ErgoPlanet-Einöd

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oder »Indoor geht auch noch«


Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, das ich auf meinem Ergometer trainiert habe. Heute bot es sich wieder an, dieses tolle Trainingsgerät zu gebrauchen, denn ich hatte nur ein Zeitfenster von etwas über 2 Stunden und da noch keine Sommerzeit ist, wollte ich nicht mit Licht und Rennrad vor die Tür.

Die Strecke Einöd bin ich bisher noch nie gefahren. Leider bietet sie kein Google-StreetView, dafür aber einige knackige Anstiege, die genommen werden wollen.

Auf die Gangautomatik habe ich heute bewusst verzichtet, da ich die Hügel auch mal im Stehen aka Wiegetritt hochfahren wollte. Das ist bei bei eingeschalteter Gangautomatik nicht wirklich möglich, da die Software bei zu hohem Tret-Widerstand einfach in einen leichteren Gang schaltet.

Fazit: Eine schöne Ausfahrt, mit viel Schweiss und einem ausgezeichneten Gefühl im Ziel.

Tiergarten-Morgenlauf mit Papa #11

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oder »Back in the cold«


Heute war wieder ein Lauf geplant. Meine Ferse machte mir seit dem Lauf in Llandundo Probleme. Erstaunlicherweise lief es aber sehr gut und ich hatte während des Laufs keine Schmerzen. Leider war es aber wieder kalt und an eine Runde in Dreiviertel-Hosen war nicht zu denken. Dafür sind 4°C einfach zu wenig. Unseren Spass hatten wir trotzdem und nach dem Anschwitzen bis zum Kaiserdamm lief es auch super und der Lauf im Steady-State fühlte sich gut an.

Am Ende konnten wir unsere Zeit um weitere 30 Sekunden verbessern. Ein toller Start in den Dienstag!

Bäckerrunde nach Fehrbellin

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Von 32 auf 0 in 36 Stunden«


Der Blick aus dem Fenster zeigte keine Sonne. Nebel, wohin das Auge blickte. Morgenraureif auf den Autos. Kein einladender Anblick, den ich für eine Rennradtour mit meiner Gang nach Fehrbellin benötigte. Was ich wollte, war die im Radio versprochene Sonne. Aber diese wollte sich sehr lange nicht blicken lassen.

Die Wintersachen, die ich schon in die hinterste Schrankecke bewegt hatte, mussten nun doch wieder hervor geholt werden. Welch ein Ärgernis. Ich hatte mich so auf eine Fahrt, zumindest in Dreiviertel-Hosen gefreut. Aber das sollte mir in Deutschland in diesem Jahr noch nicht vergönnt sein.

So machte ich mich dick eingekleidet um 9:30 Uhr bei leichtem Gegenwind auf den Weg zum Treffpunkt nach Falkensee. Vorher angekündigt hatte ich mich heute nicht, so musste ich pünktlich sein, weil nicht auf mich gewartet werden würde. Nach dreißig Minuten Fahrt begrüßten mich Karsten, Niels, Daphne, Sebastian und Susanne, die heute aber mit dem MTB leider auf einer anderen Runde unterwegs war. Welch Freude!

Weiter ging es in sportlichem Tempo nach Nordwesten zu unserem Ziel, dem Bäcker Schmiedel und seinen Kuchen und Torten in Fehrbellin. Wir fuhren die gleiche Strecke wie schon vor zwei Wochen. Zum Glück war ich nicht der Einzige, dem die niedrigen Temperaturen zu schaffen machten. Tom hatte nur Sommerrennradhanschuhe an. Mich frierte es beim Anblick dieser.

Harmonisch wurden die 70 Kilometer bei knapp über 0°C zum Bäcker abgestrampelt. Nach 2 Stücken Kuchen, einem notorischen Finischer-Foto im Bäcker und einer heissen Schokolade ging es dann bei leichtem Rückenwind zurück in die Hauptstadt.

Eine schöne Tour, bei der sich kurz vor Spandau die Sonne doch noch kurz durch die dichte Wolkendecke blicken ließ. Bei 10°C mehr auf dem TachoThermometer, wäre diese Tour sicher noch schöner gewesen. Aber was nicht war, kann ja noch werden.