Nordrunde über Kremmen

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oder »Mal wieder draußen fahren«


Heute war alles Wichtige zur Mittagszeit erledigt und so konnte ich mich bei Sonnenschein und 8°C auf meinen Renner schwingen und eine Runde drehen.

Die zwei trainingsfreien Tage hatten meinen Beinen gut getan und ich konnte gut Kurbeln. Die Schulter machte sich leider im Wiegetritt noch bemerkbar – hoffentlich ist das bald vorbei!

Nicht nur an den Temperaturen merkte ich, dass der Winter im Anmarsch ist, denn die meisten Blätter waren von den Bäumen verschwunden, alle Felder abgeerntet. Kein Grün mehr für die Augen. Nicht gerade einfach, da nicht dem Herbst-Blues zu verfallen. Aber dagegen hatte ich entsprechende Musik auf meinem iPod shuffle.

Hinter Priort bemerkte ich die untergehende Sonne und machte mir berechtigte Sorgen, ob ich es denn vor Einbruch der Dunkelheit noch nach Hause schaffen würde. Der Sonnenuntergang war schon um 16:02 Uhr, was ich so nicht kalkuliert hatte. Hinter Gatow war es dann leider wirklich dunkel und ich musste ohne Licht weiterfahren. Das mag ich gar nicht, aber was sollte ich machen!?

Um 16:35 Uhr war ich dann heilfroh, es ohne Licht unfallfrei nach Hause geschafft zu haben. Nächstes mal nicht mehr ohne!

Heutiger PlayList-PushMe-Favorite-Tune™: Coldplay – Paradise

Thyrow-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Kühle Runde bei 5°C«


Viele Rennradrunden werden zu dieser Jahreszeit nicht mehr im Internet angeboten. Da ist die Auswahl klein; aber glücklicherweise hatte Andreas genau das Richtige in der [Rennradgruppe] eingestellt:

lockere Runde in den Südwesten, Strecke ca. 82 km. Durchschnitt max. 28/km/h.

So fanden sich 2 Rennradfahrerinnen und 6 Rennradfahrer um 11 Uhr am S-Bahnhof Grunewald ein.

Da die Krone leider ab Auerbachtunnel immer noch gesperrt war, mussten wir einen kleinen Umweg entlang des Schlachtensee fahren. Sehr schön, da mir diese Strecke bisher unbekannt war.

Das Feld harmonierte trotz der mir unbekannten Fahrer sehr gut und die Wechsel liefen recht flüssig. Die Fahrgeschwindigkeit fiel dann doch, wie zu erwarten war, ein wenig höher aus, was alle Mitfahrerinnen aber locker mitgehenfahren konnten.

Hinter Kerzendorf war dann auf einmal die Straße zu Ende und wir mussten unsere Räder über kreuzende Bahngleise heben. Spooky. Der kurze Stop wurde auch für ein Gruppenfoto genutzt.

Kurz darauf, in Thyrow hatten wir den südlichsten Punkt unserer heutigen Runde erreicht und nun ging es mit leichtem Schiebewind zurück in die Hauptstadt.

An der Argentinischen Allee trennten sich unsere Wege und Sam, Oleg und ich wollten noch die Havelchaussee und den Postfenn fahren.

Nach 3,5 Stunden netto Fahrzeit war ich wieder zu Hause. Keine Einkehr oder richtige Pause heute. Bei den Temperaturen muss das auch nicht sein. Schöne Ausfahrt. Hoffentlich bleiben die Temperaturen noch eine Weile in diesem Bereich, dann stehen weiteren Rennrad-Ausfahrten in 2011 nichts im Wege.

Tirschenreuther-Ring-Runde v2

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oder »Janz schön frisch da draußen!«


Als ich mich vor gut 8 Wochen mit den Jungs da unten zum Radeln getroffen habe, waren die klimatischen Bedingungen noch ein wenig anders: fast 20°C mehr an Ø-Temperatur waren auf dem Thermometer. Egal, Oleg, Herbert, Stefan H., Dirk S. und ich ließen uns vom Rauhreif auf den Feldern und den zugefrorenen Bächen nicht von unserem liebsten Hobby abhalten.

So ging es nach meiner rund 45 minütigen Anfahrt durch recht verkehrsarme Straßen nach Süden raus, in Richtung Großbeeren. Ich war erstaunt wie intensiv doch alle in die Pedalen traten und wie der Führenden immer eine Geschwindigkeit um die 35 km/h fuhr. Hatte man sich erst einmal an die Kälte im Gesicht gewöhnt, ging es auch mit dem schnellen Treten und der Belastung ganz gut.

Spass stellte sich ein als es vorbei am Bäcker-Röhrig, der heute geschlossen hatte, nach Stücken und Fresdorf ging. Da ich noch eine Nachmittagsverabredung habe und auch die Füße langsam sehr kalt wurden, war ich froh das die Runde nach wenig mehr als 100 km zu Ende ging.

Schön wars, im RealLife™ mit RealBike