Auf fast neuen Wegen nach Fehrbellin #2

Cake-Ride zu dritt


Eigentlich sollte es  ja heute zum zweiten mal in diesem Jahr zur Ostsee gehen. Der perfekte Tag für dieses Vorhaben. Leider fanden sich nicht genügend MitfahrerInnen.

Da musste ich dann wohl selber etwas anbieten. Die Runde, welche ich vor exakt drei Wochen in einem klasse Peloton gefahren bin, bot sich zur Wiederholung an. Aber auch hier wollten leider nur zwei weitere Mitfahrer mit mir auf die Stecke gehen.

Touren-Anbieten ist ein extrem undankbarer Job geworden. Vielleicht liegt es daran, dass auf zu vielen Kanälen welche angeboten werden. Vielleicht auch an der immer fortschreitenden Individualisierung der Gesellschaft. Keine Ahnung, mag jetzt hier auch nicht den Hobby-Philosophen mimen. Fakt ist: Gruppen bis 10 Mitfahrer bedeutet einfach mehr Fahrspass und abwechslungsreichere Gespräche bzw. GesprächspartnerInnen.

Egal wir konnten auch zu dritt schönen Sport machen. Die Windrichtung war zwar erst einmal suboptimal. Erst einmal ist gut, denn dieses Wörtchen  bedeutete rund 70 Kilometer Fahrt.

Durch gekonnte Führungswechsel waren diese aber ratz-fatz überwunden und wir standen, bevor wir uns versahen, an einer der beliebtesten Kuchentheken Brandenburgs. Da ich noch nie mit Robert gefahren bin, wurden beim Kaffee auch gleich die wichtigen Themen zu Tisch getragen: Radfahren, Frauen, Radfahren und Freizeitgestaltung als Single und in einer Beziehung. Sehr erhellend und unterhaltsam.

Dann ging es auf die Rückreise. Eigentlich rechnete ich mich feinstem Schiebewind, der blieb aber leider aus. So leicht rechts von hinten kam er dann schon und so waren wir schneller als erwartet zurück in der Hauptstadt.

Eine sehr schöne Strecke, die durchaus zur Referenz-Strecke werden kann. Viel Wald und wenig Autoverkehr. Durchweg recht vernünftiger Asphalt. Rennradfahrer, was brauchst du mehr!?

Morgen dann sicher zu dem anderen klasse Bäcker im Havelland. Mal sehen, ob da nix zwischen kommt… es bleibt spannend!

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