Ku-Damm Lauf mit Papa

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oder »Schnee und -8°C«


Da mein Daum Ergometer gerade defekt ist, und die ganzen Weihnachtsleckerlies ja irgendwie verbrannt werden möchte, war heute nach langer Zeit mal wieder eine regenerative Laufeinheit mit Papa fällig.

Wir trafen uns vor Sonnenaufgang um unseren Berliner Prachtboulevard entlang zu laufen. Dieser war gut gräumt und/oder gestreut und auch um 7:30 Uhr noch beleuchtet.

Papa meinte ja das uns um diese Zeit, an diesem Tag wohl kein andere Läufer begegnen würde, womit er sich aber täuschen sollte, denn am Adenauer-Platz, einem Kilometer vor dem Ziel kam uns dann doch noch eine Läuferin entgegen.

Ein schöner Lauf im niedrigen Pulsbereich. Genau der richtige Einstieg, um wieder mit dem Laufen zu beginnen.

ErgoPlanet-Great Ocean Road

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oder »Abwechslung Down-Under«


Da Abwechslung ja bekanntlich Trumpf ist und ich noch nie »Down-Under« geradelt bin, musste heute die Great Ocean Road in Australien befahren werden. Die Strecke hatte ich aus einem Artikel in der Tour entnommen. Der GPS-Track ließ sich auch dort finden, allerdings habe ich ihn  (Tour 2) so gekürzt das nur die Küstenstraße übrig blieb. Das Hinterland ist leider von Google mit nicht sehr hoch aufgelösten Satellitenbildern erschlossen und mir ging es auch hauptsächlich um den »ride along the coastline«.

Die Strecke ließ sich prima fahren und enthielt auch einige wenige Höhenmeter. Es machte sich bezahlt, das ich die original GPS-Daten, welche oft Punkte abseits der Straße enthielten, nachgearbeitet hatte. So passte die Fahrt und lief auch schön synchron zum Höhenprofil.

Der pazifische Ozean zur Linken bietet schon ein besonderes Ambiente zum Radfahren. Leider für mich nur virtuell. Da ich noch nie in Australien war, fand ich es interessant zu sehen, wie die Leute dort wohnen. Es waren auch erstaunlich wenig Fast-Food-Restaurants und Supermärkte entlang der Wegstrecke. Die Australier scheinen Geschmack zu haben, viel selbst zu kochen und zu jagen.

ErgoPlanet-Yellowstone

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oder »1x nach Norden und 1x nach Süden«


Gestern hatte ich mir noch vorgenommen die recht anspruchsvolle Strecke in der Toskana zu fahren. Davon wollte ich aber heute nichts mehr wissen. Zum einen hatte ich nicht wirklich gut geschlafen, zum anderen war mir heute einfach nicht nach 3 Stunden plus Ergometerfahren. Ich hoffe das ist temporär.

Eine neue Strecke wollte ich aber doch ausprobieren und den Yellowstone-Nationalpark kannte ich noch nicht und so war die Entscheidung schnell getroffen, dort zu fahren. Leider sind die beiden Routen mit knapp über 30 km recht kurz und so bot es sich für mich an, nach Norden und nach Süden hintereinander zu fahren. Startpunkt war beide male das kleine Örtchen West Thumb am Yellowstone Lake. Obwohl ich genau schaute konnte ich nur einen Geysier am Ende der Nordroute entdecken.

Landschaftlich war die Strecke wenig abwechslungreich: Viel karger MIschwald und einige Seen. Aber was will ich auf rund 2.400 Meter über dem Meeresspiegel erwarten? Üppige Vegetation findet woanders statt. Klasse war, das auf der Runde nach Süden ständig der Sonne entgegen gefahren wurde und das Google-Street-View Bild immer meinen liebsten LIcht- und Wärmespender im Bild hatte. Dieser Anblick half ein wenig, die teilweise doch recht steilen Anstiege wegzudrücken und nach gut zwei Stunden von der virtuellen Reise wieder im kalten und verschneiten Berlin an zu kommen.

Schön das ich mir die Ecke im mittleren Westen angesehen habe, eine echte Reise dort hin, muss ich wohl nicht unternehmen. Geysiere hin – Geysiere her.