Erweiterte Schwielowsee-Runde

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oder »Trainieren ohne Begleitung«


Die letzten drei Touren waren alle klasse Gruppenfahrten; heute wollte aber leider niemand mit mir fahren, und so machte ich mich alleine auf den Weg. Um doch ein wenig Abwechslung zu haben, lud ich mir die Strecke und damit verbunden auch die Virtuellen-Partner-Daten meiner letzten Trainingsrunde in meinen Garmin Edge 800. So konnte ich zu jedem Zeitpunkt sehen, wo ich, beim Kampf gegen den Wind, heute stand.

Es lief nicht wirklich gut und meine Beine fühlten sich schlecht an. Ein Ruhetag war wohl zu wenig, vielleicht hingen auch die Biere der letzten Tage in den Beinen oder der Wind war einfach zu garstig. Egal, es geht ja um den Spass, den Trainingseffekt und das Ausbelasten in der Natur. Die Fahrzeit und der Schnitt sind eigentlich immer schmückendes Beiwerk.

Nachdem Sacrow passiert war und die Großstadt hinter mir gelassen war, begann es wieder richtig Freude zu machen und ich genoss die milden Herbsttemperaturen. Leider blitzten die Sonne nur sehr selten, hinter dem vereinzelt fallenden Laub, hindurch; aber dadurch kam der Spass zu keinem Abbruch.

Einige Autofahrer meinten es jedoch nicht gut mit mir und ich erhielt so 2x ungewollt hohe Adrenalin-Stöße. In der kurvigen Abfahrt nach Ferch guckte ein entgegenkommender Autofahrer lieber auf die Schiffe auf dem See und kam mir auf meiner Spur so nah entgegen, das ich beinahe seinen Außenspiegel gestreift hätte. Ich fuhr den Hügel hinunter in voller Fahrt und eine hohe Bordsteinkante verhinderte das ich in den Straßengraben flüchten konnte. Sowas brauche ich gar nicht!

Der Rest der Strecke wurde weniger nervenaufreibend Abgespult und ich staunte nicht schlecht, als ich zu Hause sah, das ich den VP heute besiegen konnte und fast 6 Minuten schneller war als beim letzten mal. Was mir allerdings spanisch vor kommt, ist das die Streckenlänge 4 km kürzer sein soll obwohl ich genau die selbe Strecke gefahren bin wie beim Letzten mal. Da der Speichenmagnet, bedingt durch Neupositionierung, öfter den GSC 10 Trittfrequenz-Sensor verwirrt hat, könnte da der Fehler liegen. Ich werde das weiter beobachten.

Fazit: Eine nette Runde. Mit anderen Kettenbrüdern und Schwestern zu fahren macht mir aber momentan wirklich mehr Spass. Vielleicht weil ich mich so dran gewöhnt habe. Wir werden sehen. Es bleibt spannend!

Havellandriders-Tour zum Tag der deutschen Einheit

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oder »Sonnenfahrt im Havelland«

[gcmap act=“118966768″ class=“alignright“]Heute luden die Havellandriders zu einer Tour durchs schöne Havelland. Woraufhin ich mich um halb Elf, mit Christine, Alexander und Matthias aus Siemensstadt auf den Weg zum Rathaus nach Falkensee machte.

Dort erwarteten uns schon eine große Schar an gut bekannten Feiertags-Rennradlern. Nach freudiger Begrüßung und Gruppenfoto ging es auch gleich los, gen Westen Richtung Brieselang.

Heute sollte uns die recht kurze Runde über Wunstermark nach Nauen bringen, wo bekannte Wege nach Bienenstockfarm führten. Leider führte uns der Gruppenleiter dort über einen schmalen Radweg, der nicht so recht zum entspannten Gruppenfahren beitrug. Egal, denn die Sonne verwöhnte uns uns und klasse Sportskamerad/innen sorgten für Kurzweile, bevor es auch schon zurück nach Falkensee ging. Auf den Weg dorthin verloren wir leider Bernd, den »Buddelking«.

Kurz vor Falkensee wurde von mir noch einmal das Tempo forciert, um keinen Massensprint vor dem Ortsschild Falkensee zu provozieren. Lieber eine frühe Selektion, dachte ich mir. Aber ich hatte die Rechnung heute ohne den Wirt gemacht, denn die Schranken am Bahnübergang nach Falkensee waren herunter gelassen und so musste der Ortsschildsprint um einige Minuten verschoben werden.

Das Ortsschild wurde in gewohnter Reihenfolge passiert, bevor es direkt in das Oktober-Festzelt von Falkensee ging. Dort wurden Weisswurst und Spezi zur Stärkung konsumiert. Auch Mütze und Thomas kamen, in Zivil hinzu, um dem klasse Tourenabschluss beizuwohnen.

Nach der Verabschiedung in Falkensee fuhren Christine und ich noch die Havelchaussee, um ein Paar Höhenmeter zu sammeln. Diese fehlten mir heute wirklich auf der Tour, durch das recht flache Havelland.

Fazit: Eine klasse Tour durchs Havelland. Nicht besonders anspruchsvoll, aber ich bin trotzdem 100%ig auf meine Kosten gekommen und hatte riesen Spass mit der tollen Truppe diese Runde zu drehen! Ein tolles Rennrad-Wochenende finde einen klasse Ausklang! Danke an alle Mitfahrer/innen!

Niederfinow-Frau Kühn-Tour

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Sonnen-Runde zu dritt«


Der letzte Besuch bei Frau Kühn lag über ein Jahr zurück und so musste Niederfinow heute unbedingt angesteuert werden. Die Vorfreude auf Eierkuchen in der Sonne auf der Terasse an der Schleusentreppe war gross und so machte wir uns zu dritt auf den Weg.

Viele Sektoren der Strecke waren von einschlägigen RTF-Veranstaltungen bekannt und so konnten wir locker dahin pedallieren und das extrem milde Herbstwetter genießen. Gut das wir alle kurz/kurz gestartet waren, denn es wurde zeitweise richtig heiss und nicht einmal ein laues Windchen wehte uns zur Abkühlung um die Ohren.

Am Schiffshebewerk beobachteten wir noch eine Schiffshebung, bevor wir bei Frau Kühn einkehrten. Der Empfang war herzlich. Wir durften uns einen Tisch ganz vorne auf ihre Terasse in die Sonnen stellen. Nach kurzer Wartezeit waren auch schon unser Kaiserschmarrn aufgetischt.

Nachdem unsere Flaschen gefüllt waren, und ein weiteres Erinnerungsfoto geschossen war, machten wir uns auf den Rückweg unserer Runde.

Es ging auf bekannten Wegen über Eberswalde, wo noch einige kleinere Hügel auf uns warteten. Die 222 km von gestern waren nun doch in den Beinen ein wenig zu spüren. Ich freute mich daß das Mühlenbecker Land erreicht war und wir wieder auf Feierabend-Rundlichem-Terrain unterwegs waren.

Fazit: Eine klasse Runde mit zwei super Mitfahrer/innen. Viel Spass on the Road und bei der Einkehr gehabt. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ich solch einen herrlichen Spätsommer Frühherbst-Sonntag besser verbringen hätte sollen!?