Trebbin-Runde

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Kuchen-Hunni zum Konrad


Nach einer Woche kompletter Sport-Abstinenz musste heute unbedingt der Renner bewegt werden. Angenehme frühherbstliche Temperaturen und Sonnenschein luden ebenfalls zum »Draußen-Fahren« ein.

Es lief zuerst sehr gut und ich konnte einige Watt auf die Pedale bringen. Ob es am Wind oder der Woche Pause lag: Keine Ahnung. Nach etwas zwei Stunden wurde es dann doch sehr zäh und ich sehnte mich nach der Kuchen-Pause.

Dort wurden dann zwei Stück verdrückt, die mir mehr Schwierigkeiten machten, als Vortrieb boten. Ich hatte »Fresspuls« vom übelsten und mir war so durcheinander, daß ich anhalten musste und ersthaft überlegte ob und wie ich mich abholen lassen sollte. Mega-Mist!

Ich fuhr dann im Schneckentempo weiter, was half, wieder zu Kräften zu kommen. Just in dem Moment, als es wieder gut lief überholte mich eine Cabrio-Fahrerin so eng, daß mich fast ihr rechter Außenspiegel berührte.

Da auf dem Weg von Güterfelde nach Stahnsdorf immer Stau ist, sah ich sie in diesem wieder und sprach sie mit folgenden Worten an:

»Guten Tag, ich möchte Sie aufs höflichste darauf hinweisen, daß Ihr enges Überholen mein Leben gefährdet. Sie sind laut StVO dazu verpflichtet, mindestens einen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Können Sie dies nicht, dürfen Sie nicht überholen.«

Daraufhin nahm sie ihre Sonnenbrille ab, überlegte kurz und sagte:

»Da hinten ist doch ein Radweg.«

Alltag auf Brandenburgs Strassen. Leider. Das nächste mal zücke ich nach solch frecher Antwort mein iPhone. Photographiere die Person und sage ihr sachlich, daß ich sie aufgrund der uneinsichtigen Antwort anzeigen werde.

Der Rest der Heimfahrt verlief dann ohne Zwischenfälle.

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