10-Uhr-Gruppe #1

Richtung Zauchwitz
Lesezeit: 2 Minuten

Hartes Training = Bestes Training?


In Ermangelung von attraktiven Tourenangeboten, verschlug es mich heute um 10 Uhr an den Auerbachtunnel. Das da am Samstag im Sommer immer was auf schmalen Reifen geht, ist bekannt. Ob ich da noch mitfahren kann, ist hingegen unbekannt. Also: Versuch macht kluch.

Die üblichen Verdächtigen waren pünktlich am Tunnel. Nur Claus-Henning fehlte. Dann wurde ein paar Minuten nach 10 gestartet. Bloß nicht zu weit vorne einsortieren war meine Devise. Das klappte ganz gut und ich konnte irgendwo mittendrin im Plaudertempo mit Lutz mitrollen. Vorerst.

Dann kam der Schäferberg und der verspätet, aber umso fittere Claus-Henning fuhr mit Sebastian den Schäferberg hoch. Ich drei Reihen dahinter. Reißen lassen war keine Option. Mit 164 Puls kam ich oben an. 4 unter Notprogramm. Schmerzen hatte ich zum Glück keine in der linken Brust und so konnte es locker weiter gehen.

Nachdem die Eisenbahnbrücke nach Werder passiert war, kamen wieder einige Haut-Catergorie Sektoren: Anstiege, die mit ordentlich Kraft gefahren werden wollten. Hinten raus fallen war keine Option, denn gewartet wird nur an einem Punkt auf der Strecke bei der 10 Uhr Gruppe und der war nicht in Werder.

Erfreulicherweise verlor ich hier noch nicht den Anschluss, erst auf dem Europaradweg war es dann soweit. Aber in Beelitz traf man sich dann wieder und es wurde eine Gruppenteilung vollzogen: Die kurz-FahrerInnen links entlang und die lang fahrenden Rechts herum.

Ich mochte kurz und so wurde mit der Bande über Zauchwitz der Heimweg angetreten. Nicht ohne noch einmal den Anschluss zu verlieren. Und zwar zwischen Tremsdorf und Fresdorf auf den Schweine-Platten. Zum Glück hatten wir einen sehr starken Mitfahrer, der uns wieder ran fuhr.

So ging eine schöne, intensive Runde zu Ende. Bestimmt nicht das letzte mal, denn wie Timo W. zu sagen pflegt: 10-Uhr-Gruppe: Bestes Training!

Päwesin-Runde #07

Tremmen-Hill mit Rückenwind
Lesezeit: < 1 Minute

Mit Fähre und ordentlich Wind zum Backwahn


Nachdem es gestern schon Kuchen gab, sollte heute der Kuchen-Stop nicht fehlen. Welche Location bietet sich da mehr an als …? Klaro! Der Klassiker nach Päwesin!

Also mit Stefan H. schon um 9:30 Uhr am Tunnel getroffen und über die eigentlich schönste Strecke nach Päwesin: Schäferberg, Potsdam, Werder, Phöben, Fähre nach Ketzin und dann schnurstracks zum Backwahn.

Ein wenig Arbeit war dafür aber schon erforderlich, denn meist kam der Wind aus West. In Roskow war ich deshalb ganz schön müde und freute mich, wie immer auf den Stop.

Trotz früherer Abfahrt war die Schlange zum Kuchen zu dieser Uhrzeit recht lang. Immer wieder faszinierend, welch Kuchen-Kisten aus dem kleinen Bäcker geschleppt werden. Als gäbe es ganze Fußballmannschaften, ach was sag ich, Landstriche, mit Kuchen vom Backwahn zu versorgen. Wir gaben uns mit zwei bzw, drei Stück zufrieden.

Nach der leckeren Stärkung war die Heimreise geplant. Diese war heute eigentlich perfekt choreografiert, da es fast immer perfekten Wind von hinten gab. Trotzdem wurde noch ne Cola an der Tankstelle in Wustermark genossen. Zufrieden erreichten wir wieder die Hauptstadt, bzw. Spandau.

Der Marc überholte mich noch mit seinen hübschen Töchtern und gab mir kurz Windschatten mit seinem Volvo. Tolle Ausfahrt mit super Kettenbruder, Stefan!

An die Trebbiner-Kuchentheke #3

Trebbin wir kommen-mit Rückenwind
Lesezeit: < 1 Minute

mal wieder Süden


Heute war es mal wieder soweit: Die Runde im Süden zur Bäckerei Konrad in Trebbin stand auf dem Programm. Zum dritten mal sollte es dort hin gehen und in ein wenig neuer Besetzung. Neu waren der RäthMann und der Wiedi. Zwei sehr nette Sportler, mit denen es sich hervorragend radeln lässt. Stefan H. hatte die Tour geplant. Tutto bene.

Um 10 Uhr am Tunnel war natürlich mächtig was los. Neben Sonnenschein gab es jede Menge bunte Radtrikots und gute Laune.

Auf dem Weg in den Süden gab es dann erstmal ordentlich Gegenwind. Kein guter Tag für eine Harz-Tour. Aber wir wollten ja auch nur nach Trebbin und hatten starke Radler im Gepäck, hinter denen ich mich gut verstecken konnte. Klar Führung wurde auch gefahren, immer nur den Invaliden raushängen lassen geht ja auch nicht.

Teilweise wurde ganz schön an der Kette gezogen aber wir hatten noch einen Mitfahrer, der weniger Kilometer als ich auf der Jahres-Uhr hatten und so war der Haufen schnell wieder ordentlich sortiert.

In Trebbin gab es dann leckeren Kuchen-Snack mit Körner-Brötchen in der Sonne und einen guten Schnack dazu.

Der Rückweg war eher umbeschwerlich, da oft Schiebewind den Vortrieb unterstütze. Ein Autofahrer musste uns noch am Kreisverkehr die Vorfahrt nehmen. An der nächsten Ampel drauf angesprochen sagte er, wir müssen auch hintereinander Fahren. Komische Autofahrer-Logik.

Mit einem leckeren Radler ging die Runde dann an der Heerstrassenbrücke zu Ende. Klasse Tour, morgen dann nochmal Cake-Ride!