf blieb heil, nur mein Gesicht und Ellenbogen trugen Blessuren davon.

Wenig später trafen die freundlichen Herren von der Polizei ein, um den Unfall aufzunehmen. Mein herbeigerufener Papa brachte mich nach Hause.

Ein Rennrad-Ausfahrt-Ende, wie ich es nicht brauchte: Totalschaden Rennrad. Totalschaden neue Radbrille. Mal sehen was noch so passiert…

 

Tiri-Ruhlsdorf-Süd-Runde rerereloaded

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oder »Top-Tour zur Tour-de-France«


Es gab nur eine recht übersichtliche Zahl an Tourenangeboten und alleine fahren wollten ich nicht. So entschloss ich mich am Samstag, heute mal wieder mit Oleg am »Tiri« zu fahren.

Gute Entscheidung, denn sieben Mann fanden sich ein diese wohlgekannte Runde unter die Laufräder zu nehmen. Bei der Anfahrt hatte ich so meine Zweifel ob ich heute würde mithalten können, denn die Touren im Süden haben es teilweise echt in sich.

Also erstmal hinten einsortiert und schauen was geht. Schnell merkte ich, dass das Tempo heute nicht all zu hoch war und auch meine Beine gut mit wollten. Prima, denn bei diesem herrlichen Kaiserwetter wollte ich es vermeiden, hinten raus zu fallen. Die Führungen mit dem Direktor & Professor wurden sportlich ausgefahren und wir hatten viel Spass auf der Strecke.

In Blankensee wurde bei unserem geliebten Bäcker Röhrig eingekehrt, Eiscafé getrunken und Kuchen verputzt. Herrlich!

Auch der Rückweg war ein leichtes, denn es gab leichten Schiebewind, der Oleg und mich noch zum Willy brachte. Der Rest der Bande fuhr direkt nach Mariendorf zurück.

Herrliche Runde, mit toller Truppe. Ich habe gemerkt, dass mir die Höhenmeter im Süden Frankreichs gut getan haben und auch im flachen Brandenburg als Körner genutzt werden können.