1. Mai-Ausfahrt nach Luckenwalde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Großer Sport in kleinem Team«


Das heutige Tourenangebot im Web war übersichtlich und so entschloss ich mich, runter zum Tirschenreuther-Ring zu fahren. Ein klasse Ausgangspunkt für Rennradtouren in den Brandenburger Landkreis Teltow-Fläming.

Mit einer Anreise von 17,2 km ist ein genaues Timing für ein pünktliches Erscheinen erforderlich, aber mit den geplanten 45 Minuten kam ich wieder genau hin und Oleg, Alexander, Heiko, Stefan H., Samski, Marcin und Jurek warteten schon. Heiko drängte auf zügige Abfahrt da sein Zeitfenster heute begrenzt war. Nach kurzer Tourenbeschreibung von Stefan H., ging es dann auch schon los. Leichter Schiebewind half in der Führung flott den Speckgürtel der Hauptstadt zu verlassen und in nun satt-grüne und herrlich duftende Wälder einzutauchen.

Große Harmonie in der Runde und auch das Tempo war für alle gut zu fahren und niemand war unter- oder überfordert. Herrlich!

In Dobrikow bogen dann Heiko und Jurek ab um ihren Rückweg einzuläuten. Das bedeutete das nur noch 5 MitfahrerInnen am Start waren und so mehr im Wind gearbeitet werden musste. Kein Problem bei dem herrlichen Wetter!

In Blankensee gab’s wieder beim Bäcker Röhrig eine Einkehr mit lecker Rhabarberkuchen. Nach dem notorischen Flaschen-Füllen ging es zurück gen Hauptstadt. Mein Kaffee ging heute auf Sams Rechnung, da sie sich bei einer Kilometerwette mit mir, um wenige 100-Meter verschätzt hatte. Leider geil.

Hinter Philipstal sammelten wir noch einen einsamen Radler ein. Schon aus weiter Entfernung konnte ich Klaus-Henning an seinen braunen Lederschuhen erkennen. Ein weiterer Mellow-Johnny’sWerksfahrer Trikotträger half bei der Führungsarbeit nach Güterfelde. Von dort fuhren wir über Dreilinden zur Havelchaussee, auf der nicht nur die gefühlte komplette Berliner Motorradfraktion am Start war, nein auch die Morlock-Scooter Gang veranstaltete dort heute ihren Run. Als Außenstehender sicher nett anzusehen, als Rennradfahrer aber eine echte Qual, diese qualmenden Zweitakter vor einem auf der herrlichen Waldstraße – Havelchaussee – zu haben. Egal jeder wie er mag. Den Willy hoch wurde nocheinmal richtig Dampf gemacht und Sam versuchte fast erfolgreich vor mir oben zu sein. Respekt.

Jetzt noch ein lecker Alkfreies-Hefeweizen am S-Bahnhof Grunewald, ein perfekter Abschluss für einen perfekten Tag auf dem Rennrad. Danke fürs Mitnehmen, gerne wieder!

RTF »Nordexpress«

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Wieder hurtig nach Norden ab Buch«


Was ist schöner als eine RTF am Wochenende zu fahren? Logisch: An beiden Wochenendtagen bei herrlichem Sonnenschein an den Start gehen!

Die Anreise war reine Routine, da es gestern schon mit den gleichen Verkehrsmitteln in den Norden ging. Ebenso war die Anmeldung ratz-fatz erledigt und die Minuten vor dem Start konnten noch zur Begrüßung der anderen Rennradkolleginnen und Kollegen genutzt werden. Herrlich! Das Kernteam, bestehend aus Sebastian, Stefan B., Alexander, Yannic, Erich und mir besprach die Taktik für die Strecke. Heute sollte es ein wenig entspannter zugehen und jede Kontrolle zu einer kleinen Verschnaufpause genutzt werden. Sehr gut.

Leider verloren wir Isabell und St. Pauli-Dirk gleich am Start und mussten uns ohne deren Unterstützung über die nervige Kopfsteinpflasterpassage hinweg machen. Die Wechsel klappten anfangs gut, bis wir andere kleine Gruppen einsammelten, die sich uns anschlossen. Leider verstanden diese nicht, wie wir wechselten und daß es sich auch für Lutscher gehört, Führung zu fahren. Mit deutlichen Worten erklärten wir unsere Fahrweise und dann war ein friedliches Miteinander bis zur ersten Kontrolle gesichert. Der RVg Nord hatte an den Kontroll-Verpflegungspunkten keine Kosten und Mühen gescheut und reichte neben Rosinenbroten mit original Nutella auch Vitell Wasser aus der Flasche. Wir waren beeindruckt. Nun machten wir uns erfrischt und gut gelaunt auf den weiteren Weg nach Norden.

Die von uns neu eingeführten Mallorca-Wechsel klappt nun sehr gut und jeder durfte mal in der Führung fahren und hatte so oft auch einen neuen Nachbarn. Das Tempo wurde trotz ungünstiger Windverhältnisse hoch gehalten. Die Kontrollen 3 und 4 wurden angesteuert, wo noch ein Erinnerungs-Gruppenfoto geschossen wurde, bevor auf dem Stück von Lehnitz nach Summt von Sebastian richtig am Docht gezogen wurde und so sich so die Gruppe zwangsläufig ein wenig reduzierte. Großer Sport.

Zum Glück waren es jetzt weniger als 10 km zurück zur Hufeland-Schule in Buch, denn meine Beine fühlten sich müde an und alle Körner waren bereits auf den letzten 140 km des schwarzen Asphaltbandes verteilt worden. Ein letztes mal in der Führung fahren und dann der erlösende Rechtsknick hinunter zu Schule. Endlich geschafft! Ein klasse RTF-Rennradwochenende geht zu Ende. Bis Dienstag dann wieder Rennrad-Fahren. Freu mich jetzt schon.

RTF »zur Schorfheide«

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Endlich ein Frühjahrsklassiker!«


Da ich in 2011 diesen Klassiker leider ausfallen lassen musste, war ich froh heute wieder dabei sein zu können. Die Streckenführung ist sehr abwechslungsreich und führt durch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Europa – die Schorfheide.

In der S-Bahn, die mich zum Start in Buch brachte, traf ich, bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20°C, Stefan B. Mit ihm rollerte ich an der Endstation in Buch zur Hufeland-Schule, an der auch schon Ralph W. und Alex die Anmeldeformalitäten erledigt hatten. Jetzt aber husch husch, bekanntermaßen fahren die RTF-Radler bereits vor dem offiziellen Start los, um nicht als Letzte wieder zurück am Start/Ziel zu sein.

Flott ging es los und einige Gruppen wurden routiniert überholt um an eine schnelle führende Gruppe heran zu fahren. Das gelang auch bzw. sammelten wir andere schnelle Fahrer ein, um ein ordentliche Gruppe zu bilden. RTF-Alltag.

Die 1. Kontrolle wurde links liegen gelassen (auch RTF-Alltag) und der Werbellin-See angepeilt. Meine Beine waren gut und so spielte ich oft in der Führung mit. Bloß nicht zu weit hinten fahren und gar einen Abriss riskieren. Dann schon lieber fleißig mitackern und so das Tempo mit diktieren.

An der 2. Kontrolle fuhren nun erneut viele einfach durch. Darauf hatten wir keine Lust. Erstmal Flaschen füllen und nach den Wellen verschnaufen und wieder sammeln war angesagt, bevor es auf einen von mir ungeliebten windigen Sektor nach Eberswalde ging. Das Ein ums Andere mal mahnte ich zu 2er-Reihen, die das Gruppenfahren erleichtern können.

Das Schiffshebewerk wurde passiert und nun wartete der letzte Anstieg in Falkenberg auf uns. Oben wieder kurz die Flaschen gefüllt und über die herrlichen Alleen zurück nach Bernau gestrampelt. Der Wind meinte es heute nicht gut mit uns und wir hatten gefühlte 90% der Fahrt Gegenwind. Egal, Körner waren heute genug vorhanden, um dagegen ankämpfen zu können.

In Ladeburg wurden noch meine Vereinskameraden kassiert, die heute die 110er Strecke gefahren sind.

Fazit: Eine tolle, gut organisierte RTF bei herrlichem Sommerwetter. Viel Führung gefahren und Spass dabei gehabt! Gerne morgen wieder beim Nordexpress!

WebSite der heutigen RTF »zur Schorfheide« Nr. 2082