Wintertraining Part 2 oder das Wochenende hat 2 Tage

Heute hatte ich zu einer langen Herbstrunde ausgerufen. Für die Temperaturen eigentlich zu lang, aber Spass gemacht hat es trotzdem. Aber der Reihe nach – wir trafen uns um 10 Uhr an gewohnter Stelle auf der Heerstraßenbrücke. Vorher fuhr ich noch ein kurzes Stück mit Sebastian, der um 10 Uhr am Auerbachtunnel zum Crossen verabredet war. Er wollte seinen neu aufgebauten Crosser einweihen und war, wie immer, recht flott unterwegs.

Als ich um 9:53 Uhr an der Brücke eintraf waren schon Oliver und Oleg dort, nun fehlte nur noch Wolfgang, der sich auch angekündigt hatte. Er kam um kurz nach 10, da seine Bahn Verspätung hatte. Jetzt musste es auch gleich losgehe, da wir noch mit Sebastian R. an der Gatower Straße verabredet waren. Leider war er nicht da, wie sich später herausstellte musste er wegen Grippe leider zu Hause bleiben.

So machten wir uns zu Viert auf den Weg dieser relativ langen Runde. Die Sonne ließ sich leider nur für wenige Minuten blicken, aber dafür blieb es die ganzen viereinhalb Stunden trocken, was ja viel wichtiger als Sonne ist.

Da es so gut rollte waren alle einverstanden als ich den Vorschlag machte, die Runde doch um eine »Nase« von ca. 15 Kilometern zu verlängern. So fuhren wir noch ein wenig länger, aber nach 4 Stunden wurde mir dann doch ein wenig kalt, die Wärmepads in den Schuhen hatten auch ausgewärmt – auf der Tüte steht zwar »bis zu 6 Stunden« aber das gilt wohl nur für Rennradtraining in der Sahara.

ZehenwärmPads

Wolfgang hatte in Jüchendorf starke Probleme mit seinen Klick-Pedalen in welche er nicht mehr hinein kam. Das zwang uns zu einem außerplanmäßigen »Boxenstop«

Der »Willy« war dann noch die letzte große Herausforderung des Tages, bei dem ich ordentlich beißen musste um nicht die Rote Laterne abzugeben.

Richtige Pausen haben wir keine gemacht, war aber auch für alle ok so.

Fazit: Schöne Winterrunde mit klasse Mitfahrern – wir haben super harmoniert, und so ein Wintertraining bietet auch einige Vorteile gegenüber dem Sommer: Nie Probleme mit warmer Plörre in den Trinkflaschen – immer gut gekühltes Iso, keine Probleme mit nassgeschwitzten Trikots – das bischen Schweiss läuft locker unten aus den Jacken, kein ständiges Flaschennachfüllen weil zu viel gesoffen wird, ich könnte stundenlang weitermachen mit erstklassigen Argumenten,  ach eigentlich könnte es immer Winter bleiben … NOT!

Wochenendbilanz: 255km Rad gefahren, 8:31:57 Stunden gefahren bei einem Schnitt von 29,33 km/h – was nicht doll ist – aber es ist kalt.

Klasse Winterrunde mit dem Renner

Heute war tolles Herbst-/Winterwetter welches geradezu zu einer Rennradrunde eingeladen hat: Wolkenloser Himmel, Sonnenschein und 4ºC auf dem Thermometer.

Nils hatte auf der Rennradliste.de zu dieser Tour ausgerufen und so trafen wir uns um 10 Uhr am S-Bhf. Grunewald. Die 10-Uhr-Gruppe war auch am Auerbachtunnel. Allerdings verschwanden sie mit Ihren Crossern in den Grunewald. Sebastian begleitete uns ein Stück raus aus der Stadt über Güterfelde. Sein Tempo war dann aber für unsere Gruppe zu hoch und so verloren wir ihn bei Tremsdorf. Es ging weiter über Michendorf nach Caputh wo wir an der Fähre Rast machten und Kakao, Kaffee und Croissants aßen.

Weiter über Ferch sind wir noch eine Nase über Golm und Satzkorn, Fahrland und Gatow gefahren, obwohl die Runde eigentlich kürzer geplant war.

Aber bei dem herrlichen Wetter konnten wir alle einfach nicht genug vom Rennradfahren bekommen!

»entraînement hibernale par excelence!«

»Inner-City-Lap« & Winterpokal

Heute Morgen bin ich endlich wieder eine tolle »Inner-City-Lap« mit Papa gelaufen. Das Wetter hat heute wirklich zu einem Lauf eingeladen: Die Straßen waren zwar nass aber von Oben kam nichts mehr hinterher. Die Zeit von 1:21 h war ok. Ich habe mich sehr gut beim Laufen gefühlt und es hat großen Spass gemacht.

Der Garmin Forerunner 405 hat auch wieder einwandfrei aufgezeichnet. Auch die verbrannten Kalorien wurden richtig kumuliert und der virtuelle Partner ging wieder. Die GPS-Ortsbestimmung ist nun auch in den Straßenschluchten von Charlottenburg sehr präzise geworden. Dafür war allerdings ein Master-Reset nötig, also ein Zurücksetzten auf die Werkseinstellungen. Keine Ahnung was meinen kleinen Freund durcheinander gebracht hatte. Aber ich bin sehr froh, das er wieder alles tut wie er soll.

Die 81 Minuten Training habe ich auch schon im Winterpokal eingetragen. So konnte ich unser Team auf den 132. Platz in der Gesamtzwischenwertung anheben.

Es bleibt spannend!