Päwesin-Runde #04

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Sonntags-Backwahn-Radler


Wie an den meisten Sonntagen der vergangenen Dekade gab es heute wieder mal einen bekannten Programmpunkt, und der hieß: Rennrad fahren.

Die Verabredung war schnell erledigt. Ist ja schon fast Familie, mit den Jungs zu fahren. Wer sich auskennt weiß, daß dies ein wichtiges Merkmal für gesetztes-konforme Freizeitgestaltung in diesen Tagen ist.

10 Uhr Metro – die Beiden warteten um 10:02 Uhr schon mit scharrenden Hufen auf mich. Einen Spruch musste ich mir auch wegen der Verspätung anhören. Zurecht. Rule#87 ist Gesetz.

Erstmal raus aus der Stadt über heute herrlich verkehrsarme Strassen in Berlin-Spandau. Grandios – das war neu! Frische Luft und Sonnenschein gab es dann wenig später, nachdem Gatow hinter uns gelassen war und wir die Stadtgrenze passiert hatten.

Kuchenhunger machte sich relativ früh breit, denn ich war wieder mal nüchtern los gefahren. Bei gut 60 km Fahrt kein Problem. Trainierte Glykogenspeicher sei dank. Trotzdem war ich froh, die Beiden dabei gehabt zu haben, denn so fuhr es sich einfach flüssiger und zügiger. Einem Autofahrer war das aber heute wohl nicht zügig genug und er meinte, nachdem er seinen weißen Mercedes geparkt hatte, auf uns spucken zu müssen. Seine Rechenkünste zur Außenballistik waren aber nicht sehr ausgeprägt und so landete sein abgesondertes Sekret nicht – wie sicherlich gewünscht – auf uns, sondern knapp vor der Motorhaube seines Mercedes. Wenn er denn wüsste, welch armseliges Schauspiel er da ablieferte und was wohl seine Frau gedacht haben muss?!

Nun aber volle Konzentration auf den bevorstehenden Kuchenstop:

  • Würde eine lange Schlange vor uns sein?
  • Ein Stück oder zwei?
  • Würde es wieder Rübli-Kuchen geben?
  • Werden wir wieder unsere Flaschen auf der Toilette füllen dürfen?
  • Würden wir vielleicht schon wieder auf der Terrasse platz nehmen können?

Das waren die wichtigen Fragen, die uns nun beschäftigten, nicht rotzende Autofahrer. Um es kurz zu machen: Zwei Stück Kuchen wurden auf der Wiese vor dem Bäcker konsumiert und die Schlange war, als wir ankamen überschaubar. Als wir unseren Kuchen genossen nicht mehr – siehe Foto. Leider war es ein Stück zu viel für mich. Ich hätte doch auf Marlene hören sollen. Nach Abfahrt war mir richtig schlecht und Kraft auf die Pedale konnte ich nicht bringen. Zum Glück hatte ich die beiden Mitfahrer dabei, hinter denen ich mich relativ lange verstecken durfte. Vor Tremmen konnte ich dann aber nochmal zeigen was in mir steckte und ich konnte auch nochmal vorne mitackern. Nicht ohne Folgen starker Erschöpfung.

Aber als weiteres Zwischenziel hatten wir uns heute, bei Ø 22,0 °C Außentemperatur, die ARAL am B5 Center auserkoren, an der Alexander noch seine Urlaubslage in Form eines Kaltgetränkes spendieren wollte. Lecker und Danke!

Der Rest der Strecke war dann reine Routine und ich freute mich auf meine HomeBase und meinen Kühlschrank mit vorgekochten Käsespätzle mit Röstzwiebeln. Lecker!

Schöne Runde – Danke Jungs!

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