Kleine Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Radeln mir kleiner, aber feiner, Truppe«


Nachdem es gestern ständig regnete, war ich froh dass die Straßen heute halbwegs trocken waren und die Regenfront bereits in der Nacht durchgezogen war.

Dann war da noch das herrliche Tourenangebot von Tom, unserem Lieblingskonditor in Fehrbellin einen Besuch abzustatten. So gab es trotz Rückens, eigentlich keine Ausrede, heute nicht die schmalen Reifen über den Asphalt nach Falkensee zu rollen.

Um kurz vor ½11 traf ich am Rathaus ein, und Tom und Sebastian warteten schon. Wenig später kamen noch Herbert und Karsten hinzu. Also nix wie los, gen Western.

Am 4. März 2012 sind wir die kurze Runde bereits gefahren. Heute waren aber erheblich weniger Mitstreiter am Start und so würde es wohl härter werden. Es konnte nur in 1er-Reiher gefahren werden, aber die Wechsel klappten hervorragend und die Reisegeschwindigkeit war ständig auf einem ordentlichen Niveau.

Auf dem etwas welligeren Sektor kurz vor Fehrbellin wurde es Herbert dann doch zu flott und wir mussten das Tempo ein wenig reduzieren. Keine Problem, wir waren ja nicht auf der Flucht, sondern auf Kaffee-Fahrt!

So erreichten wir gemeinsam unseren geliebten Konditor und es wurde ausgiebig bestellt und geklönt. Leider indoor, obwohl das Thermometer kurzzeitig Temperaturen im zweistelligen Bereich zeigte, war es uns zum Draußen-hocken doch zu frisch.

Der Rückweg ging sich gut an, da wenig Wind wehte. Allerdings sah der Himmel fast ständig so aus, als würde er sich im nächsten Moment über uns ergießen. Bis zu Hause blieb ich aber trocken.

Dass wir mit der kleinen Gruppe fast 30 Minuten weniger für die Runde gebraucht haben, als im März, finde ich dann doch recht ordentlich. Danke fürs Mitnehmen! Gerne wieder!

City-Morgenlauf v8

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oder »Flotter Lauf mit neuen Schuhen«


Vor zwei Tagen hatte ich endlich die Muse, den Gutschein, welchen ich vor einem Jahr von meiner Familie geschenkt bekommen habe, einzulösen. Neue Laufschuhe und ein Sommer-Lauftrikot standen auf dem Wunschzettel.

Die Wahl fiel auf ein Paar asics Gel-DS Sky Speed 2 und ein Shirt von Gore. Mein Lieblingslaufladen Long Distance hat mich bei meiner Wahl perfekt unterstützt, vielen Dank dafür. Laufschuhe gehören meiner Meinung auch zu den wenigen Dingen, die man nicht übers Netz kaufen kann und sollte.

Schon nach wenigen Kilometern merkte ich, dass ich bei den Schuhen die richtige Wahl getroffen hatte. Sie passten perfekt und fühlten sich sehr gut an meinem Fuß an. Sehr schön, denn ich hatte mich bisher nie wirklich mit der Marke asics anfreunden können.

Mit neuem Shirt und Schuh lief es sich natürlich doppelt so gut und so war es auch wenig verwunderlich, dass durch Papas leichte Tempoverschärfungen eine neue Jahresbestzeit auf der Strecke heraus sprang. Klasse. Grosser Sport.

1. Mai-Ausfahrt nach Luckenwalde

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oder »Großer Sport in kleinem Team«


Das heutige Tourenangebot im Web war übersichtlich und so entschloss ich mich, runter zum Tirschenreuther-Ring zu fahren. Ein klasse Ausgangspunkt für Rennradtouren in den Brandenburger Landkreis Teltow-Fläming.

Mit einer Anreise von 17,2 km ist ein genaues Timing für ein pünktliches Erscheinen erforderlich, aber mit den geplanten 45 Minuten kam ich wieder genau hin und Oleg, Alexander, Heiko, Stefan H., Samski, Marcin und Jurek warteten schon. Heiko drängte auf zügige Abfahrt da sein Zeitfenster heute begrenzt war. Nach kurzer Tourenbeschreibung von Stefan H., ging es dann auch schon los. Leichter Schiebewind half in der Führung flott den Speckgürtel der Hauptstadt zu verlassen und in nun satt-grüne und herrlich duftende Wälder einzutauchen.

Große Harmonie in der Runde und auch das Tempo war für alle gut zu fahren und niemand war unter- oder überfordert. Herrlich!

In Dobrikow bogen dann Heiko und Jurek ab um ihren Rückweg einzuläuten. Das bedeutete das nur noch 5 MitfahrerInnen am Start waren und so mehr im Wind gearbeitet werden musste. Kein Problem bei dem herrlichen Wetter!

In Blankensee gab’s wieder beim Bäcker Röhrig eine Einkehr mit lecker Rhabarberkuchen. Nach dem notorischen Flaschen-Füllen ging es zurück gen Hauptstadt. Mein Kaffee ging heute auf Sams Rechnung, da sie sich bei einer Kilometerwette mit mir, um wenige 100-Meter verschätzt hatte. Leider geil.

Hinter Philipstal sammelten wir noch einen einsamen Radler ein. Schon aus weiter Entfernung konnte ich Klaus-Henning an seinen braunen Lederschuhen erkennen. Ein weiterer Mellow-Johnny’sWerksfahrer Trikotträger half bei der Führungsarbeit nach Güterfelde. Von dort fuhren wir über Dreilinden zur Havelchaussee, auf der nicht nur die gefühlte komplette Berliner Motorradfraktion am Start war, nein auch die Morlock-Scooter Gang veranstaltete dort heute ihren Run. Als Außenstehender sicher nett anzusehen, als Rennradfahrer aber eine echte Qual, diese qualmenden Zweitakter vor einem auf der herrlichen Waldstraße – Havelchaussee – zu haben. Egal jeder wie er mag. Den Willy hoch wurde nocheinmal richtig Dampf gemacht und Sam versuchte fast erfolgreich vor mir oben zu sein. Respekt.

Jetzt noch ein lecker Alkfreies-Hefeweizen am S-Bahnhof Grunewald, ein perfekter Abschluss für einen perfekten Tag auf dem Rennrad. Danke fürs Mitnehmen, gerne wieder!