Päwesin-Runde rereloaded

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»Alleine nach Westen bei klasse Sommerwetter«


Nach der doch recht kräftezehrenden gestrigen Usedom-Tour wollte ich heute etwas ruhiger treten fahren. Gruppenausfahrten waren zwar im Angebot, aber mir entweder zu früh, zu lang oder zu anspruchsvoll. Da besann ich mich, mal wieder nach Päwesin zum Backwahn zu fahren. Den Rückweg über Dallgow-Döberitz. So wie am 21. Mai, als mir André diesen schönen Rückweg nach Spandau zeigte. Kuchen nach gut 60 km und knapp über 100 Kilometer Gesamtstrecke: Perfekt!

Es lief Anfangs erstaunlich gut, dann wurde der Pausenort erreicht. Zum Glück war nicht all zu viel Betrieb, als ich dort eintraf und nur etwa sechs Personen warteten geduldig vor mir in der Schlange. Als ich meinen Kuchen genossen hatte, erreichte noch der Frankie den Bäcker. Aufgrund der langen Schlange wollte er keinen Kuchen-Stop einlegen und suchte ohne Kohlenhydrate-Pit-Stop das Weite.

Der Rückweg war dann ein wenig beschwerlicher, aber der gefürchtete Fresspuls blieb glücklicherweise aus. In der Home-Base gab es dann im Fernsehen eine aufregende Tour de France Etappe, die Morgen, genau wie ich, einen Ruhetag auf dem Rennrad einlegt.

Pankow – Ückeritz – Usedom v2

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»Heute mal etwas beschwerlicher«


Nachdem ich in 2017 schon mal mit der Cake-Gäng an die Ostsee gerollter war, schrie die Unternehmung nach einer Wiederholung. Alexander lud zum Ritt zu den Wellen und sechs starke Radler wollten es mal wieder wissen. Der Siebte war ich und es rollte erstmal gar nicht wie gewollt. Die Beine waren, trotz wegen Radfahrabstinenz schwer und fühlten sich fast unbeweglich an. Hinterm Start in Pankow merkte ich schon auf den ersten Kilometern, dass mir die Bande entweder zu schnell oder ich zu langsam war.

Ein probates Mittel, um mich nicht verhungern alleine zurück lassen zu müssen war schnell gefunden und so waren meine Führungen eher kurz. So waren auch meine Unterhaltungen: viel Lust zum quatschen hatte ich nicht. Was für ein Tag! Wäre ich mal lieber zuhause geblieben, schoss mir durch den Kopf. Aber ich wollte ja mal wieder an die NordOstsee und so musste ich einfach durch, durch das Tal der Tränen.

Dies gelang dann irgendwann nach der Hälfte der Strecke ganz gut. In Woldegk wurde von mir unüblicher Weise auch nicht wirklich viel gegessen, um nicht dem gefürchteten Fresspuls zu erliegen, den ein Mitfahrer verspürte. Zwei Stück Käsekuchen waren wohl zu viel für ihn. Für mich gab es nur einen Milchreis und nen Mezzo-Mix, bevor es auf den wenig geliebten Sektor nach Friedland und dann Anklam ging. Viele Windkanten später gab es dann noch einmal Getränke in Anklam, bevor die letzten 45 Kilometer zum Tagesziel nach Ückeritz abgespult wurden.

Alles in Allem dann doch eine gelungene Fahrt nach Norden auf die schöne Insel Usedom. Grosser Sport mit viel schweren Beinen auf meiner Seite. Mal sehen war morgen so geht. Danke fürs Mitnehmen!

Tiri-Bork-Runde

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»heute gab’s für mich richtig was auf die Beine«


Eigentlich hätte ich es ja besser wissen sollen müssen, als Bernd gestern eine Tour in den Süden ausrief. Eine Ecke in die wir nicht wöchentlich rollern, insofern eine willkommene Abwechslung, die mich motivierte, um 10 am Tunnel zu sein.

Die Borkheide war die Nase, die heute auf dem Weg nach Süden mitgenommen werden wollte. Viele lustige Ortsnamen, beginnend mit Bork- waren abzuhacken. Aber erstmal mussten wir dorthin. Aufgrund fehlender Truppenstärke in Einer-Reihe, was dem Spass aber keinen Abbruch tat. Bis zum Schwielowsee rollte es in der Gruppe recht gut, denn ich hatte mir auch exzellenten Windschatten hinter Thomas organisiert. Der war dann aber auf einmal weg und ich musste sehen, wo ich blieb. Damit der Spass auch nicht zu kurz kam, wurde kurzerhand auch nun, nachdem alle warm gefahren waren, das Tempo verschärft. Die 50 km/h sollten schon mal auf dem Tacho stehen, was gelang und ordentlich Körner kostete.

Dobbrikow wurde erreicht und aufgrund des aufziehenden Tiefdruckgebiets, in Form von Regen, wurde der Track verkürzt und ohne Kaffee & Kuchen über Blankensee zurück gefahren. Einerseits traurig, andererseits vernünftig, denn sicher hätte ich mit Kuchen-Pause die Home-Base noch nasser erreicht, als ich es eh schon, durch den Niesel-Regen war.

Für mich eine ganz schön anaerobe Ausfahrt mit echten Spitzen, die ganz schön geziept haben. Aber perfektes Training. Danke fürs Mitnehmen!

Lustige Randnotiz: Letzten Samstag bin ich auch eine 160-km Runde gefahren. Heute aber in der Hälfte der Zeit…