Viertel-Vor-Zehn-Gruppe-ReReloaded

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oder »Mal wieder Gruppenfahren«


Eigentlich war heute eine lange Tour in den Fläming geplant. Diese musste aber, bedingt durch Nachmittagsverpflichtungen, ausfallen. Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen knapp unter der 30°C-Marke wollte ich aber ungern auf eine Rennradrunde in Gesellschaft verzichten. So entschloss ich mich, bei der ¼-Vor-Zehn-Gruppe mitzuradeln. Lange schon, bin ich dort nicht mehr mitgefahren, wusste aber aus der Vergangenheit das hier ordentlich und sicher gefahren wird.

Flott ging es, gut behütet im Windschatten der grossen Gruppe, raus aus der Stadt. Zwar wieder auf alt bekannte Wegen, aber mit tollem Fahrgefühl bei diesem Wetter. Der Vortrieb der Gruppe wurde erst durch mehrere Durchschläge auf dem üblen Untergrund zwischen Fresdorf und Tremsdorf gebremst. Eine willkommene Zwangspause die zum Plaudern einlud.

Am Zauchwitzer-Kreisel ging es weiter nach Süden, im Landkreis Teltow-Fläming kurz vor Luckenwalde wurde dann der Rückweg mit einem scharfen Linksknick eingeläutet. Trebbin wurde für einen Boxenstop an der Total-Tankstelle angesteuert. Nun gab es einen weiteren Schlauch-Defekt, der die Trink-Pause ein wenig in die Länge zog.

In Wannsee trennten sich die Wege, ich musste noch den Willy hoch, um dann pünktlich wieder in der Home-Base für meinen Nachmittags-Termin zu sein. Schön wars.

Golm-Morgenrunde reloaded

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So langsam wird es Herbst…


Da ich heute Abend leider keine Zeit habe, einer der üblichen Dienstags-Feierabendrunden beizuwohnen, war heute mal wieder Frühsport angesagt. Leider unter leicht, ins Negative, veränderten Rahmenbedingungen. Die Sommerferien sind letzte Woche zu Ende gegangen, und so waren um 6:24 Uhr schon die Straßen voll mit Blechbüchsen und gestressten Lenkern.

Aber nicht nur die gestressten Fahrzeug-Lenker, versuchten mir meinen Spass zu nehmen, nein auch der nahende Herbst machte sich durch Temperaturen von zeitweise 6°C bemerkbar. Zum Glück fallen aber die Blätter noch nicht und die Sonne, welche langsam hervorgekrochen kam begann mich unter meinen Arm- und Beinlingen zu wärmen.

So ließ es sich dann doch recht komfortabel trainieren. Besonders froh war ich, als ich rechts hinter Spandau nach Seeburg abbog, denn nun hatte ich den frühen Rush-Hour-Verkehr hinter mir gelassen und konnte auf meinem Renner die saubere Morgenluft genießen.

Auf dem langen Radweg hinter Seeburg wurde ein Intervall für Strava eingelegt, um dann wieder in Groß-Glienicke rauszunehmen. So ging es die nächsten Kilometer. Bei Marquardt   sind die beiden Kreisverkehre fertiggestellt, sodass es sich dort auch mit ordentlich Tempo fahren lässt. Das kann man leider von der Baustelle in Golm nicht sagen, die wohl noch ein  Weile bis zur Fertigstellung reifen muss. Egal, mit dem Rad kommt man fast überall durch.

Nun noch durch Downtown-Potsdam, den Schäferberg mit PR hochochsen und den Willy wegdrücken. Fertig ist die perfekte Morgenrunde! Carpe Diem!

Ausfahrt zur Burg Rabenstein

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oder »vier Wochenenden = vier 200er«


Die vergangenen drei Wochenenden waren mit 200ern ausgefüllt, und so traf es sich gut, dass Stefan H. für heute einen lange Tour weiteren 200er zur Burg Rabenstein anbot. Endlich wieder, in guter Gesellschaft und bei schönem Wetter, etwas länger fahren.

Ich staunte nicht schlecht als um kurz vor 10 Uhr elf wohlbekannte Kettenbrüder am Tunnel aufschlugen um sich gemeinsam auf den weiten Weg, in den Fläming, zur Burgbesichtigung zu machen. Das würde bestimmt nicht all zu anstrengend werden, denn für ausreichenden Windschatten würde schon gesorgt sein … aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Über die Krone rollte es noch richtig gut, leichter Schiebewind blies uns aus der Stadt raus. Auch der R1er Radweg wurde noch dynamisch von mir angepackt. Nach rund 70 km viel ich aber in ein Motivations-Loch und sehnte mich nach der Pause auf der Burg. Meine Mitfahrer munterten mich auf uns so war es bei herrlichem Rennradwetter schnell wieder eine Freude in die Pedalen zu treten. Der Anstieg hoch zur Burg war in Null Komma nix abgehackt und schon präsentierte sich die hervorragende Gastronomie seinen Rennradgästen. Neben Kaffee, alkoholfreiem Weißbier gab es diverse Kuchenspezialitäten, Soljanka, Käsespätzle und Apfelküchlein für die ausgezehrten Rennradfahrer.

Nach ausgiebigem Geklöne und Gefeixe mussten wir uns auf die Rückfahrt machen, denn weitere 100 km wollten abgespult werden. Zurück ging es im gleichen, einsgespielten Rhythmus, nur waren eben die Beine nun bei allen ein wenig schwerer. Da traf es sich gut, dass der Tourenleiter, Stefan H., einen weiteren Boxenstop in Blankensee beim Bäcker Röhrig eingeplant hatte.

Als wir diesen mit letzter Kraft erreichten, mussten wir leider feststellen, das der Hofbäcker bereits aus unerfindlichen Gründen geschlossen hatte. Schade. Wolfgang versuchte noch verzweifelt eine Cola aufzutreiben, blieb bei seinem Versuch aber erfolglos und so musste ohne Stärkung die Heimfahrt fortgesetzt werden.

Hinter Jütchendorf machten Herbert, Ralf H. und Uwe ’ne Fliege nach Osten und mit reduziertem Fahrerfeld ging es weiter in Richtung Hauptstadt. Auf der Spinnerbrücke entschied Oleg undemokratisch, dass doch noch der Willy zu fahren wäre, obwohl Stefan H. intervenierte, dass ein Hochgeballer keinen guten Trainingseffekt hätte. Der Kompromiss sah nun vor, dass wir alle gemeinsam dort hoch fahren würden. Wer Stefan H. überholte, riskierte eine Rennradrunde zahlen zu müssen. Das wollte niemand riskieren, und so ging es mit entspannten 21-Ø-km/h den Kanten hoch.

Danach doch noch mal sport-frei um uns am Ende des Postfenns zu sammeln und im Heerstraßencafé bei einem weiteren alkoholfreien Weissbier die schöne Rennradrunde ausklingen zu lassen.

Ganz schön viele Körner hat die Runde gekostet, aber auch ganz schön viel Spass gebracht. Danke fürs mitnehmen!