Trebbin-Runde

Herbstliches Philipstal
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Kuchen-Hunni zum Konrad


Nach einer Woche kompletter Sport-Abstinenz musste heute unbedingt der Renner bewegt werden. Angenehme frühherbstliche Temperaturen und Sonnenschein luden ebenfalls zum »Draußen-Fahren« ein.

Es lief zuerst sehr gut und ich konnte einige Watt auf die Pedale bringen. Ob es am Wind oder der Woche Pause lag: Keine Ahnung. Nach etwas zwei Stunden wurde es dann doch sehr zäh und ich sehnte mich nach der Kuchen-Pause.

Dort wurden dann zwei Stück verdrückt, die mir mehr Schwierigkeiten machten, als Vortrieb boten. Ich hatte »Fresspuls« vom übelsten und mir war so durcheinander, daß ich anhalten musste und ersthaft überlegte ob und wie ich mich abholen lassen sollte. Mega-Mist!

Ich fuhr dann im Schneckentempo weiter, was half, wieder zu Kräften zu kommen. Just in dem Moment, als es wieder gut lief überholte mich eine Cabrio-Fahrerin so eng, daß mich fast ihr rechter Außenspiegel berührte.

Da auf dem Weg von Güterfelde nach Stahnsdorf immer Stau ist, sah ich sie in diesem wieder und sprach sie mit folgenden Worten an:

»Guten Tag, ich möchte Sie aufs höflichste darauf hinweisen, daß Ihr enges Überholen mein Leben gefährdet. Sie sind laut StVO dazu verpflichtet, mindestens einen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Können Sie dies nicht, dürfen Sie nicht überholen.«

Daraufhin nahm sie ihre Sonnenbrille ab, überlegte kurz und sagte:

»Da hinten ist doch ein Radweg.«

Alltag auf Brandenburgs Strassen. Leider. Das nächste mal zücke ich nach solch frecher Antwort mein iPhone. Photographiere die Person und sage ihr sachlich, daß ich sie aufgrund der uneinsichtigen Antwort anzeigen werde.

Der Rest der Heimfahrt verlief dann ohne Zwischenfälle.

Päwesin-Runde #08

Toskana Brandenburgs
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Cakeride in der Sommerhitze


Nach der, doch recht anstrengenden, gestrigen Hitze-Schlacht, wollte ich es heute eigentlich ein wenig ruhiger angehen lassen. Mit Stefan H. nach Päwesin zu fahren, war dafür wohl nicht der beste Plan. Als dritter Mann sprang dann noch der Manne ein und so ging es gut gelaunt bei schönem Sommer-Sonnen-Wetter nach Westen.

Erstmal knackig gegen den Wind, aber ich hatte ja Wing-Man Stefan im Gepäck und so lief es wunderbar. Ich musste nur 1x »ruhiger« rufen…

Hinter Ketzin konnten wir uns dann noch in den Windschatten eines Omnibus hocken, der uns mit 40 bis 50 km/h locker pedallierend weit hinaus ins Havelland brachte. Genau mein Geschmack.

In Päwesin trauten wir unseren Augen kaum, denn alle Tische waren leer und es gab keine Schlange. Auf meine Nachfrage hin, ob das die Ruhe vor dem Sturm sei, sagte man uns, dass wir genau dazwischen gelandet seien. Hervorragend: Sonntag Mittags um 11:30 Uhr scheint die perfekte Kuchenzeit in Päwesin zu sein!

Nachdem wir Platz genommen hatten füllte sich die Bäckerei auch stetig und es war die gewohnte Schlange vor der Tür.

Genau der richtige Zeitpunkt aufzubrechen und den Rückwindweg mit ordentlich Schiebewind anzutreten. Die Grenze der Hauptstadt war schnell erreicht und die Vorfreude auf das gemeinsame Abendessen beim Kroaten stellte sich ein.

Eine tolle Sonntagstour mit Sport.

Zum Konditor Schmiedel nach Fehrbellin #1

Hinter Germendorf
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Cake-Ride zu viert


Wie ich meinem Blog entnehmen kann, war ich in 2019 noch kein mal in Fehrbellin beim Konditor Schmiedel! So kam es sehr gelegen, daß der Alexander diese Tour gestern vorschlug. Schnell war sie auf den üblichen Kanälen annonciert und es kamen noch der Christoph und der Basti. Klasse! So konnten wir zu viert mit dem Wind nach Fehrbellin gleiten. Es lief bis dorthin super, denn stetig half uns der Ostwind die Kuchentheke mit einer recht ordentlichen Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen. Für Kurzweile sorgte auf Strecke der von mir neu angeschaffte Entfernungs-Radar, welcher den rückwärtigen Autoverkehr scannte, und welchen sich Alexander kurzerhand auch auf seinen Garmin Display konfigurierte. So konnten wir beide immer sehen, was denn da von hinten so angeschossen kam.

Zur Kuchenpause gesellte sich überraschender Weise der Herbert hinzu, der mit seinem Camper gerade in der Nähe war.

Der Rückweg gestalten sich dann nicht nur wegen der hohen Temperaturen von 37°C  schwierig. Der gefürchtete Fresspuls blieb trotz zwei Stück Kuchen und einer Kugel Eis aus.

Auch machte uns der Gegenwind im offenen Havelland zu schaffen. Aber zu viert ging es dann doch und auf einigen Sektoren nahmen wir einfach ein paar km/h raus.

So wurde mit einem letzten Boxenstop in Falkensee, erschöpft aber zufrieden, die Home-Base erreicht. Mal sehen, was morgen nach Päwesin so geht!?