Doppel-Kuchenstop am Pfingstmontag im Havelland

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Das Experiment: Zwei Kuchenstops


Nachdem es ja bekanntlich gestern gar keinen Kuchen gab, musste das heute unbedingt nachgeholt werden. Und dann gleich mal im Doppel-Pack. Hatte ich noch nicht unternommen in meiner mehr als zehn Jahre alten Rennrad-Ausfahrten-Historie; also Zeit für was Neues. Und mit wem ließe sich das besser durchführen, als mit meiner Cake-Gäng – Alex, Marc und Stefan?

Wir trafen uns um 10 Uhr in Tegel um auf dem kürzesten Weg nach Fehrbellin zu gelangen. Nix Nase über Löwenberger Land oder ähnliches. Schnurstracks zum Konditor Schmiedel.

Die Fahrt gestaltete sich auch, dank des Schiebewindes, recht unbeschwert. Sonnenschein und hinter Germendorf recht reduzierter Fahrzeugverkehr machten die Fahrt zum Joy-Ride. In Velten sahen wir noch den Mike mit seiner Schwalbe-Gäng am Spargelstand stehen. Wir grüßten freudig und er grüßte zurück. Er hatte das Gefährt gewechselt und war jetzt mit Hilfsmotor unterwegs. Auch gut. Jeder das, was ihn glücklich macht. Heute waren es bei uns definitiv unsere Rennräder.

Ohne den Kuchenstop all zu lange auszudehnen verließen wir Fehrbellin gestärkt in Richtung Süden. Mit Schiebewind ging es gut voran, auch die Führungen wurden von meinen Mitfahrern immer full-gas gefahren.

Leider passierte mir bei der Routenplanung ein Missgeschick und der Track führte 4 km über die B5. Mist. Aber es war relativ wenig Verkehr und keine LKWs waren unterwegs und so ließ sich dieser kurze Sektor trotzdem gut fahren. So ist das, wenn man neue Routen ausprobiert! Später kam noch schlechter Asphalt hinzu und meine Kräfte verließen mich. Die gestrige Tour steckte mir noch in den Knochen. Ich ließ die Jungs erstmal ziehen, weit war es nach Päwesin eh nicht mehr.

In der Schlange vor dem Backwahn war das Quartett wieder komplett. Wieder nur ein Stück Kuchen, denn der Rückweg versprach Wind direkt von vorne. Ich fühlte mich schlecht und kraftlos. Wollte aber nicht, daß sich dies auf die Gäng übertrug. Zum Glück hatte ich sehr ausdauernde Mitfahrer, die mich dann sicher wieder in die Hauptstadt zurück brachten. Krasser Pedaldruck bei den Windverhältnissen! Apropos sicher: einige Autofahrer nahmen es mit dem Überholen heute nicht so genau und zogen mit wenigen Zentimetern Abstand an uns vorbei. Einen konnten wir auf der Tankstelle in Dallgow zur Rede stellen. Von Einsicht leider keine Spur. Schade.

Trotzdem eine super starke Pfingsmontags-Tour. Danke fürs Mitnehmen! Mal sehen was das Havelland noch für Kuchen-Hotspots für uns bereit hält!?

2 Antworten auf „Doppel-Kuchenstop am Pfingstmontag im Havelland“

  1. Der Spargelstand ist ja nur eine temporäre Erscheinung, dass Eiscafé Bernecker, mit dem besten Eis in Oberhavel, ist dagegen eine Institution. Hat mich gefreut euch mal wieder vorbei rauschen zu sehen.

  2. Hallo Georg!
    Wäre am Montag gerne mitgekommen, zumal ich bereits ein 3-/4-Bäcker-Experiment (umgekehrte Fahrtrichtung; zusätzlich Blankensee und am Ende PLENTZ in Schwante; mindestens 220 km) für einen windschwachen Tag in der Planung habe. Die sch… „Strasse“ zwischen Gortz und Barnewitz haben wir letztens übrigens auch schon „genossen“. Da würde ich meine Route zukünftig wahrscheinlich anders legen…
    Hätte euch aber eh fahren lassen müssen, da ich am Montagmorgen dienstlich bedingt erst um 03:00 Uhr ins Bett gekommen bin. Waren aber wenigstens erfolgreich… 😉
    BG!

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