Mallorca Trainingscamp – Tag 9 – Lluc und Sa Calobra

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oder »Schlechte Beine & viele Höhenmeter«


Der Ruhetag gestern war zwar hilfreich, aber nicht ausreichend um vollständig zu regenerieren. Das merkte ich schon auf den ersten Kilometern durch das Peter Maffay Tal. Richtig Druck auf den Pedalen war nicht drin und der Spass fehlte fast komplett am Rad fahren. Karsten und Alexander waren nach dem Ruhetag richtig heiss aufs Bolzen und so hatte ich wenig Freude mitzufahren.

Beim Einstieg hoch nach Lluc legte Alexander gleich ordentlich vor, das sogar Herbert Schwierigkeiten hatte zu folgen. Weiter ging es zum Kiosk, der Weggabelung nach Sa Calobra. Um in diesen Küstenort zu gelangen muss man erst einen 2 km langen Pass hinauf fahre, bevor es für mehr als 10 km steil bergab über viele Serpentinen auf Meereshöhe geht. Der Asphalt ist klasse und so sind dort herunter neben Rennradlern auch große Reisebusse und Motorräder unterwegs, die gerne mal umstürzen und nicht geborgen werden.

Wir hatten Glück und keiner dieser Ungetüme war zu der Zeit unterwegs, als wir herunter und später wieder hinauf wollten. Als wir unten in dem beschaulichen Ort ankamen, konnten wir auch sehen warum: Auf dem großen Parkplatz standen die Reisebusse alle geparkt und die Touristenscharen machten sich über das Buffet des großen Restaurants her. Dafür war für uns heute keine Zeit, denn wir mussten ja die gleiche Strecke wieder 10 km nach oben radeln. Eine tolles Training, aber der Spass wollte sich nicht einstellen. Mit iPod und 130er Puls kurbelte ich entsprechende gemütlich dort hoch. Für eine persönliche Bestzeit war heute nicht der richtige Tag.

Zurück am Kiosk gab es mein mitgebrachtes Baguette mit leckerem Serano-Schinken und Käse, dazu eine Dose Coca-Cola light zu Zweifuffzich und einen Platz in der Sonne gratis dazu. Eigentlich ein Platz zum längeren Verweilen. Allerdings wollten wir weiter nach Cala de Sant Vicenç, einem kleinen verträumten Örtchen nördlich von Pollença, in dem wir mit Heiko zum Café trinken verabredet waren.

Der Plan war, das wir an der Abfahrt unten im Tal an Kilometerstein 6 wieder zusammen finden würden und gemeinsam nach Cala de Sant Vicenç rollen würden. Leider fehlten dort dann zwei der vier Kettenbrüder. Karsten kam aber nach kurzer Wartezeit zurück. Er war in einer Gruppe mitgerollt und hatte den Kilometerstein übersehen, wo Alexander abgeblieben war haben wir nicht herausfinden können.

So ging es nur noch zu viert weiter nach Cala de Sant Vicenç. Heiko kam uns schon entgegen und war zu Recht erstaunt über unsere lange Fahrzeit. Nach Café ohne Schokokuchen für mich, ging es weiter auf die 7 km lange Heimfahrt.

In der Home-Base fühlte ich mich schlapp. Aber die Tour war auch nicht ohne: Zwar nur 116 km mit einem 22,5er Schnitt, aber über 2.000 Höhenmeter wurden es dann doch.

Zum Abschluss war ich noch mit Holger und Heiko in der Sauna, die die müden Knochen wieder munter machen sollte. Dabei zeigte uns Holger wie man(n) richtig sauniert: Mit einer frischen kalten Dose San Miguel während des Saunagangs. Der Aufguss mit wenigen Spritzern davon hat interessant gerochen und uns Appetit auf das nahende Abendessen gemacht!

Mal schauen was Morgen so geht!?

4 Antworten auf „Mallorca Trainingscamp – Tag 9 – Lluc und Sa Calobra“

  1. Jaja, die Schlange… hab ich dieses Jahr auch endlich „abgehakt“. Geiles Teil:-)
    Das Dir nach nunmehr fast 2 Wochen langsam die Puste ausgeht ist nix ungewöhnliches. Vorletztes Jahr in den Alpen ging mir das genau so…ausserdem ist das nach der Inselumrundung gleich gar kein Wunder…

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