ErgoPlanet-Paris Brest Paris – Etappe 5

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oder »Ja bin ich hier in Nordkorea?«


Heute wollte ich meinem Ziel Brest doch ein wenig näher kommen und deshalb entschied ich die 5. Etappe in Angriff zu nehmen. Den Sattel, welchen ich an meinem neuen Renner montiert hatte wollte ich auch mal auf einer Ausfahrt im Trockenen ausprobieren und so montierte ich diesen vor Trainingsbeginn noch an den Ergometer.

Nach 10 km musste ich schon einen kurzen Boxenstop einlegen, da ich vergessen hatte mir ein Handtuch bereit zu legen. Dann ging es aber kontinuierlich ohne Pause weiter. Die Gangautomatik hatte ich heute auf einen sehr niedrigen Bereich gestellt, da ich morgen Früh, sofern es nicht regnet, mit Papa laufen möchte und dafür noch entsprechende Körner benötige.

Die Strecke war leider wenig abwechslungsreich obwohl nach ca. 20 km auf dem GoogleView ein 3-D-Objekt in der Ferne auftauchte, was leider nicht genau zu indentifizieren war. Es sah entweder aus wie ein riesiger Sendemast oder eine Spann-Brücke. Als ich näher kam verschwand das Objekt auf einmal. Die Qualität der Satellitenbilder war auf 80% der Strecke unter aller Kanone. Keine Ahnung was da passiert ist und ob Google von der schlechten Qualität weiss. Die Aufnahmen sahen aus wie von Nordkorea und nicht von einem Land im Herzen Europas.

Die rund 85 km wurden mit viel Schweiss aber trotzdem im niedrigen Pulsbereich abgespult und ich fühlte mich im Ziel sehr gut. Außer der Sattel. Der passt mir nicht. Das wird noch ein schwieriges Projekt »Neuer Renner – Neuer Sattel«

ErgoPlanet-Berlin Marathon 2010

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oder »Nur-’ne-Stunde-Zeit-Training«


Da ich am Abend auf einen Geburtstag eingeladen war, aber trotzdem ein wenig trainieren wollte, musste mal wieder meine geliebte Berlin Marathon 2010-Strecke für ein kurzes, aber intensives, Training herhalten.

Für die ersten 20 km hatte ich mir eine nicht all zu hohe Leistung in der Automatik eingestellt. Schnell merkte ich jedoch, das ich in diesem Wattbereich nicht wirklich gefordert war, und so erhöhte ich sukzessive den Tretwiderstand.

Am Ende kam keine neue Bestzeit heraus, aber immer hin meine 3. schnellste gefahrene Zeit auf dieser Streck. Demnächst dann wieder weiter in der Bretagne.

Schmargendorfer-Morgenlauf mit Papa

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oder »Neuer Strecken-Test«


Abwechslung muss sein, auch beim Laufen in der Dunkelheit an einem Dienstag Morgen um 5 Uhr. Die Strecke wurde schon gestern mit Hilfe dieser herrlichen WebSite geplant und von uns beiden für gut befunden. Eine Runde durch das schöne Schmargendorf, mit einigen leichten Anstiegen und nicht nur zu dieser Zeit, verkehrsarmen Straßen.

Bedingt durch die -1°C Außentemperatur, den kurzen Schlaf und die 0,75 Liter Rotwein vom Vorabend benötigte ich eine ganze Weile um meinen Flow zu finden. Aber die interessanten Gespräche mit Papa halfen auch über diese Durststrecke hinweg. Wir mussten auf dem geplanten Pfad auch eine steile Treppe erklimmen und an einigen Stellen war der Asphalt bedingt durch die Eisplatten sehr rutschig, sodass ich froh war meine Trail-Running-Schuhe an gehabt zu haben. Die knapp 10 km wurden in unter einer Stunde abgeschlossen und ich freute mich sehr auf die warme Dusche zu Hause. Zu meinem großen Erstaunen brauchte ich heute morgen keine Schmerztabletten gegen meine Zahnschmerzen. Knock on wood that it stays that way!