Schwielowsee-Kloster-Lehnin-Runde

oder »Lockere Ausfahrt mit den Havellandriders«


Nachdem gestern ein wenig härter trainiert wurde, kam mir der Tourenaufruf von Frankie heute gerade recht. Es sollte die gleiche Runde wie am Pfingstmontag werden, nur ohne das Gebolze.

Um mir die Anreise zum Rathaus Falkensee zu sparen meldete ich mich zum bekannten Treffpunkt an der Neu-Fahrland-Kreuzung. Wie so oft, war ich ein paar Minuten in Verzug und musste pressieren um den 26 km entfernten Treffpunkt pünktlich um 11:40 Uhr zu erreichen.

Kaum hatte ich es mir dort in der Sonne bequem gemacht, rollte mir auch schon ein Rudel Rennfahrer aus Nord-Ost entgegen. Die Freude war gross, all die Bekannten Rennrad-Kollegen wieder zu sehen und mich nun gemeinsam auf die Strecke zu Kaffee und Kuchen nach Kloster-Lehnin zu machen.

Unmittelbar nach Weiterfahrt wurde ein großes Rentner-Vattenfall-Team kassiert. Das gab uns ordentlich Luft für ein flottes Vorankommen und der Tacho war selten unter 30 km/h. Sehr schön, so hatte ich mir eine lockere Runde mit den Havellandriders vorgestellt.

Der Schwielowsee wurde erreicht und hinter Ferch war es an der Zeit in den R1-Radweg einzutauchen, der durch herrlich grüne Wälder, nach Beelitz-Heilstätten führt. Von dort ist es noch eine knappe ½ Stunde bis zur Cola-Zero mit Kuchen. Sofern man ordentlich an der Kette zieht. Das hatten wir vor und Sebastian machte ordentlich Druck. Julia, Mike, Herbert, Bernd und ich folgten. Einige Hügel lagen vor uns und das, jetzt schon kleine, Feld separierte sich weiter, sodass Sebastian und ich mit einigen Minuten Vorsprung in Kloster-Lehnin ankamen. Julia und Mike hätten es fast geschafft dran zu bleiben: Respekt! Bei Herbert klingelte das Telefon, seine Frau brauchte ihn dringend am Ohr und so war für ihn das Rennen zum besten Kaffee-Schatten-Platz auch beendet.

Nachdem wir alle wieder unseren Spass mit den nicht vorhandenen Service-Gedanken des Personals (Inhaber?) des Klostercafé-Lehnin hatten, konnten wir es kaum erwarten, ein Erinnerungsfoto vor dessen Tür zu machen und das Weite Brandenburg zu suchen.

Leider ging es nun mit angezogener Handbremse weiter. Warum weiss ich nicht, vielleicht war der Kuchen wirklich schlecht. Ich hatte ein wenig Hummeln im Hintern da ich pünktlich zu einem leckeren Essen bei meinem Lieblings-Italiener verabredet war.

Die Fähre nach Kettzin erreichten wir glücklicherweise genau im rechten Moment und auf dem anderen Ufer der Havel ging es dann nur noch für kurze Zeit gemeinsam weiter. Leider ohne mich zu verabschieden düsten Sebastian, Thorsten, Julia und ich los um schnell unsere Ziele zu erreichen.

Am Kreisverkehr in Wustermark bogen Sebastian und Thorsten nach Falkensee ab, Julia und ich fuhren den B5-Radweg weiter nach Spandau. Schon mal für HH-Berlin scouten ob der noch so gut zu befahren ist, wie im letzten Jahr.

Spandau wurde schneller als gedacht erreicht und so kam ich nach einer flotten Dusche auch noch rechtzeitig zu meinem Lieblings-Italiener, wo erstmal ein verdientes alkoholfreies Weizen bestellt wurde. Lecker!

Fazit: Eine schöne Runde mit netten Mitfahrern, teilweise etwas zu ruhig für meinen Geschmack, aber am Ende habe ich dann doch ordentlich Körner lassen können und bin auf meine Kosten gekommen. Gerne wieder!

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