Mallorca Trainingscamp 2012 – Tag 1 – Muro & Sa Pobla

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oder »Ganz schön windig hier!«


Heute dauerte es wirklich lange, bis ich endlich die erste Ausfahrt in 2012 auf Mallorca starten konnte. Aber der Reihe nach: Nachdem wir erst um 10:06 Uhr aus Berlin auf die Balleareninsel gestartet waren, war eigentlich von vornherein klar, dass der Tag auf dem Rad doch eher kurz ausfallen würde. Als der Transfer zum Hotel und der dortige CheckIn dann erfreulich schnell über die Bühne ging, war dann doch die Hoffnung groß, eine etwas umfangreicherer Einführungsrunde fahren zu können.

Leider machte uns der Radladen ein Strich durch die Rechnung, da Alexander dort erst gegen 16°° Uhr seinen Leihrenner in Empfang nehmen durfte. So mussten die zwei Stunden vor dem Abendessen reichen um die Insel ein wenig zu erkunden.

Mit extrem viel Rückenwind ging es dann nach Osten zum Playa del Muro. Weiter über Muro nach Sa Pobla, wo uns dann der garstige Gegenwind das Vorankommen stark erschwerte. Ein gutes Gefühl stellte sich trotzdem bei mir zum Glück ein, denn vor der Abfahrt war ich doch recht grantig und unausgeglichen und wollte endlich im Sattel sitzen und losfahren.

Danke der beiden Kettenbrüder Alexander und Christian, gingen die Wechsel sehr flüssig und die WIndarbeit wurde gekonnt gemeistert.

Fazit: Zwar eine wirklich kurze Einrollrunde, die aber große Lust auf mehr Radfahren gemacht hat. Morgen gibt es dann auch mehr – in den Bergen.

1. Bäckerrunde nach Fehrbellin in 2012

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oder »Riesen Spass in großer Gruppe«


Heute stand endlich wieder einmal die Bäcker-Runde nach Fehrbellin auf dem Zettel. Alexander hatte die Runde ausgerufen und mit ein wenig Werbung für die tolle Runde kamen fast zwanzig RadlerInnen zusammen um den Havelländer Asphalt unter die Räder zu nehmen.

Wie schon gestern freute ich mich, viele Rad-Kollegen wieder zu sehen und so ging es recht flott mit Rückenwind zum Rathaus Falkensee, wo der eigentliche Startpunkt der Tour sein sollte. Da wir aufgrund eines verspätet hinzugestossenen Mitfahrers ein wenig Zeit gut zu machen hatten, wurde nach einer kurzen Begrüßung gleich am Rathaus weiter gefahren. Es lief super, da uns der Rückenwind geschmeidig nach Nauen raus blies. Auf dem Radweg hinter Nauen sammelt wir dann den letzten Mitfahrer, Tom ein, bevor es dann weiter über Paulinenaue gen Fehrbellin ging.

Nach dem Rechtsknick nach Wiesenaue wurde uns zum ersten Mal klar, warum es bisher so gut lief: Nun blies uns der Wind direkt, in nicht unerheblicher Stärke, ins Gesicht. Es war nun vorne im Wind recht kräftezehrend über 30 km/h zu fahren und von hinten kamen immer wieder Rufe: »ruhiger«.

Jetzt zeigte sich, wer über den Winter nicht untätig gewesen war. Aber mit weniger als 10 km zur Verpflegung konnten dann doch noch die letzten Körner mobilisiert werden und die Konditorei wurde erreicht.

Leckerster Kuchen wurde mit Kaffee verspeist und nette Kettengespräche geführt, bevor es nach einer, gefühlten viel zu kurzen Einkehr, weiter westwärts ging. Die Windstärke hatte sich nun noch einmal verstärkt. Zumindest kam uns das so vor und wir kämpften uns weiter bis sich vor Henningsdorf das Feld teilte und die eine Hälfte weiter nach Falkensee machte und der Rest gen Tegel weiter düste.

Ein tolles Rennradwochenende geht zu Ende, mit viel Spass und klasse Mitfahrern. Nun kann der Frühling aber wirklich kommen, denn bei zweistelligen Temperaturen macht solch eine Runde dann noch einmal doppelt Spass!

Südtour am Samstag

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oder »Endlich wieder richtig Rennrad-Fahren!«


Ich konnte mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal auf meinem Renner gesessen habe. Eine gefühlte Ewigkeit hing die Rennmaschine unbenutzt in meinem Arbeitszimmer. Heute jedoch wollte ich, eine Woche vor dem Trainingscamp in Mallorca, endlich die Strassensaison eröffnen.

Tom hatte zum Siegfried-Aufhäuser-Platz im beschaulichen Neukölln gerufen und über 20 (!) Radlerinnen und Radler folgten dem Touren-Aufruf in den Landkreis Dahme-Spreewald.

Die Ausfahrt machte vom ersten Meter an riesen Spass, dass lag nicht nur am wunderbar blauen Himmel mit Sonnenschein, sondern auch an den vielen Renn-RadlerInnen die ich die ganze dunkle Jahreszeit über nicht gesehen hatte und mit denen nun die Neuigkeiten der vergangenen Monate auszutauschen waren.

So verging die Zeit wie im Flug und wir erreichten nach fast 3½ Stunden Fahrzeit wieder den Siegfried-Aufhäuser-Platz. Danach gab es noch einen V.I.P.-Kaffee bei Christine bevor es aus dem nun doch sehr lauten Neukölln zurück ins beschauliche Siemensstadt ging. Eine klasse erste Ausfahrt, die viel Vorfreude auf die morgige Bäckertour nach Fehrbellin gemacht hat!