Viertel-Vor-Zehn-Gruppen-Hennickendorf-Runde

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oder »Ganz schön hart im Windschatten«


Im Angebot waren heute einige Ausfahrten. Diese waren mir aber zu lang. Jeweils über 150 km war nix für einen schlecht trainierten Senior und ich wollte auch noch was jenseits vom Radsport mit dem Samstag anfangen.

Also wie schon so oft in solchen Situationen: Einfach mal um 10 am Auerbachtunnel vorbei schauen und sehen was so geht. Als ich Mann & Material dort sah, beschloss ich kurz mitzufahren und dann mein eigenes Ding zumachen Zu austrainiert waren die Protagonisten. Nach taktischem Fahren im hinteren Teil des Feldes entwickelte sich doch so etwas wie Spass am Hochpulsen und ich fuhr auch am Zauchwitzer-Kreisverkehr noch weiter mit der Bande gen Süden. In Hennickendorf war dann Ende mit dem Drang nach Süden und es ging wieder, ohne Pause zurück in die Hauptstadt.

Nun war der Wind auf unserer Seite, oder besser gesagt in unserem Rücken und die Trainierten zogen ordentlich an der Kette. Ich war dann schon froh, als wir wieder die Krone erreichten und nur noch zurück zum Tunnel gefahren wurde. Der Willy wurde auch heute wieder ausgelassen. Mal sehen ob ich den in 2016 noch mal mitnehme.

Schöne, für mich doch recht anstrengende, Ausfahrt. Starkes Feld, toller Radsport. Danke fürs Mitnehmen!

Ruhlsdorf-Süd-Runde

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oder »Mit der Bande ausbelasten«


Nach dem gestrigen Rennrad-Einstand-2016 war ich hochmotiviert und wollte sehr gerne mal wieder in der Gruppe ausfahren. Glücklicherweise bot Oleg genau eine solche Ausfahrt ab Auerbachtunnel an. Welch hervorragende Fügung!

Also wir die Protagonisten um 10 Uhr am Tunnel begrüssten war ich mir nicht mehr so sicher, ob das wirklich eine so gute Idee war, dort heute mitzufahren. Nicht nur dass ein einstelliges Teilnehmerfeld zugegen war, was die Windschatten-Lutsch-Auswahl erheblich reduzieren würde; auch waren die Stärksten am Start, die sich in Olegs Dunstkreis so tummeln. Der letztjährige Velothon-Gewinner ist nur einer davon.

Aber nicht kleckern sondern klotzen war die Devise an diesem herrlich sonnigen Ostersonntag und so ging ich die ersten Meter mit erheblichem Gegenwind und 28,6 km/h erst mal mit Alex in die Führung. Good-Will sozusagen um später nicht gesagt zu bekommen, ich würde mich nur verstecken.

Wie bei Olegs Runden üblich, ging es sehr gesittet zu, die Fahrfehler anderer MitfahrerInnen wurden zur Sprache gebracht und abgehackt. Gut, denn es dient unser alles Sicherheit, dass ordentlich gefahren wird.

Auf dem Weg nach Ruhlsdorf gab es einige Spitzen in der Führung und mit Gegenwind, die ich relativ gut ertragen konnte. Das Leiden begann erst auf dem Rückweg als der Schiebewind ausgenutzt werden wollte und immer jenseits der 40 km/h gefahren wurde. Aber hier durfte ich mich hinten verstecken und so erreichte ich zwar mit dicken Beinen aber ohne Krämpfe oder anderen Blessuren die Krone.

Der Willy wollte heute von mir nicht mehr gefahren werden und so war ich dankbar, dass Oleg uns noch die Krone herunter zurück in die City-West gezogen hat.

Ein klasse Trainingseinheit, die mir wieder richtig Laune aufs Rennradfahrer gemacht hat! Danke fürs Mitnehmen!

Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Rennrad-Saisonstart 2016 an Ostern«


An der Zeit war es auf jeden Fall, endlich in die Shimano-Gänge zu kommen und mal wieder mein verstaubtes Rennrad zu bewegen. 2016 hätte schlechter nicht beginnen können: Gefühlte Jahrzehnte ist es her, dass ich erst an Ostern meinen Renner aus dem Winterschlaf geholt habe. Aber nun, es ist vollbracht und es hat sich gar nicht sooo schlecht angefühlt.

Eigentlich wäre ich gerne in der Gruppe gefahren aber die Eine war zu schnell und die Andere hatte ich verpasst so ging es alleine auf die Strecke. Eigentlich keine schlechte Entscheidung.

Der Puls war zwar ständig jenseits von Gut & Böse obwohl die eigentlich Belastung nicht sonderlich hoch war. Aber was soll das Jammern: Von nüscht kommt nüscht, wie der Berliner zu sagen pflegt und nun muss wieder ein wenig öfter in die Pedalen getreten werden, wenn ich denn bei Gruppenausfahrten nicht hinten raus fallen möchte. Mal sehen was noch so passiert. Es bleibt spannend.