Schwielowsee – Feierabendrunde

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Diese Feierabendrunde hatte ich auf den einschlägigen Rennradlisten im InterNet angeboten und noch zusätzlich eine email an meinen Ausfahrt-Verteiler gesandt. Ich wollte bei diesem herrlichen Frühlingswetter, bei über 15˚C und Sonnenschein, möglichst viele Mitfahrer mobilisieren. Das sollte mir auch gelingen, denn es kamen mehr als Zehn Rennradler, davon viele bekannte Gesichter aber auch einige Neue. Da der Schnitt mit 32 angekündigt war, entschieden einige, die „B-Gruppe“ zu bilden. Sie hatten hierfür ein Roadbook meiner Strecke ausgedruckt. So konnte nichts schiefgehen und sie konnten auch diese schöne Runde fahren.

Auf der Krone schon verloren wir die B-Gruppe und so waren wir noch zu Neunt unterwegs: Andi S., Christoph R., Marcin, Heiko, Zeljo, Stephan und Zwei neue: Steffen und Marcel.

Nun ging es zügig raus über Wannsee in Richtung Schäferberg – so zügig das ich mich wie in der 10-Uhr-Gruppe fühlte – prima. Am Fuße des Schäferberges wartete noch ein Radler der uns zurief und fragte ob wir die A- oder B-Gruppe von der Schwielowseerunde seien. Er wollte mit der B-Gruppe fahren und so ging es flott über den Berg nach Potsdam, wo heute, wohl bedingt durch die Osterferien, recht wenig Autoverkehr war.

Mit hohem Tempo und vielen Führungswechseln umrundeten wir den See und erklommen den Michendorfer Berg, wo kurz P-Pause gemacht wurde. Hinter Michendorf wählten wir eine verkehrsärmere Strecke über Saarmund die uns so gut gefiel, das wir diese beim nächsten mal wieder fahren werden.

Am Ende der Tour gab es noch die Bergwertung am Willy, eine weitere Hatz das Postfenn hoch und die Verabschiedung an der Heerstraße. Dort standen 33,7 km/h als Schnitt für die Runde auf meinem Garmin. Die Woche davor waren es „nur“ 33,0 km/h.

Eine sehr harmonische Feierabendrunde, es konnte immer wieder im Wind Gas gegeben werden und bei Erschöpfung super Windschatten in der Gruppe genossen werden – so macht Rennradfahren Spass!

Hoffentlich nächste Woche wieder!

Nordrunde – Ostermontag

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Matthias aka »Oldboy« hatte schon am Karfreitag zu dieser schönen Nordrunde geladen, und da ich dieses Jahr noch nicht im Nord-Osten unterwegs war, freute ich mich auch die Strecke auf teils bekannten und unbekannten Wegen.

Nach 15 km durch Tegel und Waidmannslust Anreise mit dem Rennrad trafen wir uns unter einem großen Reetdachhäuschen in Frohnau an der B96. Da ein Mitfahrer nicht pünklich war passierten uns noch Vereinskameraden auf Ihren Rennern, welche auf einer Permanenten unterwegs waren.

Mit 20 minütiger Verspätung konnte es dann endlich los gehen und wir brachen zu Neunt in Zweierreihe Richtung Bernau auf. Ich freute mich sehr, viele bekannter Gesichter, teilweise zum Ersten mal in diesem Jahr, wieder zu sehen. Mit dabei waren: Andi S., Matthias M., Erichk, Wolfgang, Oliver N., Sven F., Mike. und ein neues Gesicht, der Jan.

Es wurde die ersten 30 Kilometer recht moderat gefahren, dann aber das Tempo forciert und wir erreichten auch heftige Gegenwind-Passagen, die das Tempo reduzierten und Körner kosteten. In Liebenwalde wurde Rast gemacht und Kaffee, Heiße Schokolade und Cappuchino getrunken. Sven F. verabschiedete sich leider von uns und fuhr alleine zurück nach Pankow. Für uns ging es weiter gen Norden auf einem sehr schönen Radweg entlang des Voßkanals nach Zehdenick und dann zurück nach Liebenwalde. Von dort ging es auf bekannten »Feierabendrunden«-Wegen zurück Richtung Hauptstadt. Es wurde noch einmal richtig Tempo gebolzt und wir hatten ordentlich Spass mit dem Speed und dem glatten Asphalt bis wir den Summter See ereichten. Mühlenbeck und Glienicke wurden passiert und in Waidmannslust trennten sich Andi’s und mein Weg.

Die Tour-Strecke war sehr schön von Matthias geplant und die Gruppe hat sehr gut harmoniert. Mir hat es großen Spass bereitet auch in und um Berlin mal wieder mit meinem Grundschul-Kameraden Andi Rennrad zu fahren. Das ist letztes Jahr viel zu kurz gekommen und ich hoffe auf viele weitere Ausfahrten mit ihm!

»10-Uhr-Gruppe« am Oster-Samstag

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Heute wollte ich es das Erste mal in diesem Jahr wagen mit der »10-Uhr-Gruppe« eine flotte Runde zu fahren. So startet ich um kurz nach halb 10 um pünktlich am Auerbachtunnel zu sein. Ich war der Erste um fünf vor 10 dort und machte mir Sorgen ob die Runde heute überhaupt statt finden würde. Keine Minute später tauchte Sebastian und Yosh auf und weitere »Regulars« fanden sich ein und kurz nach 10 war auch Klaus-Henning dort. Wir machten uns zu siebt auf den Weg stadtauswärts und mir schwante nichts Gutes, denn ich wusste, das es bei so geringer Beteiligung doppelt anstrengend werden würde.

Auf der Krone sammelten wir aber noch zwei Paare ein und so waren wir dann doch eine stattliche Gruppe und Sebastian und Klaus-Henning führten uns auch ordentlich im Wind aus der Stadt raus.

Wir hatten auf der ganzen Runde viel Gegenwind und meine Überraschung war groß. als hinter Schloss Sanssouci mein Kettenbruder Christoph auftauchte und bis hinter Ferch mit uns fuhr. Wir plauderten viel, da wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben und die Kilometer liefen an uns vorbei.

Weiter ging es auf, für mich, neuen Wegen nach Beelitz und zurück über Zauchwitz und Saarmund. Die Gruppe wurde immer kleiner und vor Güterfelde war dann leider auch Yosh rausgefallen. Mich ereilte das gleiche Schicksal wenig später vor Klein-Machnow. Ich wollte konnte einfach nicht mehr beißen. Meine Beine waren leer von der vielen Fahrt im Wind und dem hohen Tempo. Da habe ich gemerkt, das ich noch viel tun muss, um wieder ordentlich bis zum Ende bei der »10-Uhr-Gruppe« mitfahren zu können.

In Phillipsthal ist mir noch Stehpan S. entgegen gekommen – wie vor einem Jahr am Ostersamstag.

Alles in Allem eine schöne Tour, die mich aber mehr Körner gekostet hat als mir lieb war. Zum Abschluss alleine den Willy hoch, konnte ich überhaupt keinen Druck mehr auf den Pedalen aufbauen, die Beine fühlten sich an wie Gummi. Allerdings weiss Ich das durch solche Einheiten, sich die Tempohärte antrainieren läßt, welche ich mir wünsche.

Frohe Ostern!