RTF »Nordexpress«

oder »Wieder hurtig nach Norden ab Buch«


Was ist schöner als eine RTF am Wochenende zu fahren? Logisch: An beiden Wochenendtagen bei herrlichem Sonnenschein an den Start gehen!

Die Anreise war reine Routine, da es gestern schon mit den gleichen Verkehrsmitteln in den Norden ging. Ebenso war die Anmeldung ratz-fatz erledigt und die Minuten vor dem Start konnten noch zur Begrüßung der anderen Rennradkolleginnen und Kollegen genutzt werden. Herrlich! Das Kernteam, bestehend aus Sebastian, Stefan B., Alexander, Yannic, Erich und mir besprach die Taktik für die Strecke. Heute sollte es ein wenig entspannter zugehen und jede Kontrolle zu einer kleinen Verschnaufpause genutzt werden. Sehr gut.

Leider verloren wir Isabell und St. Pauli-Dirk gleich am Start und mussten uns ohne deren Unterstützung über die nervige Kopfsteinpflasterpassage hinweg machen. Die Wechsel klappten anfangs gut, bis wir andere kleine Gruppen einsammelten, die sich uns anschlossen. Leider verstanden diese nicht, wie wir wechselten und daß es sich auch für Lutscher gehört, Führung zu fahren. Mit deutlichen Worten erklärten wir unsere Fahrweise und dann war ein friedliches Miteinander bis zur ersten Kontrolle gesichert. Der RVg Nord hatte an den Kontroll-Verpflegungspunkten keine Kosten und Mühen gescheut und reichte neben Rosinenbroten mit original Nutella auch Vitell Wasser aus der Flasche. Wir waren beeindruckt. Nun machten wir uns erfrischt und gut gelaunt auf den weiteren Weg nach Norden.

Die von uns neu eingeführten Mallorca-Wechsel klappt nun sehr gut und jeder durfte mal in der Führung fahren und hatte so oft auch einen neuen Nachbarn. Das Tempo wurde trotz ungünstiger Windverhältnisse hoch gehalten. Die Kontrollen 3 und 4 wurden angesteuert, wo noch ein Erinnerungs-Gruppenfoto geschossen wurde, bevor auf dem Stück von Lehnitz nach Summt von Sebastian richtig am Docht gezogen wurde und so sich so die Gruppe zwangsläufig ein wenig reduzierte. Großer Sport.

Zum Glück waren es jetzt weniger als 10 km zurück zur Hufeland-Schule in Buch, denn meine Beine fühlten sich müde an und alle Körner waren bereits auf den letzten 140 km des schwarzen Asphaltbandes verteilt worden. Ein letztes mal in der Führung fahren und dann der erlösende Rechtsknick hinunter zu Schule. Endlich geschafft! Ein klasse RTF-Rennradwochenende geht zu Ende. Bis Dienstag dann wieder Rennrad-Fahren. Freu mich jetzt schon.

4 Replies to “RTF »Nordexpress«”

  1. Klasse RTF, wenn auch die Vortags-RTF landschaftlich sicher reizvoller war. Dennoch hat es mit Dir und unseren Kettenbrüdern großen Spaß gemacht.

    Wir sehen uns bald sicher wieder – freu mich schon!

  2. Schöner Bericht! Ich fands auch super gestern. Leider gabs in unserer Gruppe nen Sturz am 3. Kontrollpunkt (der war auch gut versteckt am Waldrand), weil vorne zu stark gebremst wurde.

    Gruss
    Lars

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