ErgoPlanet-San Francisco

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oder »Regen in Berlin – Sonne in Nordkalifornien«


Der Wecker klingelte pünktlich um 4:41 Uhr denn ich wollte endlich mal wieder mit Papa laufen gehen. Leider regnete es und so verständigten wir uns, die Laufeinheit erneut zu verschieben. Ich legte mich kurz zurück in die Heia, entschied dann aber doch eine GA12-Runde auf meinem ergo bike premium 8i zu fahren.

Als Strecke hatte ich San Francisco gewählt. Diese ist relativ flach und bietet viel fürs Auge. Zwei mal bin ich sie schon gefahren und immer noch habe ich nicht alles entdeckt. Wo die HILTI Werkzeugmaschinenvertretung ist, weiß ich aber jetzt. Damit ich nicht zu viele Körner am frühen Morgen lasse, habe ich mich entschlossen, mit der Gangautomatik zu fahren. So würde ich nie wirklich Überpacen bzw. meinen Puls zu hoch jagen. Dabei musste ich allerdings in Kauf nehmen, das ich von meinem VP überholt werden würde. Egal, locker Strampeln war angesagt und das klappte hervorragend.

Ich freu mich schon auf Mondfeld heute Abend!

Ergometer-Rennen: Gnadenwald

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Heute wollte ich das Ergometer Rennen Gnadenwald fahren, welches immer am Montag Abend stattfindet. Dieses Rennen ist in der Online-Daum-Community wohl ein Klassiker, und deshalb wollte ich das auch mal fahren um mitreden zu können. Die Strecke führt durch eine Region, in welcher ich als Kind viel mit meinen Eltern Urlaub gemacht habe.

Leider merkte ich erst 5 Minuten vor dem Start, das dieses Rennen nicht auf ErgoPlanet gefahren wird sondern mit der Daum Software ergo win race edition. Das Interface dieser kostenlosen Software erinnert an frühe Windows 3.1 Zeiten. Schade, denn ich hatte mich sehr auf ein Überfliegen der Region mit GoogleEarth gefreut, so bekam ich aber nur eine recht nüchterne Grafik präsentiert, die aber dafür viel Details des Standes des Rennens verrät:

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Man sieht sogar die aktuellen Steigungsprozente, welche einem in ErgoPlanet leider noch? verborgen bleiben. Die Exportmöglichkeiten sind in der Daum Software ergo win race edition mehr als bescheiden und ich musste den Umweg über die SD-Karte und einer speziellen Software gehen um das Trainings als csv-Export schlussendlich dank des hervorragenden Import Filters vom Trainingstagbuch.org auswerten zu könne. What a pain.

Beim Rennen ging es gleich von Anfang an wieder ordentlich zur Sache. Die Streckenführung läßt auch nicht wirklich viel Zeit zum Aufwärmen bzw. Einfahren. Der erste Hügel haut gleich richtig rein und ich habe mir mit JJohann einen harten Fight geliefert. Manchmal waren bei mir echt die Lichter aus, allerdings habe ich es geschafft mein dfv auf 1,79 zu pushen und doch auch ein Lämpchen mehr an zu knipsen.

Fazit: Ein klasse Rennen, welches wieder richtig viele Körner gekostet hat. Es fasziniert mich ungemein wie ich an meine Grenzen gehen kann, wenn ich vor mir andere virtuelle Gegner auf dem Bildschirm sehen kann, die kämpfen wie ich. Das deren Puls, Watt, Geschwindigkeit, Position und Cadence zu sehen ist motiviert zusätzlich. Das Online-Rennen mit der Daum Software ergo win race edition hingegen hat mich nicht wirklich überzeugt und ich werde wohl in Zukunft RoadMap ErgoPlanet Online Rennen bevorzugen.

Endergebnis: Bin 10. von 29 Finishern geworden. Race_biker Vorsprung war von einem anderen Stern. Ich glaube hier fährt ein Profi mit. Wahnsinn.

Ferch-Runde

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oder „Radfahren im November bei Frühlingstemperaturen“


Meine Beine fühlten sich schwer an. Die beiden Einheiten vom Samstag hingen mir noch in den Knochen Muskeln. Der Blick aus dem Fenster und das anschließende öffnen der Balkontür präsentierte aber herrliches Kaiserwetter, welches prädestiniert für eine Rad-Ausfahrt war. Ich haderte, dachte mir aber, das solche ein blauer Himmel wohl dieses Jahr nicht mehr zu erwarten sein wird und pumpte die Reifen meines Renners auf.

Es gab klasse Touren-Angebote im Internet, auch zu Frau Kühn sollte es gehen, aber ich wollte lieber alleine fahren. Heute hatte ich keine Lust auf unter einordnen in ein Gruppengefüge und ein Tempo fahren, welches Andere mir vorgeben.

Die ersten Kilometer waren ungewohnt, denn nach über 500 Kilometern auf dem Ergometer hatte ich schon fast das Lenken und den Gegenwind vergessen. Ich brauchte ein wenig, mich zu justieren, dann lief es aber super und ich hatte wieder richtig Spass an draußen fahren und dem tollen Wetter. Welch ein Genuss!

Richtig Druck bekam ich allerdings nicht auf die Pedale, das war, wie Eingangs geschrieben, sicher den gestrigen Einheiten geschuldet, änderte aber nichts an dem Spass den ich hatte und ich wollte heute sowieso hauptsächlich GA1 fahren, was mir auch gelingen sollte. Auch deshalb blieb der VP heute aus.

Fazit: Eine schöne Tour bei herrlichem goldenem Herbstwetter. Irgendwo unterwegs habe ich die 14k-Kilometer in diesem Jahr überfahren.